UltraFOCUS
Ultraschallmessungen können bei der Sicherheitsprüfung von großen Bauwerken auf Defekte, Schwachstellen und Risse hinweisen.
A und O für die fachliche Bewertung der Integrität ist jedoch die computerbasierte Abbildung dieser Messergebnisse. In der Geophysik können solche Visualisierungen schon heute schnell und qualitativ hochwertig berechnet werden.
Ein neues Startup-Projekt der TU Bergakademie Freiberg hat sich nun vorgenommen, die Lösungen aus der Geophysik erstmals auf die Bauwerksprüfung anzuwenden. Mit optimierter Messtechnik und leistungsfähiger Abbildungssoftware will das Team eine schnellere Auswertung von Messaufträgen bei gleichzeitig verbesserter Abbildungsqualität erreichen.
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert das Projekt UltraFOCUS über einen Zeitraum von zwei Jahren im Rahmen des EXIST-Forschungstransfers. UltraFOCUS setzt an Forschungsergebnissen des Instituts für Geophysik und Geoinformatik von Professor Stefan Buske an.
„Wir wollen modernste geophysikalische Bildgebungsverfahren in die Bauwerksprüfung überführen und damit einen neuen Standard für Effizienz und Qualität schaffen. Unser Ziel ist es, Prüfprozesse deutlich zu beschleunigen und gleichzeitig die Aussagekraft der Messergebnisse erheblich zu verbessern“,
erklärt der Projektleiter Christoph Büttner.
Gemeinsam arbeitet das Team in den kommenden zwei Jahren daran, die bisherigen wissenschaftlichen Erkenntnisse in eine wirtschaftlich tragfähige Lösung zu überführen. Unterstützt wird das Projekt dabei durch das Gründungsnetzwerk SAXEED.
Quelle:
TU Bergakademie Freiberg
TU Bergakademie Freiberg