Pressemitteilung
Die Energiewende als Chance für die Wirtschaft
Regionale Studie schafft Datengrundlage für Entwicklung
Elbe-Weser-Raum (IHK). Die Regionen Weser-Ems und Lüneburg gehen bei der Energietransformation einen gemeinsamen Weg: Mit der ersten Phase der Studie „Wirtschaft.Wandel.Energie. – Wertschöpfung durch die Transformation zwischen Ems und Elbe“ liegt erstmals eine regionale Datengrundlage vor, die energie-, wirtschafts- und flächenbezogene Potenziale systematisch zusammenführt.
Hinter der Studie steht ein breites Bündnis regionaler Akteure aus Wirtschaft, Energie, Wissenschaft und Netzwerken. Gemeinsam verfolgen sie das Ziel, die Energiewende im Norden sichtbar und greifbar zu machen und aufzuzeigen, welches wirtschaftliche Potenzial in der Verknüpfung von Energie, Infrastruktur und Flächen steckt.
„Die Energiewende ist weit mehr als eine energiepolitische Herausforderung. Sie eröffnet erhebliche Chancen für zusätzliche Wertschöpfung, Innovationen und zukunftsfähige Arbeitsplätze in unserer Region. Voraussetzung dafür ist ein gemeinsames Verständnis der vorhandenen Potenziale und der strategischen Entwicklungsmöglichkeiten“, betont Christoph von Speßhardt, Hauptgeschäftsführer der IHK Elbe-Weser.
Im Rahmen der ersten Projektphase wurden die energetischen, wirtschaftlichen und räumlichen Ressourcen der Region analysiert und in einem gemeinsamen Daten- und Informationssystem zusammengeführt. Damit wurde eine wichtige Grundlage geschaffen, um zukünftige Entwicklungen faktenbasiert bewerten und gestalten zu können.
Die Ergebnisse zeigen, dass die Regionen Weser-Ems und Lüneburg über erhebliche Standortvorteile für die Energietransformation verfügen. Dazu zählen insbesondere Potenziale im Bereich der erneuerbaren Energien, der Energieinfrastruktur, geeigneter Flächen, Logistikknotenpunkte sowie bestehender wirtschaftlicher Kompetenzen.
Mit dem Abschluss der ersten Studienphase beginnt nun die nächste Etappe des Projekts. Im Mittelpunkt steht künftig die Frage, wie die identifizierten Potenziale in konkrete regionale Wertschöpfung übersetzt werden können. Dazu sollen Wertschöpfungsketten, Beschäftigungswirkungen und wirtschaftliche Entwicklungsperspektiven für die Region näher untersucht werden.
Die Erstellung der Studie wurde durch Mittel des Landes Niedersachsen, des Strategierats Energie Weser-Ems, des Netzwerks H2 N.O.N., der Industrie- und Handelskammern Elbe-Weser, Lüneburg-Wolfsburg, Ostfriesland und Papenburg, Oldenburg sowie Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim, des Landesverbands Erneuerbare Energien Niedersachsen/Bremen (LEE) und von Powerhouse Nord e. V. gefördert. Die organisatorische Federführung liegt bei der Industrie- und Handelskammer Elbe-Weser.
Der Ergebnisbericht steht ab sofort auf der Website der IHK zum Download zur Verfügung: www.ihk.mom/elbeweser/wwe-studie
