Pressemitteilung

Kommunalwahl: IHK Elbe Weser legt kommunalpolitisches Positionspapier vor

Wirtschaft fordert leistungsfähige Kommunen als Grundlage für Wachstum und Beschäftigung

Elbe-Weser-Raum (IHK). Im Vorfeld der Kommunalwahl in Niedersachsen im September hat die IHK Elbe‑Weser ihre kommunalpolitischen Positionen vorgestellt. Damit bringt sie die Sichtweise der Unternehmen für die anstehende Wahl und die kommende Wahlperiode gezielt in die Diskussion ein.
Attraktive und verlässliche Rahmenbedingungen sind eine zentrale Voraussetzung für wirtschaftliche Entwicklung. Den Kommunen im Elbe‑Weser‑Raum kommt dabei eine Schlüsselrolle zu: Sie gestalten vor Ort maßgeblich die harten und weichen Standortfaktoren. Ziel der IHK ist es, die Diskussion über die Zukunftsfähigkeit der Kommunen aktiv zu begleiten und konkrete Impulse für politische Entscheidungen zu geben.
„Leistungsfähige Kommunen sind die zentrale Grundlage für Investitionen, Beschäftigung und Innovation in unserer Region. Wenn Infrastruktur, Genehmigungen oder Flächenentwicklung nicht funktionieren, wirkt sich das unmittelbar auf die wirtschaftliche Entwicklung aus“, sagt Christoph von Speßhardt, Hauptgeschäftsführer der IHK Elbe‑Weser.
Das Positionspapier bündelt elf zentrale Handlungsfelder – von der Fachkräftesicherung über die Modernisierung der Verwaltung bis hin zu soliden Kommunalfinanzen. Besonderen Wert legt die IHK auf praxisnahe und umsetzungsorientierte Ansätze.
„Unser Anliegen ist es, die Perspektive der Unternehmen frühzeitig in politische Prozesse einzubringen. Es geht nicht um abstrakte Forderungen, sondern um konkrete Lösungen für die Herausforderungen vor Ort“, so von Speßhardt.
Aus Sicht der IHK kommt den Städten, Gemeinden und Landkreisen im Elbe‑Weser‑Raum eine besondere Bedeutung zu. Viele Entscheidungen, die die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen prägen, werden unmittelbar auf kommunaler Ebene getroffen. „Die Kommunalpolitik gestaltet entscheidend, ob Investitionen in unserer Region stattfinden oder ausbleiben. Damit trägt sie eine große Verantwortung für die wirtschaftliche Zukunft des Elbe‑Weser‑Raums“, betont Sebastian Vossmann, Präsident der IHK Elbe‑Weser.
Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten komme es auf ein konstruktives Zusammenspiel aller Akteure an. „Wir verstehen unsere Positionen ausdrücklich als Gesprächsangebot. Vertreter aus Politik und Verwaltung sind eingeladen, mit uns in den Austausch zu gehen, um die Positionen gemeinsam zu vertiefen und weiterzuentwickeln“, so Vossmann. Die regionale Wirtschaft stehe bereit, ihre Expertise einzubringen. Ziel sei es, gemeinsam tragfähige Lösungen für Wachstum, Innovation und Beschäftigung im Elbe‑Weser‑Raum zu entwickeln und so die Zukunftsfähigkeit der Region nachhaltig zu stärken.
Das vollständige Positionspapier ist online abrufbar unter www.ihk.mom/elbeweser/kommunalwahl.