Entwicklung im Baugewerbe
Im halbjährlichen Rhythmus erhalten wir die Statistischen Daten zum Bauhauptgewerbe. Die neueste Erhebung zum Halbjahr 2026 zeigt, dass das Vorjahresniveau in etwa gehalten werden konnte.
Das Bauhauptgewerbe in Südbrandenburg konnte im ersten Halbjahr 2026 einen leichten Anstieg verzeichnen. Laut amtlicher Statistik hat sich der Umsatz von Januar bis Juni 2026 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 7,0 Prozent auf 479,9 Millionen EUR erhöht. Getragen wird die Steigerung vom Hochbau, der ein Umsatzplus von 13,8 Prozent auf 216,8 Millionen EUR verzeichnen kann. Im Tiefbau sind die Umsätze im ersten Halbjahr 2026 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 2,4 Prozent auf 256,8 Millionen EUR gestiegen.
Hingegen haben sich die Auftragseingänge im Vergleich zum 1. Halbjahr 2025 insgesamt um 3,4 Prozent auf 509,4 Millionen EUR verringert. Dabei war die Entwicklung in den einzelnen Bausparten unterschiedlich. Während der Hochbau beim Auftragseingang ein Plus von 24,2 Prozent verzeichnet, ist er im Tiefbau um 17,0 Prozent zurückgegangen. Vor allem im Wohnungsbau ist die Nachfrage nach Bauleistungen spürbar gestiegen (+ 41,3 Prozent). Erfreulich ist auch die Auftragsentwicklung im gewerblichen und industriellen Hochbau (+27,0 Prozent), die auf eine leicht steigende Investitionsbereitschaft der gewerblichen Wirtschaft in diesem Bereich hindeutet. Eine Trendwende in der Baubranche ist dennoch nicht festzustellen, da die deutlichen Baupreissteigerungen bei der Betrachtung berücksichtigt werden müssen.
Quelle: Amt für Statistik Berlin und Brandenburg, eigene Berechnungen