IHK Köln
4. Zusammenarbeit im Betrieb
✓ Beurteilen und Fördern der beruflichen Entwicklung Einzelner unter Beachtung des bisherigen Berufsweges und unter Berücksichtigung persönlicher und sozialer Gegebenheiten
✓ Beurteilen und Berücksichtigen des Einflusses von Arbeitsorganisation und Arbeitsplatz auf das Sozialverhalten und das Betriebsklima sowie Ergreifen von Maßnahmen zur Verbesserung
✓ Beurteilen von Einflüssen der Gruppenstruktur auf das Gruppenverhalten und die Zusammenarbeit sowie Entwickeln und Umsetzen von Alternativen
✓ Auseinandersetzen mit eigenem und fremdem Führungsverhalten, Umsetzen von Führungsgrundsätzen
✓ Anwenden von Führungsmethoden und -techniken einschließlich Vereinbarungen entsprechender Handlungsspielräume, um Leistungsbereitschaft und Zusammenarbeit der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zu fördern
✓ Förderung der Kommunikation und Kooperation durch Anwenden von Methoden zur Lösung betrieblicher Probleme und sozialer Konflikte
Handlungsspezifische Qualifikation
1. Handlungsbereich "Chemische Produktion":
a) Verfahrenstechnik und Anlagentechnik
b) Chemische Prozesse und Verfahren
c) Prozessleittechnik
2. Handlungsbereich "Führung, Organisation und Kommunikation":
a) Personalführung und -entwicklung
b) Betriebliches Kostenwesen
c) Verantwortliches Handeln im Betrieb (Responsible Care)
d) Qualitätsmanagement
e) Information und Kommunikation
3. Handlungsbereich "Spezialisierungsgebiet":
a) Technologie
Geprüfte/r Industriemeister/in Chemie
Industriemeister bzw. Industriemeisterinnen Chemie planen Arbeitsabläufe und sichern die Qualität. Sie führen Mitarbeitende, erstellen Schichtpläne und sind für Ausbildung sowie Personalauswahl verantwortlich. Dabei spielen sie eine Schlüsselrolle für die reibungslose und effiziente Produktion in der chemischen Industrie. Im mittleren Management angesiedelt, nehmen sie eine aktive Führungsrolle wahr. Zudem analysieren sie Stoff- und Energiebilanzen, kontrollieren Kosten und sorgen für einen reibungslosen Anlagenbetrieb. Der IHK-Lehrgang bereitet umfassend auf die Prüfung vor – Motivation und Eigeninitiative sind entscheidend für den Erfolg.
Inhalte
Basisqualifikation
1. Rechtsbewusstes Handeln
2. Betriebswirtschaftliches Handeln
3. Anwendung von Methoden der Information, Kommunikation und Planung
4. Zusammenarbeit im Betrieb
1. Rechtsbewusstes Handeln
✓ Berücksichtigen arbeitsrechtlicher Vorschriften und Bestimmungen bei der Gestaltung individueller Arbeitsverhältnisse und bei Fehlverhalten von Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, insbesondere unter Berücksichtigung des Arbeitsvertragsrechts, des Tarifvertragsrechts und betrieblicher Vereinbarungen
✓ Berücksichtigen der Vorschriften des Betriebsverfassungsgesetzes, insbesondere der Beteiligungsrechte betriebsverfassungsrechtlicher Organe
✓ Berücksichtigen rechtlicher Bestimmungen hinsichtlich der Sozialversicherung, der Entgeltfindung sowie der Arbeitsförderung
✓ Berücksichtigen arbeitsschutz- und arbeitssicherheitsrechtlicher Vorschriften und Bestimmungen in Abstimmung mit betrieblichen und außerbetrieblichen Institutionen
✓ Berücksichtigen der Vorschriften des Umweltrechts, insbesondere hinsichtlich des Gewässer- und Bodenschutzes, der Abfallbeseitigung, der Luftreinhaltung und Lärmbekämpfung, des Strahlenschutzes und des Schutzes vor gefährlichen Stoffen
✓ Berücksichtigen einschlägiger wirtschaftsrechtlicher Vorschriften und Bestimmungen, insbesondere hinsichtlich der Produktverantwortung, der Produkthaftung sowie des Datenschutzes
2. Betriebswirtschaftliches Handeln
✓ Berücksichtigen der ökonomischen Handlungsprinzipien von Unternehmen unter Einbeziehung volkswirtschaftlicher Zusammenhänge und sozialer Wirkungen
✓ Berücksichtigen der Grundsätze betrieblicher Aufbau- und Ablauforganisation
✓ Anwenden von Methoden der Organisationsentwicklung
✓ Berücksichtigen von Methoden der Entgeltfindung und der kontinuierlichen, betrieblichen Verbesserung
✓ Unterscheiden von Kostenarten-, Kostenstellen- und Kostenträgerrechnungen sowie durchführen von Kalkulationsverfahren
3. Anwendung von Methoden der Information, Kommunikation und Planung
✓ Erfassen, Analysieren und Aufbereiten von Prozess- und Produktionsdaten mittels EDV-Systemen und Bewerten visualisierter Daten
✓ Unterscheiden von Planungstechniken
✓ Anwenden von Präsentationstechniken
✓ Lesen von technischen Unterlagen und Erstellen von Statistiken, Tabellen und Diagrammen
✓ Kennen von Projektmanagementmethoden
✓ Einsetzen von Informations- und Kommunikationsformen und Sicherstellen des Informationsflusses in der Prozesskette
1. Rechtsbewusstes Handeln
2. Betriebswirtschaftliches Handeln
3. Anwendung von Methoden der Information, Kommunikation und Planung
4. Zusammenarbeit im Betrieb
1. Rechtsbewusstes Handeln
✓ Berücksichtigen arbeitsrechtlicher Vorschriften und Bestimmungen bei der Gestaltung individueller Arbeitsverhältnisse und bei Fehlverhalten von Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, insbesondere unter Berücksichtigung des Arbeitsvertragsrechts, des Tarifvertragsrechts und betrieblicher Vereinbarungen
✓ Berücksichtigen der Vorschriften des Betriebsverfassungsgesetzes, insbesondere der Beteiligungsrechte betriebsverfassungsrechtlicher Organe
✓ Berücksichtigen rechtlicher Bestimmungen hinsichtlich der Sozialversicherung, der Entgeltfindung sowie der Arbeitsförderung
✓ Berücksichtigen arbeitsschutz- und arbeitssicherheitsrechtlicher Vorschriften und Bestimmungen in Abstimmung mit betrieblichen und außerbetrieblichen Institutionen
✓ Berücksichtigen der Vorschriften des Umweltrechts, insbesondere hinsichtlich des Gewässer- und Bodenschutzes, der Abfallbeseitigung, der Luftreinhaltung und Lärmbekämpfung, des Strahlenschutzes und des Schutzes vor gefährlichen Stoffen
✓ Berücksichtigen einschlägiger wirtschaftsrechtlicher Vorschriften und Bestimmungen, insbesondere hinsichtlich der Produktverantwortung, der Produkthaftung sowie des Datenschutzes
2. Betriebswirtschaftliches Handeln
✓ Berücksichtigen der ökonomischen Handlungsprinzipien von Unternehmen unter Einbeziehung volkswirtschaftlicher Zusammenhänge und sozialer Wirkungen
✓ Berücksichtigen der Grundsätze betrieblicher Aufbau- und Ablauforganisation
✓ Anwenden von Methoden der Organisationsentwicklung
✓ Berücksichtigen von Methoden der Entgeltfindung und der kontinuierlichen, betrieblichen Verbesserung
✓ Unterscheiden von Kostenarten-, Kostenstellen- und Kostenträgerrechnungen sowie durchführen von Kalkulationsverfahren
3. Anwendung von Methoden der Information, Kommunikation und Planung
✓ Erfassen, Analysieren und Aufbereiten von Prozess- und Produktionsdaten mittels EDV-Systemen und Bewerten visualisierter Daten
✓ Unterscheiden von Planungstechniken
✓ Anwenden von Präsentationstechniken
✓ Lesen von technischen Unterlagen und Erstellen von Statistiken, Tabellen und Diagrammen
✓ Kennen von Projektmanagementmethoden
✓ Einsetzen von Informations- und Kommunikationsformen und Sicherstellen des Informationsflusses in der Prozesskette
4. Zusammenarbeit im Betrieb
✓ Beurteilen und Fördern der beruflichen Entwicklung Einzelner unter Beachtung des bisherigen Berufsweges und unter Berücksichtigung persönlicher und sozialer Gegebenheiten
✓ Beurteilen und Berücksichtigen des Einflusses von Arbeitsorganisation und Arbeitsplatz auf das Sozialverhalten und das Betriebsklima sowie Ergreifen von Maßnahmen zur Verbesserung
✓ Beurteilen von Einflüssen der Gruppenstruktur auf das Gruppenverhalten und die Zusammenarbeit sowie Entwickeln und Umsetzen von Alternativen
✓ Auseinandersetzen mit eigenem und fremdem Führungsverhalten, Umsetzen von Führungsgrundsätzen
✓ Anwenden von Führungsmethoden und -techniken einschließlich Vereinbarungen entsprechender Handlungsspielräume, um Leistungsbereitschaft und Zusammenarbeit der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zu fördern
✓ Förderung der Kommunikation und Kooperation durch Anwenden von Methoden zur Lösung betrieblicher Probleme und sozialer Konflikte
Handlungsspezifische Qualifikation
1. Handlungsbereich "Chemische Produktion":
a) Verfahrenstechnik und Anlagentechnik
b) Chemische Prozesse und Verfahren
c) Prozessleittechnik
2. Handlungsbereich "Führung, Organisation und Kommunikation":
a) Personalführung und -entwicklung
b) Betriebliches Kostenwesen
c) Verantwortliches Handeln im Betrieb (Responsible Care)
d) Qualitätsmanagement
e) Information und Kommunikation
3. Handlungsbereich "Spezialisierungsgebiet":
a) Technologie
Weitere Informationen zu den prüfungsrelevanten Inhalten finden Sie in der bundeseinheitlichen Verordnung.
Zielgruppe
Der Lehrgang Industriemeister bzw. Industriemeisterinnen Chemie richtet sich an Fachkräfte aus der chemischen oder verwandten Industrie, die den nächsten Karriereschritt planen.
Angesprochen sind vor allem Personen mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung (z. B. Chemikanten, Produktionsfachkräfte Chemie oder Laboranten) und entsprechender Berufserfahrung, die mehr Verantwortung übernehmen wollen.
Die Weiterbildung eignet sich besonders für alle, die sich für Führungsaufgaben interessieren, Prozesse organisieren und optimieren möchten sowie eine Schnittstelle zwischen Produktion, Mitarbeitenden und Management anstreben.
Zulassungsvoraussetzungen
Überprüfen Sie vor Lehrgangsanmeldung online, ob Sie die Zulassungsvoraussetzungen zur Prüfung erfüllen und sich zur Prüfung anmelden können. Darüber hinaus finden Sie viele weitere nützliche Informationen zu unseren Fortbildungsprüfungen in den FAQs.
Gut zu wissen: Lehrgangs- und Prüfungsanmeldung sind getrennt. Wir erinnern Sie gerne im Lehrgang daran, sich rechtzeitig zur Prüfung anzumelden. Auf unserer Seite zum Industriemeister/in Chemie finden Sie alle wichtigen Informationen zur Höhe der Prüfungsgebühren (diese sind nicht im Lehrgangsentgelt enthalten), Prüfungsterminen und vieles mehr.
Gut zu wissen: Lehrgangs- und Prüfungsanmeldung sind getrennt. Wir erinnern Sie gerne im Lehrgang daran, sich rechtzeitig zur Prüfung anzumelden. Auf unserer Seite zum Industriemeister/in Chemie finden Sie alle wichtigen Informationen zur Höhe der Prüfungsgebühren (diese sind nicht im Lehrgangsentgelt enthalten), Prüfungsterminen und vieles mehr.
Der Nachweis über die berufs- und arbeitspädagogische Eignung (AEVO) ist vor Beginn der letzten Prüfungsleistung (Fachgespräch) nachzuweisen. Der AEVO Lehrgang ist nicht Bestandteil des Vorbereitungslehrgangs Industriemeister/in Chemie und muss separat hinzugebucht werden. Hierzu beraten wir Sie gerne.
Hier können Sie Ihre Zulassung beantragen und auch die verbindliche Anmeldung zur Prüfung vornehmen.
IHK Fachkräfteentwicklung und Fördermöglichkeiten
Unsere Fachkräfteentwicklung hat eine Übersicht zur Recherche von weiteren Angeboten anderer Bildungsanbieter erstellt: Weiterbildungsdatenbanken.
Sie können für die IHK-Weiterbildung bis zu 75 % der Lehrgangskosten und Prüfungsgebühren fördern lassen über das Aufstiegs-BAföG.
Argumente für den IHK Abschluss
- Karriereaufstieg: mit dem Abschluss qualifizieren Sie sich für Fach- und Führungspositionen in der Chemie.
- Expertenwissen: Sie vertiefen Ihr Wissen in der chemischen Verfahrenstechnik, Produktionssteuerung und Qualitätskontrolle.
- DQR: der IHK-Abschluss ist im Deutschen Qualifikationsrahmen dem Niveau 6 zugeordnet – also gleichwertig zum akademischen Bachelor
- Weitere Aussichten: als nächster Karriereschritt geht es weiter mit dem Technischen Betriebswirt/in auf DQR 7 - also gleichwertig zum akademischen Master