Förderprogramme

Niedrigschwelliges Innovationsförderprogramm für KMU und Handwerk (nIFP)

Das niedrigschwellige Innovationsförderprogramm für KMU und Handwerk der NBank bietet Anreize durch innovative Vorhaben den unternehmensbezogenen Stand der Technik bei neu vermarktbaren Produkten, Produktionsverfahren oder Dienstleistungen sowie neuen betrieblichen Ablauf- und Organisationsformen zu verbessern. Gefördert werden bei diesem Programm anwendungsnahe Innovationsvorhaben als experimentelle Entwicklungen, die jeweils den unternehmensbezogenen Stand der Technik übersteigen und bei denen durch eigene Entwicklungsarbeiten neue oder verbesserte marktfähige Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen entstehen. Gefördert werden Start-ups sowie kleine und mittlere Unternehmen mit Eintrag ins Handelsregister oder im Sinne der Handwerksordnung sowie mit Sitz oder Betriebsstätte in Niedersachsen ab förderfähigen Ausgaben von über 200.000 Euro.

ERP-Förderkredit Digitalisierung

Freiberuflerinnen und Freiberufler, Einzelunternehmen, kleine und mittlere Unternehmen sowie größere mittelständische Unternehmen mit maximal 500 Mio. Euro Jahresgruppenumsatz erhalten mit dem ERP-Förderkredit Digitalisierung von der KfW Bank Mittel zur Finanzierung ihrer Investitionen und ihres Betriebskapitalbedarfs. Unternehmen können unter anderem Vorhaben für die Vernetzung von Produktions- und Planungssystemen (Industrie 4.0), den Aufbau von IT- und Datensicherheitskonzepten, digitale Plattformen und E-Commerce-Lösungen, additive Fertigungsverfahren wie 3D-Druck sowie den Ausbau interner Breitbandnetze finanzieren. Die Begünstigten erhalten die Mittel in Form eines Darlehens. Das Darlehen muss zwischen 25.000 Euro und 25 Mio. Euro liegen. Der ERP-Förderkredit Digitalisierung wird – abhängig von der Art des Vorhabens – in drei Stufen vergeben, Zuschüsse sind möglich. Beantragt wird der ERP-Förderkredit Digitalisierung beim Finanzierungspartner des Unternehmens.

INQA-Coaching

Sie wissen nicht, was Digitalisierung für Ihr Unternehmen bedeuten kann oder die Möglichkeiten werden aktuell nicht in vollem Umfang genutzt? Hier kann das Förderprogramm des Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) und des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) helfen. Das INQA-Coaching wendet sich an kleine und mittlere Unternehmen mit bis zu 249 Beschäftigten. Umgesetzt wird das Coaching mit einer agilen Methode. Das heißt: Unternehmensführung und Beschäftigte durchlaufen einen gemeinsamen Lern- und Entwicklungsprozess – hin zum agilen Arbeiten. Das Förderprogramm übernimmt bis zu 80 Prozent der Beratungskosten im Rahmen des INQA-Coachings. Anhand einer nachhaltigen Methodik, die die Mitarbeitenden ins Boot holt und deren Expertise einbezieht, werden passgenaue Lösungen für personalpolitische und arbeitsorganisatorische Veränderungen im Zusammenhang mit der digitalen Transformation gefunden und umgesetzt. Nutzen Sie die Fördermittelsprechstunde der Demografie Agentur für Ihre Fragen. Weitere Informationen rund um das Förderprogramm finden Sie hier: INQA-Coaching

BAFA-Förderung

Im Programm „Förderung von Unternehmensberatungen für KMU“ können am Markt bestehende kleine und mittlere Unternehmen einen Zuschuss zu den Kosten einer Unternehmensberatung erhalten, der es ihnen erleichtern soll, externen Rat in Anspruch zu nehmen, um ihr Unternehmerpotential und ihre Handlungskompetenzen zu vertiefen. Gefördert werden konzeptionell und individuell durchgeführte Beratungen zu allen wirtschaftlichen, finanziellen, personellen und organisatorischen Fragen der Unternehmensführung – auch im Kontext des digitalen Wandels. Die Höhe der Förderung variiert je nach Art der Beratung und Standort des Unternehmens. Das Programm „Förderung von Unternehmensberatungen für KMU“ wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) und den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.

Geförderte Initiativen

Von Bundesministerien, Landesministerien oder der EU geförderte Initiativen wie Mittelstand-Digital, die Transferstelle Cybersicherheit, das Regionale Zukunftszentrum Nord, Niedersachsen Additiv und DAISEC verfolgen das gemeinsame Ziel, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei der Digitalisierung und der Implementierung neuer Technologien, wie Künstliche Intelligenz (KI) und additive Fertigungsverfahren, zu unterstützen. Ihr Hauptziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft der Unternehmen zu steigern, ihre betriebliche Effizienz zu verbessern und sie auf die Herausforderungen der digitalen Transformation vorzubereiten. Durch die Förderungen sind die Angebote der Initiativen für KMU kostenfrei nutzbar.
Die aktuelle Förderung vom Mittelstand-Digital Zentrum Hannover im Rahmen der Initiative Mittelstand-Digital, bei dem Ihre IHKLW Partnerin war, endete wie geplant zum 31.05.2026. Dennoch unterstützt das Zentrum Hannover Unternehmen in Niedersachsen über das Ende der aktuellen Förderperiode hinaus bei der Digitalisierung. Mithilfe von Einstiegsveranstaltungen, Workshops/Webinaren und Digitalisierungsprojekten können Ihre digitalen Potenziale ermittelt und individuelle Lösungen für Ihr Unternehmen erarbeitet werden.

KOMPASS - Kompakte Hilfe für Solo-Selbstständige

Das Förderprogramm KOMPASS ermöglicht Freiberuflichen und Selbstständigen mit maximal einem Vollzeitäquivalent an Beschäftigten einen Zuschuss von bis zu 4.500 Euro (netto) für ihre Weiterbildung (maximal 90 Prozent der förderfähigen Ausgaben). Durch die KOMPASS Förderung können bundesweit Qualifizierungen absolviert werden, um neue Perspektiven zu schaffen. Individuell passende Weiterbildungen, beispielsweise Betriebswirtschaft, Marketing, Digitalisierung sowie berufsfachliche Themen und Soft Skills sind förderfähig. Anlaufstellen in Niedersachsen sind die Kreisvolkshochschule Ammerland und Kreisvolkshochschule Ammerland gGmbH (kvhs) sowie die VHS Göttingen Osterode gGmbH KOMPASS Niedersachsen wird im Rahmen des Programms "KOMPASS – Kompakte Hilfe für Solo-Selbstständige" durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.
Weitere Förderprogramme finden Sie z. B. auch bei der NBank, dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie oder im Fördernavigator der Niedersachsen.next Digitalagentur.