Fachkräftesicherung

Fachkräfte und Auszubildende aus dem Ausland

Veranstaltungshinweis: Fair. Transparent. Nachhaltig. Impulse aus dem Netzwerk Internationale Fachkräftegewinnung – Düsseldorf & Kreis Mettmann | 27. August

Wie lässt sich eine faire internationale Fachkräftegewinnung entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von der Gewinnung im Herkunftsland bis zur Integration in Deutschland – konkret umsetzen?
Dieser Frage widmen wir uns bei der Online-Veranstaltung
  • „Fair. Transparent. Nachhaltig. Impulse aus dem Netzwerk Internationale Fachkräftegewinnung – Düsseldorf & Kreis Mettmann“
  • Donnerstag, 27. August 2026, 10–11:30 Uhr.
Expertinnen und Experten aus dem Netzwerk Internationale Fachkräftegewinnung Düsseldorf & Kreis Mettmann geben Impulse aus ihrer Praxis. Gemeinsam diskutieren wir, wie faire, transparente und nachhaltige Rekrutierung gelingen kann.
Nutzen Sie die Gelegenheit, Erfahrungen auszutauschen, unterschiedliche Perspektiven kennenzulernen und wertvolle Anregungen für die eigene Arbeit sowie neue Kooperationsmöglichkeiten mitzunehmen.

Agenda

  1. Begrüßung und Vorstellung des Netzwerks
    IHK Düsseldorf
  2. Fachkräfte gewinnen – aber fair
    Almut Schmitz, NRW Fachkräfteagentur International
  3. Impulse aus der Praxis
    • Sebastian Niehaus, Search4Global
    • Carmen Quiros Romero, CQR Consulting
    • Christian Schmitt, Techniker Krankenkasse
  4. Fragen, Antworten und Austausch
    Möglichkeiten der Kooperation zwischen den Dienstleistern
Weitere umfassende Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung erhalten Sie unter dem folgenden Veranstaltungslink: Fair. Transparent. Nachhaltig. Impulse aus dem Netzwerk Internationale Fachkräftegewinnung – Düsseldorf & Kreis Mettmann - IHK Düsseldorf

Veranstaltungshinweis: Düsseldorf Connect – International Students & Local Companies | 2. November

Internationale Studierende sind ein wichtiges Fachkräftepotenzial für die regionale Wirtschaft. Allein an den Hochschulen in Düsseldorf studieren rund 6.500 internationale Studierende – viele davon in gefragten Fachrichtungen wie IT, Engineering, Business, Finance oder Kommunikation. Sie bringen internationale Perspektiven, Sprachkompetenz und akademisches Know-how mit und suchen Praktika, Werkstudierendentätigkeiten, Abschlussarbeiten oder den Berufseinstieg in Deutschland.
Um dieses Potenzial für Unternehmen in Düsseldorf und dem Kreis Mettmann besser nutzbar zu machen, entsteht mit „Düsseldorf Connect – International Students & Local Companies“ ein neues Netzwerkformat. Ziel ist es, internationale Studierende frühzeitig mit kleinen und mittelständischen Unternehmen zusammenzubringen und Kontakte für Praktika, Werkstudierendentätigkeiten sowie den späteren Berufseinstieg zu schaffen.
Die Veranstaltung findet am 2. November zweisprachig auf Deutsch und Englisch im Haus der Universität statt.

Freuen Sie sich auf ein innovatives und für Unternehmen sowie Studierende kostenfreies Veranstaltungsformat mit:

  • Networking Space
  • Connecting Workshops
  • Supporting Tables
  • direktem Austausch zwischen Unternehmen und internationalen Talenten

Für wen?

Für kleine und mittelständische Unternehmen, insbesondere aus den Bereichen:
  • IT & Digital
  • Engineering & Industry
  • Business & Consulting
  • Finance & Accounting
  • Sales & Communication
  • Logistics & Supply Chain
  • Public & Services

Welche Studierenden werden angesprochen?

Internationale Studierende der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, der Hochschule Düsseldorf und der WHU – Otto Beisheim School of Management und weiteren in fortgeschrittenen Semestern mit Interesse an:
  • Praktika
  • Werkstudierendentätigkeiten
  • Abschlussarbeiten
  • oder dem Berufseinstieg
Weitere Informationen zum Veranstaltungsformat und den Anmeldelink finden Sie in unserer Veranstaltungsrubrik: Düsseldorf Connect – International Students & Local Companies - IHK Düsseldorf
Bei allen Fragen rund um die Veranstaltung wenden Sie sich gerne an Frau Theresa Proyer (0211 3557-260 | theresa.proyer@duesseldorf.ihk.mom).
Entdecken Sie internationale Nachwuchskräfte aus der Region – und sichern Sie sich die Fachkräfte von morgen.

Gemeinsam initiiert von:

Agentur für Arbeit Düsseldorf, Amt für Migration und Integration, Amt für Personalwirtschaft und Ausbildung, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Hochschule Düsseldorf, IHK Düsseldorf, Kommunales Integrationsmanagement Düsseldorf, Liga Wohlfahrt, Max-Planck-Institut für Nachhaltige Materialien GmbH, Unternehmerschaft Düsseldorf und Umgebung e.V., Verein zur Förderung der Wissensregion Düsseldorf e.V. sowie die WHU – Otto Beisheim School of Management.
Für weitere Informationen wenden Sie sich gerne an Frau Theresa Proyer, Referentin für internationale Fachkräftesicherung, E-Mail: theresa.proyer@duesseldorf.ihk.mom, Tel: 0211 / 3557 260.

Anwerbung internationaler Fachkräfte: Möglichkeit der Selbstauskunft für Vermittlungsagenturen

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW (MAGS NRW) hat gemeinsam mit NRW Fachkräfte Agentur International (FAI NRW) eine Selbstauskunft für Personalvermittlungsagenturen veröffentlicht. Sinn und Zweck soll es sein, faire Standards bei der Anwerbung internationaler Fachkräfte transparent zu machen. Die Landesregierung verfolgt hiermit das Ziel, Unternehmen eine Orientierungshilfe bei der Auswahl seriöser Anbieter zu geben und gleichzeitig einen Betrag zur Prävention von Arbeitsausbeutung zu leisten.
Agenturen können ihre Informationen ab sofort auf der Webseite der FAI NRW eingeben. Die Einträge werden durch die G.I.B. – Gestaltung, Innovation und Beratung in der Arbeits- und Sozialpolitik GmbH auf Plausibilität und Vollständigkeit geprüft. Die geprüften und als seriös eingestuften Agenturen werden danach auf der Website der FAI NRW veröffentlicht.
Weitere Hintergrundinformationen finden Sie in der Pressemitteilung des NRW-Arbeitsministeriums. Ausführliche Informationen sowie die Möglichkeit zur Registrierung finden Sie unter: FAI - NRW Fachkräfte Agentur International

Neue Informationspflicht für Arbeitgebende seit dem 1. Januar 2026: Beratungsangebot „Faire Integration" für Drittstaatangehörige

Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, die Drittstaatsangehörige aus dem Ausland anwerben, sollten jetzt genau hinschauen: Seit dem 1. Januar 2026 ist § 45c des Aufenthaltsgesetzes (AufenthG) in Kraft, mit dem eine verbindliche Informationspflicht über das Beratungsangebot „Faire Integration“ eingeführt wurde.

Worum geht es konkret?

Unternehmen mit Sitz in Deutschland müssen künftig spätestens am ersten Arbeitstag darüber informieren, dass Beschäftigte aus Drittstaaten ein kostenloses Beratungsangebot zu arbeits- und sozialrechtlichen Fragen nutzen können.

Das ist verpflichtend zu beachten:

  • Information in Textform (z. B. E-Mail, Vertragsanlage, Brief)
  • Hinweis auf das kostenlose Beratungsangebot „Faire Integration“
  • Angabe der aktuellen Kontaktdaten der nächstgelegenen Beratungsstelle

Themen der Beratung u. a.:

Arbeitsvertrag, Lohn & Mindestlohn, Arbeitszeit, Kündigung, Sozialversicherung, Rechte & Pflichten im Arbeitsverhältnis.
Weitere Informationen zum Beratungsangebot: www.faire-integration.de

Rückblick: Auftaktveranstaltung „Netzwerk Internationale Fachkräfte Düsseldorf und Kreis Mettmann“ am 15. Dezember 2025

Der anhaltende Fachkräftemangel fordert neue Wege – und viele Unternehmen blicken längst über die eigene Region hinaus. Gerade im IHK-Bezirk Düsseldorf gewinnen internationale Fachkräfte zunehmend an Bedeutung. Damit ihre Gewinnung und Integration reibungslos gelingt, braucht es ein starkes Netzwerk: von spezialisierten Personaldienstleistern über Qualifizierungs- und Sprachbildungsträger bis hin zu Beratungsstellen, Relocation-Services und weiteren engagierten Partnern. Sie alle schaffen die Voraussetzungen dafür, dass internationale Rekrutierung fair, erfolgreich und nachhaltig funktioniert.
Mit der Auftaktveranstaltung „Netzwerk Internationale Fachkräfte Düsseldorf und Kreis Mettmann“ am 15. Dezember 2025 wurde der Startschuss für dieses neue regionale Netzwerk gegeben. Über 120 Teilnehmende folgten dem Impulsvortrag des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen zum Thema Faire Anwerbung. Daran schloss sich eine Podiumsdiskussion mit Vertreterinnen und Vertretern der Fachkräfteagentur International NRW, des Gesamtverbands der Personaldienstleister (GVP), des Bundesverbands Internationale Fachkräftegewinnung sowie der DIHK Service GmbH an.
Im Anschluss nutzten 15 Dienstleister und Institutionen die Gelegenheit, ihre Angebote und Dienstleistungen im Bereich der internationalen Fachkräftegewinnung vorzustellen und sich mit den Teilnehmenden auszutauschen.
Darüber hinaus präsentierten sich an eigenen Ständen folgende Partner und Projekte: die Agentur für Arbeit Düsseldorf, der Business Scout / Koordinator IHK-Hub der AWE, das Expat Service Desk, das Goethe-Institut Düsseldorf, das Indien-Kompetenzzentrum Düsseldorf (IKD), die Willkommenslotsen sowie die Wirtschaftsförderung Düsseldorf.
Einen ausführlichen Bericht zur Auftaktveranstaltung finden Sie in unserem IHK-Online-Magazin: Home - IHK-Magazin

Fachkräfteeinwanderungsgesetz

Das Fachkräfteeinwanderungsgesetz (FEG) ermöglicht es Fachkräften mit qualifizierter Berufsausbildung, aus Staaten außerhalb der Europäischen Union (Drittstaaten), künftig leichter nach Deutschland einzuwandern.
Das Gesetz trat am 1. März 2020 in Kraft.
Damit wird der Rahmen für eine gezielte und gesteigerte Zuwanderung von qualifizierten Fachkräften aus Drittstaaten geschaffen. Es sollen diejenigen Fachkräfte besser zu uns kommen können, die die Unternehmen angesichts großer Personalbedarfe und leerer Bewerbermärkte dringend benötigen: Hochschulabsolventinnen und -absolventen sowie Personen mit qualifizierter Berufsausbildung.
Im Wesentlichen bringt das Fachkräfteeinwanderungsgesetz folgende Neuerungen:
  • Als Fachkraft gelten künftig einheitlich Hochschulabsolventen und Beschäftigte mit einer qualifizierten Berufsausbildung. Sie können eine Beschäftigung ausüben, zu der die erworbene Qualifikation sie befähigt. Letztere muss hier anerkannt werden. Für IT-Spezialisten kann das unter bestimmten Voraussetzungen auch ohne formalen Abschluss erfolgen.
  • Der Einstieg in den Arbeitsmarkt wird qualifizierten Fachkräften erleichtert: Können diese einen Arbeitsvertrag und eine in Deutschland anerkannte Qualifikation vorweisen, entfällt die sog. Vorrangprüfung. Bei anerkannten Berufsausbildungen entfällt ebenso die bisherige Begrenzung auf Engpassberufe.
  • Fachkräften mit qualifizierter Berufsausbildung wird die Einreise zur Arbeitsplatzsuche ermöglicht. Vorausgesetzt, sie verfügen über Deutschkenntnisse und können ihren Lebensunterhalt in Deutschland sichern.
  • Die Möglichkeiten zum Aufenthalt für Qualifizierungsmaßnahmen in Deutschland werden verbessert. Anerkennungsverfahren finden in Form von Vermittlungsabsprachen der Bundesagentur für Arbeit (BA) vollständig im Inland statt.
  • Nach der neuen Regelung können auch Ausbildungsinteressierte einreisen, um einen Ausbildungsplatz zu suchen.
Durch das FEG können die dazu notwendigen Verwaltungsverfahren auch beschleunigt werden.
Das Land NRW richtete hierfür in Bonn die Zentralstelle Fachkräfteeinwanderung NRW (ZFE NRW) ein, die landesweit für die Durchführung der sogenannten Fachkräfteverfahren zuständig sein wird. Die „beschleunigten Fachkräfteverfahren“ durch die Zentralstelle werden durch eng vorgegebene Fristen erreicht und in Vollmacht der ausländischen Fachkraft von dem Arbeitgeber im Inland angestoßen. Der Arbeitgeber braucht sich damit künftig nur noch an einen zentralen Ansprechpartner in NRW zu wenden, der alle nötigen weiteren Verwaltungsverfahren (z. B. Berufsanerkennungsverfahren) als Mittler anstößt. Das Visumvorabzustimmungsverfahren wird so insgesamt deutlich effizienter gestaltet. Im Ergebnis werden betreffende Fachkräfte voraussichtlich schneller die Arbeit im Inland aufnehmen können.
Ab Ende 2023 sind sukzessive etliche Änderungen für das Fachkräfteeinwanderungsgesetz in Kraft getreten. Die Fachkräfteeinwanderung aus Drittstaaten soll damit weiter verbessert werden.
Mit dem neuen Gesetz werden bereits bestehende Regelungen für Fachkräfte mit Hochschulabschlüssen wie die Blaue Karte EU fortgeführt und teilweise erweitert. Zudem wird es möglich sein, mit einer neuen Chancenkarte nach einem Arbeitsplatz zu suchen.
Das neue Gesetz besteht aus mehreren Teilen. Hier finden Sie einen ersten Überblick über die Neuerungen des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes.

Hand in Hand for International Talents

Das Projekt „Hand in Hand for International Talents“ der DIHK Service GmbH und Bundesagentur für Arbeit (BA) erprobt einen idealtypischen Prozess für die Fachkräfteeinwanderung aus Drittstaaten in IHK-Berufen. Dazu werden qualifizierte Fachkräfte in den Pilotländern angeworben, bei der Vorbereitung auf die Einreise nach Deutschland unterstützt und an teilnehmende Unternehmen in Deutschland vermittelt. Hierbei begleitet das Projekt mit einem Netzwerk aus AHKs, IHKs und der BA (Zentrale Auslands- und Fachvermittlung und Arbeitgeber-Services der lokalen Agenturen für Arbeit) den gesamten Prozess von der Rekrutierung bis zum Ankommen am neuen Wohnort.
Das Projekt dient der Umsetzung des FEGs: Es soll ideale Abläufe und Kooperationswege aller beteiligten Projektpartner im In- und Ausland identifizieren und ausbauen. Auf diesem Weg soll eine praxistaugliche Blaupause entwickelt werden, mit der später in größerem Umfang Unternehmen in Deutschland qualifizierte ausländische Fachkräfte mit Berufserfahrung gewinnen können.
Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE).

Internationale Studierende als Gewinn für die Region

Die Fachkräftesicherung stellt eine entscheidende Herausforderung für die Region Düsseldorf dar, wobei die Integration internationaler Studierender in den Arbeitsmarkt eine vielversprechende Lösung bietet.
Internationale Studierende an den Hochschulen in Düsseldorf stammen aus über 150 Ländern und tragen bereits während ihres Studiums zur Fachkräftesicherung bei. Viele von ihnen absolvieren Praktika, Werkstudententätigkeiten oder Nebenjobs und bieten den Unternehmen frühzeitig einen Zugang zu gut ausgebildeten Talenten. Oft werden diese Studierenden nach ihrem Abschluss von den Unternehmen übernommen – eine Win-win-Situation für beide Seiten.
Mehr zum Thema auf der entsprechenden Internetseite zum Thema Internationale Studierende als Gewinn für die Region.

UBAconnect

Sie suchen Fachkräfte aus dem gewerblich-technischen oder kaufmännischen Bereich? Registrieren Sie sich jetzt beim Matching-Service UBAconnect, um unverbindlich internationale Fachkräfte kennenzulernen und für sich zu gewinnen. Das Projekt „Unternehmen Berufsanerkennung“ (UBA) informiert Unternehmen rund um die Anerkennung ausländischer Abschlüsse und hilft bei Fragen zur Einstellung und Beschäftigung von ausländischen Fachkräften weiter. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann bieten wir Ihnen gerne umfassende Hilfestellung zu UBAconnect.

Business Scout for Development

Unser Business Scout for Development hilft Unternehmen dabei, aus den vielfältigen Unterstützungsangeboten der deutschen Entwicklungszusammenarbeit das Richtige zu finden und berät zu nachhaltigen Geschäftsmöglichkeiten in Entwicklungs- und Schwellenländern. Im Mittelpunkt stehen dabei die Wachstumsmärkte Afrikas, aber auch Asiens, Lateinamerikas und Osteuropas.
Der Business Scout unterstützt insbesondere mittelständische Unternehmen in NRW, gerade auch bezüglich der Beratung zu Projekten, Finanzierungs- und Fachkräfteprogrammen (etwa THAMM Plus, PAM und Triple Win) sowie weiteren Angeboten der Entwicklungszusammenarbeit für die Privatwirtschaft.

Fachkräftesicherung aus dem Ausland – Services der IHK Düsseldorf

Die IHK Düsseldorf unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen bei den Herausforderungen der Fachkräftesicherung.
Hierzu gehören beispielsweise:
Projekte und Veranstaltungen zum Thema Internationales, zur Integration von Flüchtlingen und vieles mehr runden das Angebot ab.