Mehr Umsatz im Onlineshop
So verbessern Sie Ihren Webshop
Ein guter Onlineshop muss mehr können, als Produkte online zu präsentieren. Entscheidend ist, dass Besucher schnell finden, was sie suchen, Vertrauen fassen und den Kauf ohne unnötige Hürden abschließen können. Oft reichen bereits einige gezielte Verbesserungen, um aus mehr Besuchern tatsächlich Kunden zu machen.
- Auf den ersten Blick überzeugen
- Mobile Nutzer nicht vergessen
- Produkte schnell auffindbar machen
- Produktseiten liefern die Kaufargumente
- Vertrauen schaffen
- Überraschungen im Warenkorb vermeiden
- Den Bestellprozess möglichst einfach machen
- Ladezeiten im Blick behalten
- Entscheidungen nicht nur nach Gefühl treffen
- Kleine Änderungen testen
- Auch rechtliche Anforderungen beachten
Auf den ersten Blick überzeugen
Besucher entscheiden innerhalb kurzer Zeit, ob sie auf einer Webseite bleiben oder weitersuchen. Deshalb sollte sofort erkennbar sein, welche Produkte oder Leistungen Sie anbieten und warum sich der Einkauf bei Ihnen lohnt.
Verzichten Sie auf unnötige Informationen auf der Startseite. Wichtiger sind eine klare Navigation, verständliche Kategorien und ein schneller Zugang zu den wichtigsten Produkten und Angeboten.
Mobile Nutzer nicht vergessen
Viele Kunden besuchen Onlineshops heute mit dem Smartphone. Deshalb sollte der Shop nicht nur auf einem großen Bildschirm gut aussehen.
Prüfen Sie insbesondere:
- Sind Navigation und Suche auch mobil einfach zu bedienen?
- Lassen sich Produktbilder und Informationen gut erkennen?
- Sind Schaltflächen ausreichend groß?
- Funktioniert der gesamte Bestellprozess problemlos auf dem Smartphone?
Ein technisch funktionierender Shop allein reicht nicht aus. Entscheidend ist, wie einfach er sich tatsächlich bedienen lässt.
Produkte schnell auffindbar machen
Je größer das Sortiment, desto wichtiger wird eine gute Orientierung. Kategorien sollten aus Sicht Ihrer Kunden aufgebaut sein – nicht unbedingt nach der internen Struktur Ihres Unternehmens.
Bei umfangreicheren Sortimenten helfen zusätzlich:
- eine leistungsfähige Suchfunktion,
- sinnvolle Filter,
- Sortiermöglichkeiten,
- aussagekräftige Produktnamen und
- passende Querverweise auf ähnliche Produkte.
Das Ziel: Kunden sollten möglichst schnell beim richtigen Produkt landen.
Produktseiten liefern die Kaufargumente
Eine Produktseite ersetzt im Onlineshop häufig das persönliche Verkaufsgespräch. Sie sollte deshalb alle Informationen enthalten, die für eine Kaufentscheidung wichtig sind.
Dazu gehören beispielsweise:
- hochwertige und aussagekräftige Produktbilder,
- verständliche Produktbeschreibungen,
- wichtige technische Daten,
- Maße und Varianten,
- Verfügbarkeit,
- Lieferzeit sowie
- Hinweise zu Versand und Rückgabe.
Eigene Produkttexte sind meist hilfreicher als unverändert übernommene Herstellerbeschreibungen. Sie können Fragen beantworten, Besonderheiten erklären und zeigen, für welchen Einsatzzweck sich ein Produkt eignet.
Gerade bei erklärungsbedürftigen Produkten können zusätzliche Bilder, Videos, FAQs oder Anwendungsbeispiele die Entscheidung erleichtern.
Vertrauen schaffen
Kunden bestellen eher bei einem Anbieter, den sie als zuverlässig und seriös wahrnehmen. Transparenz spielt deshalb eine wichtige Rolle.
Hilfreich sind zum Beispiel:
- vollständige Kontaktmöglichkeiten,
- klare Angaben zu Lieferzeiten und Versandkosten,
- bekannte und sichere Zahlungsmöglichkeiten,
- nachvollziehbare Rückgabeinformationen,
- Kundenbewertungen sowie
- Gütesiegel, sofern sie für die Zielgruppe tatsächlich relevant sind.
Auch ein professionelles Erscheinungsbild, aktuelle Inhalte und verständliche Texte tragen zum Vertrauen bei.
Überraschungen im Warenkorb vermeiden
Zusätzliche Kosten, die erst kurz vor Abschluss der Bestellung sichtbar werden, führen schnell zu Kaufabbrüchen.
Versandkosten, Lieferbedingungen und andere wichtige Informationen sollten daher möglichst früh und transparent kommuniziert werden.
Auch der Warenkorb selbst sollte übersichtlich bleiben: Produkte, Mengen, Preise und Gesamtkosten müssen auf einen Blick verständlich sein.
Den Bestellprozess möglichst einfach machen
Jeder zusätzliche Schritt kann dazu führen, dass Kunden den Kauf abbrechen. Prüfen Sie daher kritisch, welche Angaben im Checkout wirklich notwendig sind.
Hilfreich sind beispielsweise:
- ein klarer, überschaubarer Bestellprozess,
- möglichst wenige Pflichtfelder,
- eine Bestellung ohne verpflichtendes Kundenkonto,
- verschiedene gängige Zahlungsmöglichkeiten sowie
- verständliche Fehlermeldungen bei falschen oder fehlenden Eingaben.
Besonders wichtig: Testen Sie den Bestellprozess regelmäßig selbst – am Computer und auf dem Smartphone.
Ladezeiten im Blick behalten
Große Bilder, Videos oder unnötige technische Erweiterungen können einen Shop langsam machen. Lange Ladezeiten sind nicht nur lästig, sondern können dazu führen, dass Kunden abspringen.
Deshalb lohnt es sich, regelmäßig zu prüfen, wie schnell insbesondere Startseite, Produktseiten und Checkout geladen werden.
Entscheidungen nicht nur nach Gefühl treffen
Welcher Teil des Shops funktioniert bereits gut – und wo springen Besucher ab?
Webanalyse kann dabei helfen, Schwachstellen zu erkennen. Interessant sind beispielsweise Fragen wie:
- Welche Produkte werden häufig angesehen, aber selten gekauft?
- An welcher Stelle verlassen Kunden den Bestellprozess?
- Welche Seiten werden besonders häufig besucht?
- Wie unterscheidet sich die Nutzung auf Smartphone und Desktop?
Auf dieser Grundlage können gezielt Änderungen vorgenommen werden.
Kleine Änderungen testen
Eine andere Produktdarstellung, verständlichere Texte oder ein vereinfachter Checkout können bereits große Auswirkungen haben. Es empfiehlt sich deshalb, nicht alles gleichzeitig zu verändern.
Ändern Sie gezielt einzelne Punkte und beobachten Sie anschließend, ob sich wichtige Kennzahlen verbessern – beispielsweise Bestellungen, Warenkorb-Abbrüche oder Kontaktanfragen.
So wird aus der Optimierung des Onlineshops ein kontinuierlicher Prozess.
Auch rechtliche Anforderungen beachten
Neben Gestaltung und Benutzerfreundlichkeit müssen Betreiber von Onlineshops zahlreiche rechtliche Vorgaben berücksichtigen. Dazu gehören unter anderem Anforderungen aus dem Verbraucherrecht, dem Datenschutz, der Barrierefreiheit und den Regelungen für digitale Angebote und Produkte.
Weitere Informationen finden Sie auf unserer Übersichtsseite zu den rechtlichen Anforderungen für digitale Angebote und Onlineshops.