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Seitenstreifen auf der A3 möglichst schnell freigeben

Kommunen und IHKS richten gemeinsame Forderung an Bundesverkehrsminister Bilger.
Düsseldorf, 7. August 2026. Die Absage des Bundes an eine temporäre Seitenstreifenfreigabe (TSF) auf der A3 zwischen Hilden und Leverkusen Opladen stößt bei den betroffenen Kommunen und IHKs auf deutliche Kritik. Sie halten die temporäre Seitenstreifenfreigabe mit den erforderlichen baulichen und technischen Anpassungen weiterhin für die sinnvollste und schnell umsetzbare Lösung, um die Leistungsfähigkeit dieser zentralen Verkehrsachse zu erhöhen und zugleich den Flächenverbrauch gering zu halten. „Zumal das Instrument der temporären Seitenstreifenfreigabe (TSF) bereits erfolgreich auf dem Abschnitt zwischen Hilden und Ratingen Ost eingesetzt wird“, sagt Gregor Berghausen, Hauptgeschäftsführer der IHK Düsseldorf.
Die beteiligten Kommunen und IHKs haben sich dazu mit einem gemeinsamen Schreiben an Bundesverkehrsminister Bilger gewandt. Darin hinterfragen sie mehrere Argumente der Autobahn GmbH und damit auch des Bundesverkehrsministeriums, benennen fachliche Unstimmigkeiten und fordern transparente Antworten. Sie appellieren an den neuen Verkehrsminister, die Entscheidung grundlegend zu überprüfen und das zugrunde liegende Regelwerk angesichts technischer Entwicklungen, neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse, der schnelleren und kostengünstigeren Umsetzung im Vergleich zum Vollausbau sowie des gebotenen schonenden Umgangs mit Fläche neu zu bewerten. Unter bestimmten Voraussetzungen kann die TSF eine gleichwertige Alternative darstellen.
„Wir bitten den Bundesverkehrsminister, auf einer der wichtigsten Autobahnen in Deutschland die notwendigen Schritte zur Umsetzung dieser sinnvollen und in der Region mehrheitsfähigen Maßnahme einzuleiten“, sagt Gregor Berghausen, Hauptgeschäftsführer der IHK Düsseldorf. Nur so kann die Belastungssituation für tausende Pendlerinnen und Pendler sowie den Wirtschaftsverkehr effektiv vermindert und die Funktionsfähigkeit der A3 langfristig gesichert werden“, so Berghausen.
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