IT-Systeme schlafen nie
Wie unsere Welt aussähe, wenn Daten sichtbar wären? Ziemlich chaotisch wahrscheinlich.
Über unseren Köpfen würden rund um die Uhr Informationen hin- und her schwirren. Bestellungen aus Onlineshops, Produktionsdaten aus Fabriken, Messwerte aus Stromnetzen, Patientendaten aus Krankenhäusern. Vielspurige Datenautobahnen mit Milliarden kleiner Signale, jede Sekunde. Wer behält da eigentlich den Überblick und sorgt dafür, dass kein Stau entsteht?
Willkommen bei ASPICON, den Spezialisten für Datenbanken in kritischen IT-Infrastrukturen, also digitale Systeme, die für unsere Wirtschaft und Versorgung unverzichtbar sind. Stromnetze, Krankenhäuser, Banken, Kommunikationssysteme, Kraft- und Wasserwerke oder Ampelanlagen. Sie bilden das technische Rückgrat unserer modernen Welt.
IT-Bodyguards im Hintergrund
Datenbanken sind so etwas wie die Organisationszentren der digitalen Welt. Sie speichern Informationen, stellen sie Programmen zur Verfügung und sorgen dafür, dass alles zur richtigen Zeit am richtigen Ort landet. Das passiert ständig. Tag und Nacht.
Bekommt eine Datenbank Probleme, merkt man das schnell: Anwendungen reagieren langsamer oder gar nicht mehr. Produktionsanlagen stoppen. Prozesse bleiben hängen. In einer digital organisierten Gesellschaft kann das schnell teuer und gefährlich werden.
ASPICON sorgt dafür, dass es gar nicht erst so weit kommt oder dass im Ernstfall das Problem schnell aus der Welt geschafft wird. Das Unternehmen entwickelt Konzepte für hochverfügbare Datenbank-Infrastrukturen und überwacht sie im laufenden Betrieb. Technisch komplex, klar im Anspruch:
Die Systeme müssen laufen. Ohne Ausnahme.
Eine Mammutaufgabe, die nur IT-Konzerne lösen können?
Nein. Tatsächlich sitzt in Chemnitz ein überschaubares, dafür hochspezialisiertes Team. Es betreut Datenbank-Infrastrukturen für Unternehmen aus Industrie, Energieversorgung, Logistik oder Gesundheitswesen – also überall dort, wo Ausfälle keine Option sind.
Geschäftsführer Dirk Melzer und sein Team haben eine klare Haltung:
„Qualität ist nicht verhandelbar. Wenn ein Ausfall tausende Menschen betrifft oder in Minuten hohe Schäden entstehen können, ist kein Spielraum für unfertige Lösungen.“
Bei ASPICON stehen Erfahrung, stetiges Lernen, Wissenstransfer und Verantwortungsbewusstsein darum ganz oben. Taucht ein Alarm auf, ist bei Bedarf rund um die Uhr jemand zur Stelle, der direkt und ohne Umwege helfen kann.
Warum ausgerechnet Chemnitz?
Co-Gründer und Geschäftsführer Dirk Melzer stammt aus Dresden und war in England, Australien und Neuseeland unterwegs. Da stand Chemnitz nicht ganz oben auf der Wunschliste. Heute sieht er das anders:
Über die Zeit habe ich die Region wirklich schätzen gelernt. Hier gibt es viele Menschen, die Dinge anpacken und Verantwortung übernehmen wollen. Chemnitz ist für mich ein bisschen wie ein Dorf in der Stadt – überschaubar, mit kurzen Wegen und mit viel Raum für Leute, die etwas bewegen wollen.
Und was ist dran am Klischee, die Leute hier seien „weltfremd“?
„Die Sachsen vertreten zu vielen Dingen ihre ganz eigene Meinung. Aber was manche für Weltfremdheit halten, ist oft einfach der Hang, Dinge selbst zu durchdenken und eigene Lösungen zu bauen“,
sagt Dirk Melzer lachend und meint es trotzdem ernst. Dem Nachwuchs rät er: Die Region hat eine Menge Potentiale, ihr müsst sie erkennen, nutzen und weiterentwickeln – macht die Region zu eurer Region!
Systeme, die nie schlafen, brauchen Köpfe, die hellwach sind.
In Südwestsachsen sind viele von ihnen zuhause.