Ausbildungsprüfungen
Hinweise zum betrieblichen Auftrag in den Elektroberufen
Nach der Verordnung über die Berufsausbildung in den industriellen Elektroberufen ist in der Abschlussprüfung ein Arbeitsauftrag zu bearbeiten. Wenn der Arbeitsauftrag in Form eines betrieblichen Auftrags durchgeführt wird, muss er mit praxisbezogenen Unterlagen dokumentiert und darüber in höchstens 30 Minuten ein Fachgespräch geführt werden.
Antrag für den betrieblichen Auftrag
Der zeitliche Rahmen zur Bearbeitung des betrieblichen Auftrags ist in der Verordnung über die Berufsausbildung in den Elektroberufen wie folgt festgelegt:
| Elektroniker für Automatisierungstechnik | 18 Stunden |
| Elektroniker für Betriebstechnik | 18 Stunden |
| Elektroniker für Gebäude- und Infrastruktursysteme | 24 Stunden |
| Elektroniker für Geräte und Systeme | 20 Stunden |
Der Zeitraum für die Durchführung muss bei der Sommerprüfung zwischen 15. März und 30. April und bei der Winterprüfung zwischen 15. Oktober und 30. November liegen.
Die gewählte Variante “betrieblicher Auftrag” oder “zentral vorgegebene Aufgabenstellung” wird der IHK mit der Anmeldung zur Abschlussprüfung Teil 2 mitgeteilt. Wenn ein betrieblicher Auftrag durchgeführt werden soll, ist im Anschluss vom Prüfling ein Antrag für den betrieblichen Auftrag im Azubi-Infocenter einzureichen (über die Kachel "Digitaler Projektantrag).
Die Prüfungsausschüsse der IHK Darmstadt genehmigen betriebliche Aufträge nur dann, wenn sie über dem Niveau des ersten Teils der Abschlussprüfung liegen und Inhalte aus den Zeitrahmen 7-11 der zeitlichen Gliederung (siehe Verordnung über die Berufsausbildung) enthalten.
Die gewählte Variante “betrieblicher Auftrag” oder “zentral vorgegebene Aufgabenstellung” wird der IHK mit der Anmeldung zur Abschlussprüfung Teil 2 mitgeteilt. Wenn ein betrieblicher Auftrag durchgeführt werden soll, ist im Anschluss vom Prüfling ein Antrag für den betrieblichen Auftrag im Azubi-Infocenter einzureichen (über die Kachel "Digitaler Projektantrag).
Die Prüfungsausschüsse der IHK Darmstadt genehmigen betriebliche Aufträge nur dann, wenn sie über dem Niveau des ersten Teils der Abschlussprüfung liegen und Inhalte aus den Zeitrahmen 7-11 der zeitlichen Gliederung (siehe Verordnung über die Berufsausbildung) enthalten.
Wird ein Antrag für den betrieblichen Auftrag vom Prüfungsausschuss vollständig abgelehnt, erhält der Antragsteller oder die Antragstellerin eine schriftliche Begründung mit gleichzeitiger Aufforderung, einen neuen Antrag bis zu einem von der IHK festgesetzten Termin einzureichen.
Wird ein Antrag in der vorliegenden Form abgelehnt, werden dem Antragsteller oder der Antragstellerin die geforderten Änderungen schriftlich mitgeteilt. Der Antrag kann dann bis zum festgesetzten Termin geändert und neu eingereicht werden.
Fachgespräch
Als Grundlage für das Fachgespräch über den betrieblichen Auftrag dienen ausschließlich folgende „Praxisbezogene Unterlagen”:
- Beschreibung der Durchführung des betrieblichen Auftrages einschließlich Ablaufprotokoll (maximal drei DIN A4-Seiten)
- Auftragsbezogene Unterlagen (beispielsweise Schaltplan, Messprotokoll, Zeichnung, Abnahmeprotokoll, Übergabeprotokoll).
Diese sind möglichst in einer PDF-Datei zusammenzufassen und bis zu dem mit der Genehmigung des Antrags mitgeteilten Termin im Azubi-Infocenter einzureichen.
Handreichungen und Formulare
- DIHK Handreichung Qualitätsstandards Betriebliche Aufträge (Link: https://www.dihk.mom/resource/blob/3538/11061fb3b7d8e5d905ec6b0372f0d2c6/bildung-handreichung-qualitaetsstandards-fuer-betriebliche-auftraege-data.pdf)
- EAT Beurteilungsmatrix (nicht barrierefrei, PDF-Datei · 147 KB) (Nr. 7138426)
- EBT Beurteilungsmatrix (nicht barrierefrei, PDF-Datei · 146 KB) (Nr. 2551164)
- EGS Beurteilungsmatrix (PDF-Datei · 145 KB) (Nr. 7138434)