Wenn Innovationen laufen lernen, brauchen sie Schutzschilde.
Wer Innovationen entwickelt, läuft oft vorneweg. Umso ärgerlicher, wenn andere plötzlich im Windschatten auftauchen.
Gerade bei Software, künstlicher Intelligenz und digitalen Geschäftsmodellen entscheidet nicht nur die Qualität der Idee über den Erfolg, sondern auch deren Schutz.
Am 06. Oktober 2026 laden das Patentinformationszentrum und der C:Hub des Zentrums für Wissens- und Technologietransfer der TU Chemnitz in die fabrik Chemnitz ein. Im Mittelpunkt stehen die Fragen rund um den Schutz softwarebasierter und KI-gestützter Innovationen.
Fachleute aus Patentrecht und Unternehmenspraxis vermitteln praxisnah, wie eine wirksame Schutzrechtsstrategie entwickelt werden kann. Neben Vorträgen zu Patentierbarkeit, Open-Source-Software, Vertragsgestaltung und Fördermöglichkeiten erwartet die Teilnehmenden ein interaktives World-Café-Format mit Workshops.
Wer sich intensiver mit dem strategischen Schutz von Innovationen beschäftigen möchte, sollte sich bereits jetzt den 2. Sächsischen Patentrechtstag am 28. Oktober vormerken. Unter dem Motto „Patentverwertung und Patentmanagement“ richtet sich die Veranstaltung insbesondere an kleine und mittlere Unternehmen, die technisches Know-how, Produktentwicklungen oder betriebliche Verbesserungen wirksam schützen und wirtschaftlich verwerten möchten.
Dabei geht es nicht um spektakuläre Erfindungen, sondern um Innovationen aus dem Unternehmensalltag, etwa energieeffizientere Fertigungsprozesse, neu entwickelte Maschinenkomponenten oder KI-gestützte Anwendungen zur Produktions- und Qualitätsoptimierung.
Die Teilnehmenden erhalten Blueprints zur wirtschaftlichen Verwertung von Schutzrechten, beispielsweise durch Lizenzmodelle, Technologiekooperationen oder die Erschließung neuer Märkte.
Quelle:
TU Chemnitz und IHK Chemnitz
TU Chemnitz und IHK Chemnitz