Neuer Reinraum am Zentrum für Mikro- und Nanotechnologien
Der Freistaat Sachsen unterstützt den Strukturwandel in Südwestsachsen mit weiteren Millioneninvestitionen in Wissenschaft und Forschung.
Eine der größten geplanten Investitionen ist der Bau eines neuen Reinraums für Forschung und Technologieentwicklung im Bereich nachhaltige Mikroelektronik und Sensortechnik am Zentrum für Mikro- und Nanotechnologien (ZfM) der Technischen Universität Chemnitz. Für das rund 68 Millionen Euro teure Gebäude sollen nicht abgeflossene EU-Fördermittel eingesetzt werden.
Mit dem geplanten Reinraum wird das ZfM seine Kompetenzen in den Bereichen der Mikro- und Nanotechnologien weiter ausbauen. Im Mittelpunkt stehen dabei Technologien für nachhaltige Mikroelektronik und Sensortechnik. Die neue Infrastruktur schafft die Voraussetzung für Forschung und Technologieentwicklung auf Spitzenniveau und soll zugleich die Zusammenarbeit mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Unternehmen intensivieren.
"Wir schaffen damit nicht nur beste Bedingungen für die Erforschung nachhaltiger Mikroelektronik, neuester Technologien im Bereich Quanten, Neuromorphics, Photonik sowie intelligenter Sensorik, sondern schlagen auch eine noch stärkere Brücke zwischen exzellenter Forschung und industrieller Anwendung. "
so Prof. Dr. Harald Kuhn, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Elektronische Nanosysteme ENAS sowie Direktor des ZfM der TU Chemnitz.
Mikroelektronik ist die Basistechnologie für KI, Medizintechnik, autonome Systeme, Energie- und Mobilitätslösungen – und damit Fundament der industriellen Transformation. Mit über 120 deutschen und 49 europäischen Partnern wirkt das ZfM als globaler Entwicklungspartner der Industrie. Der geplante Neubau ist daher mehr als eine Baumaßnahme, er ist auch strategisch von erheblicher Bedeutung. Damit können über 300 hochqualifizierte Arbeitsplätze in Sachsen gesichert und ausgebaut werden.
Quelle:
Pressemitteilung der TU Chemnitz
Pressemitteilung der TU Chemnitz