Medieninfo Nr. 55/26 vom 10.09.2026

BUGA 2031: Gastgewerbe und Tourismus wollen Chancen gemeinsam nutzen

Rund 50 Vertreterinnen und Vertreter aus Gastronomie, Hotellerie und Tourismus sind am Mittwoch im VISIODROM in Wuppertal zusammengekommen, um sich über die Bedeutung der Bundesgartenschau (BUGA) 2031 für das Bergische Städtedreieck auszutauschen. Zu der gemeinsamen Informationsveranstaltung hatten die Bergische IHK, der DEHOGA Nordrhein e.V. und der Bergisches Land Tourismus Marketing e.V. (BLTM) eingeladen.
Nach der Begrüßung durch Gastgeberin Marie Haus sprach Wuppertals Oberbürgermeisterin Miriam Scherff über die Bedeutung der BUGA für Gastronomie und Hotellerie in Wuppertal und der Region. Anschließend stellte Susanne Brambora-Schulz, Geschäftsführerin der Bundesgartenschau Wuppertal 2031 gGmbH den aktuellen Planungsstand der Bundesgartenschau, die Zeitplanung sowie die Auswirkungen auf das Bergische Städtedreieck vor. Im Mittelpunkt standen dabei insbesondere die Möglichkeiten für Unternehmen, sich frühzeitig einzubringen und von den erwarteten Besucherströmen zu profitieren.
„Die Stimmung einer Stadt und einer Region wird nicht in Sitzungen beschlossen. Sie bildet sich an den Theken, an den Rezeptionen und bei Veranstaltungen", sagte Marie Haus, die zugleich den BUGA-Arbeitskreis bei der Bergischen IHK leitet. „Genau dort entscheidet sich auch, wie die BUGA wirkt. Wenn viele Betriebe früh eigene Ideen entwickeln, machen wir 2031 aus den Besucherinnen und Besuchern Fans des Bergischen Landes."
Die Veranstaltung war geprägt von einer optimistischen Aufbruchsstimmung. In den Vorträgen und der anschließenden Diskussion wurde deutlich, dass die BUGA 2031 für Gastronomie, Hotellerie, Freizeitwirtschaft und touristische Anbieter erhebliche Potenziale bietet. Gleichzeitig wurde betont, dass diese aktiv genutzt werden müssen. Der Tenor der Diskussion: Nicht darauf warten, was die BUGA für den eigenen Betrieb tun kann, sondern frühzeitig eigene Angebote entwickeln, Kooperationen schmieden und Netzwerke aufbauen.
Um den Austausch fortzusetzen, soll ein regelmäßiger BUGA-Stammtisch für Interessierte aus Gastgewerbe, Tourismus und Freizeitwirtschaft entstehen. Er soll Raum bieten, Ideen frühzeitig zu bündeln, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsame Projekte für die BUGA 2031 auf den Weg zu bringen.