Nr. 6536720
IHK-Bildungshaus der IHK Region Stuttgart

CAD & CAM & 3D-Technik

Zu den CAD & CAM & 3D-Technik-Veranstaltungen

Warum lohnt sich eine CAD-/CAM-/3D-Druck-Weiterbildung für dich?

  • Du wirst fit für Berufe, in denen digitale Produktentwicklung und Prototyping Standard sind – etwa Konstruktion, Produktdesign, Maschinenbau, Architektur oder Medizintechnik.​
  • Unternehmen suchen Leute, die nicht nur „irgendwie zeichnen“, sondern den gesamten Workflow von CAD über CAM bis zur additiven Fertigung verstehen.​
  • Mit einem anerkannten Zertifikat aus einer Weiterbildung hebst du dich in Bewerbungen, in deiner Ausbildung oder im Studium deutlich ab, weil du zeigen kannst: „Ich kann das praktisch, nicht nur theoretisch.“​
  • Einsatz von moderner Software, wie bspw. Solidworks, Autodesk und Arduino.
Gerade für dich passt das perfekt: Du arbeitest visuell, projektbasiert und praxisnah – und siehst am Ende ein reales Ergebnis in der Hand, kein reines „Lernskript“.​

Typische Inhalte einer CAD-/3D-Druck-Weiterbildung

In vielen Kursen lernst du zuerst die Grundlagen: Was 3D-Druck ist, welche Verfahren es gibt, welche Materialien wofür geeignet sind und wie der Weg vom Modell zum fertigen Teil aussieht. Dann geht es in die Praxis: Du modellierst Bauteile in CAD, exportierst Datenformate wie STL oder STEP und bereitest sie so vor, dass der Drucker sie sauber verarbeiten kann.​
Oft kommen noch diese Themen dazu:
  • Designregeln für 3D-Druck (Wandstärken, Toleranzen, Stützstrukturen, Orientierung im Bauraum).​
  • Slicer-Software (z.B. Cura & Co.): Schichtdicke, Füllung, Support – also alle Einstellungen, die über Druckqualität und Zeit entscheiden.​
  • Simulation und Optimierung: Topologieoptimierung, Leichtbau, Bauteil-Analyse, damit Teile stabil, leicht und ressourcenschonend werden.​
In CAD-Schulungen mit 3D-Druck-Anteil werden außerdem Baugruppen aufgebaut, Mechanik-Funktionen überprüft und Bauteile anschließend im 3D-Druck getestet und optimiert. Das macht aus „nur Zeichnen“ echte Produktentwicklung.​

Wie passt dein Kurs „Design & Make“ da rein?

In „Design & Make: IoT-, CAD-, 3D-Technik erleben und gestalten“ gehst du den kompletten Weg von der Idee bis zum eigenen IoT-Fahrzeug. Du startest mit der Konstruktion in Autodesk Fusion, nutzt generatives Design, bringst Teile in den 3D-Druck, baust die Elektronik auf und programmierst alles mit Arduino – inklusive Steuerung über die IoT Cloud per Smartphone.​
Du bekommst ein komplettes Set aus Arduino Nano 33 IoT, Motoren, Controller, Batterie und 3D-gedruckten Bauteilen und baust damit dein eigenes Fahrzeug. In fünf Tagen durchläufst du Design, 3D-Druck, eigene Leiterplatte, Löten und Vernetzung – und nimmst am Ende nicht nur das Fahrzeug, sondern auch ein fertiges Projekt für Portfolio, Ausbildung oder Bewerbung mit.​

Kursstruktur „Design & Make“ (vereinfacht)

Tag Fokus Was du machst
1–3 CAD & 3D-Druck Konstruktion in Autodesk Fusion, generatives Design, Vorbereitung und 3D-Druck deines Fahrzeugs.​
4 Elektronik Eigene Leiterplatte anlegen, löten, Komponenten verbinden, Elektronik testen.​
5 Programmierung & IoT Arduino programmieren, Fahrzeug vernetzen und per Smartphone steuern.​

Für wen ist das spannend – und was solltest du mitbringen?

Der Kurs richtet sich an Ausbilder, Auszubildende, Studierende, technikbegeisterte Lernende, Lehrkräfte, Trainer und Industrie-Fachkräfte – also an alle, die Bock auf Technik haben und verstehen wollen, wie moderne Produkte entstehen. Wichtig ist weniger, dass du bereits Profi bist, sondern dass du keine Angst vor Software, Elektronik und ein bisschen Programmierung hast und gerne praktisch arbeitest.​
PC-Grundkenntnisse, Spaß am Tüfteln und Interesse an Technik reichen in vielen Weiterbildungen als Einstieg, weil du schrittweise an CAD, 3D-Druck und die Tools herangeführt wirst. Wenn du schon mit CAD oder 3D-Druck zu tun hattest, kannst du in solchen Kursen dein Wissen gezielt vertiefen und professioneller machen.​

Berufliche Chancen mit CAD/CAM/3D-Druck

Mit CAD- und 3D-Druck-Skills kannst du in verschiedene Richtungen gehen, je nachdem, was dich reizt. Typische Rollen sind zum Beispiel CAD-Fachkraft, Konstrukteur:in, technische:r Zeichner:in, Produktentwickler:in oder Spezialist:in für additive Fertigung und Prototyping.​
Auch in Bereichen wie Architektur, Design, Luft- und Raumfahrt, Automotive oder Medizintechnik werden 3D-Druck und CAD immer wichtiger, etwa für Prototypen, patientenspezifische Teile oder komplexe Leichtbau-Strukturen. Weiterbildungen mit Zertifikaten (z.B. IHK-Abschlüssen) helfen dir, diese Kompetenzen sichtbar zu machen und bei Bewerbungen direkt plus Punkte zu holen.​

Typische Fragen zu CAD, CAM & 3D-Druck

„Brauche ich Vorkenntnisse?“
Meistens brauchst du nur solide PC-Skills und Interesse an Technik; die Grundlagen zu CAD, 3D-Druck und Workflows werden Schritt für Schritt erklärt. Wenn du schon mit 3D-Software gearbeitet hast (Games, Blender, Schulprojekte), ist das ein Bonus – aber keine Pflicht.​
„Ist das eher Theorie oder wirklich Praxis?“
Unsere Weiterbildungen setzen stark auf Praxis: Du arbeitest mit echter Software, realen Druckern, baust Hardware auf und bekommst Projekte, die du zeigen kannst. Genau das ist auch im „Design & Make“-Kurs der Fall, wo du ein komplettes IoT-Fahrzeug entwickelst, baust und programmierst und dann mit deinem Smartphone steuern kannst.
„Wie sehr hilft mir das in Ausbildung oder Studium?“
Wenn dein Berufsfeld irgendwas mit Technik, Konstruktion, Produktentwicklung, Informatik oder Design zu tun hat, sind CAD-/3D-Druck-Skills ein massiver Vorteil. Du verstehst Zusammenhänge schneller, kannst Projektideen besser umsetzen und hast Portfolio-Beispiele, die dich von anderen abheben.​
„Ist das nicht alles nur was für ‚Hardcore-Ingenieure‘?“
Nein – viele Angebote sind genau darauf ausgelegt, dich von Null auf ein solides, praxisnahes Level zu bringen. Spezialkurse bauen dann darauf auf, wenn du wirklich tief in Konstruktion, Simulation oder additive Serienfertigung einsteigen willst.
Hinweis: Für deine technische Weiterbildung besteht die Möglichkeit, sich in jedem Bereich einen individuellen Zertifikatslehrgang zusammenzustellen.
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