Entwicklung im Südbrandenburger Tourismusgewerbe

Im halbjährlichen Rhythmus erhalten wir die Statistischen Daten zum Tourismus- und Beherbergungsgewerbe. Die neueste Erhebung zum Halbjahr 2026 zeigt, dass das Vorjahresniveau in etwa gehalten werden konnte.
Das Beherbergungsgewerbe in Südbrandenburg konnte das Vorjahresniveau in etwa halten, ein spürbares Wachstum blieb allerdings aus. Von Januar bis Juni 2026 ist die Anzahl der Gäste um 1,0 Prozent auf insgesamt 907 801 leicht gestiegen. Die Übernachtungen haben sich gegenüber dem ersten Halbjahr 2025 um 0,8 Prozent auf insgesamt 2 039 635 verringert. Das Beherbergungsgewerbe bekommt die Konsumzurückhaltung der privaten Haushalte zu spüren. Angesichts höherer Lebenshaltungskosten und wirtschaftlicher Unsicherheiten verkürzen viele Urlauber ihre Aufenthalte
oder schränken ihre Reiseausgaben ein. Gleichzeitig belasten steigende Energie-, Betriebs- und Personalkosten die Beherbergungsbetriebe erheblich.

Entwicklung in den Reisegebieten Südbrandenburgs

Die beste Halbjahresbilanz konnte das Lausitzer Seenland verzeichnen. Die Gästezahl (+9,2 Prozent) und Übernachtungen sind (+10,4 Prozent) deutlich gestiegen.
Der Spreewald ist weiterhin das beliebteste Reisegebiet in Südbrandenburg. Allerdings sind sowohl die Ankünfte der Gäste (-1,5 Prozent) als auch die Übernachtungen (-4,4 Prozent) im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zurückgegangen.
Das Dahme-Seenland konnte indes einen Zuwachs bei den Gästeankünften (+1,3 Prozent) und bei den Übernachtungen (+0,1 Prozent) verzeichnen. Weniger Gäste (- 1,7 Prozent) und Übernachtungen (-2,0 Prozent) gab es dagegen im Elbe-Elster-Land.
Die Anzahl der Gäste im Lausitzer Seenland ist deutlich gestiegen
Die Anzahl der Übernachtungen bewegen sich auf einem relativ konstanten Niveau.
Quelle: Amt für Statistik Berlin und Brandenburg