Energie aktuell

Ob bei der betrieblichen Energieeffizienz oder dem Energiemanagement, der Gesetzgeber hat in den letzten Jahren die gesetzlichen Vorgaben deutlich verschärft. Hintergrund sind die ambitionierten Ziele der Bundesrepublik zur Reduktion von Klimagasen.
Diese Zielstellungen beruhen einerseits auf der Erhöhung des Anteils von erneuerbaren Energien auf der Erzeugerseite, andererseits aber auch auf dem effizienten Umgang damit auf der Verbraucherseite.

In den kommenden Jahren stehen Unternehmen vor zahlreichen Veränderungen im Energierecht. Eine Webinar-Reihe gibt einen kompakten Überblick über aktuelle politische und regulatorische Neuerungen und zeigt, welche Auswirkungen sich daraus für Unternehmen ergeben können.

Das Unternehmensnetzwerk Klimaschutz (UNK) ist ein vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) gefördertes Projekt der Industrie‑ und Handelskammern. Projektdurchführende ist die DIHK Service GmbH.

Die Europäische Kommission hat den Förderaufruf zur „Battery Booster Facility“ gestartet. Für den Aufbau und die Skalierung der Batteriezellproduktion im Europäischen Wirtschaftsraum stehen zinslose Darlehen von insgesamt bis zu 1,5 Milliarden Euro bereit.

Das Urteil des Europäischen Gerichtshofs schafft Klarheit für die Kraft-Wärme-Kopplung. Das deutsche Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz gilt nicht als staatliche Beihilfe; damit kann die geplante Novellierung vorankommen.

Die IHK Chemnitz sieht die Region Südwestsachsen beim Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft weiter auf einem klaren Entwicklungspfad. Der nun vorliegende Ergebnisbericht des Wasserstoffbündnisses Region Chemnitz zeigt, dass im Jahr 2025 wesentliche Weichen gestellt wurden, um Unternehmen den Einstieg in wasserstoffbasierte Technologien zu ermöglichen.

Die Bundesnetzagentur hat beschlossen, die vermiedenen Netznutzungsentgelte für dezentrale, steuerbare Kraftwerke schrittweise abzuschaffen. Ab 2026 werden die Entgelte reduziert, bevor sie 2029 vollständig entfallen.

Im Auftrag der IHK Chemnitz und des ITAS Pojektes hat das DBI Gastechnologische Institut gGmbH Freiberg die erwartete Entwicklung des industriellen Wasserstoffbedarfes in der Region Südwestsachsen untersucht.

Die Marktoffensive Erneuerbare Energie hat einen anpassbaren Mustervertrag, inklusive Anwendungsleitfaden zum Abschluss von PPAs veröffentlicht.

Im Rahmen des EEG 2023 wurde der Ausbau erneuerbarer Energien als überragendes öffentliches Interesse definiert.

Mit einem Preis von 25 €/t CO2 auf fossile Brennstoffe begann 2021 der nationale Emissionshandel. Den aktuellen Pfad zur Preissteigerung bis zum geplanten Übergang in den europäischen Emissionshandel finden Sie hier.

Künftig sind Standortgemeinden verpflichtend an Projekten zum Ausbau erneuerbarer Energieen zu beteiligen.

Aus Energieeffizienz- und Energiedienstleistungsgesetz können sich für Unternehmen Verpflichtungen zur Einführung eines Energeimanagements ergeben.

Strommasten in einer Landschaft © ANDREW NORRIS - stock.adobe.com

Sächsische Unternehmen sehen die Energiewende weiterhin skeptisch.