Mit unserer historischen Serie werfen wir einen Blick zurück - von 1865 bis heute.
Folge VIII: Kreativität, Mut und Flexibilität überwinden das Kriegstrauma
Schwieriger Neubeginn
Mit dem Zusammenbruch Deutschlands war auch die Wirtschaft im heutigen Mittelhessen weitgehend zum Erliegen gekommen. Schwere Schäden an Wohngebäuden, Produktionsstätten und Verkehrswegen, die Schwächung des Arbeitspotentials der Bevölkerung und die Ungewissheit über die politische Zukunft machten den Wiederaufbau zum fast aussichtslos scheinenden Unterfangen.
Folge VII: Mangelwirtschaft, Zwangsarbeit und Luftangriffe
Die Region in der NS-Kriegswirtschaft
1. September 1939: Die Wehrmacht überfällt Polen, es existierten schon längst fertige Pläne für die Kriegswirtschaft. Und obwohl die Industrie in den Vorkriegsjahren massiv auf Kriegsproduktion eingeschworen war, war der Kriegsbeginn für die Menschen und die Betriebe an Lahn und Dill ein erneuter gravierender Einschnitt.
Folge VI: Die nationalsozialistische Diktatur
Das braune Terrorregime verändert Leben und Arbeit an Lahn und Dill
Am 30. Januar 1933 vereidigte Reichspräsident Paul von Hindenburg Adolf Hitler als Reichskanzler und beauftragte ihn mit der Bildung einer Regierung. Damit war der bis dato wichtigste Schritt in die Diktatur, die in die Vernichtung der Juden und in den zweiten Weltkrieg mündete, vollzogen.
Folge V: Zu Zeiten der Weimarer Republik (Teil 2)
Rationalisierungsprozesse und Weltwirtschaftskrise
Die existenziellen Krisen der Weimarer Republik brachten der deutschen Wirtschaft nicht nur Nachteile, sondern setzten auch Impulse für Innovationen und Rationalisierungsprozesse. Die Modernisierung von Arbeitsabläufen schließlich ebnete den Weg für die moderne Berufsausbildung.
Folge IV: Zu Zeiten der Weimarer Republik (Teil 1)
Arbeitskämpfe, Inflation und Kreditnot
Unser Bild der Weimarer Republik wird maßgeblich von der 1929 einsetzenden Weltwirtschaftskrise bestimmt. Bis dahin jedoch war die Lage keineswegs schlecht.
Folge III: Erster Weltkrieg erschüttert die Wirtschaft
Der Weltenbrand
Trotz konjunktureller Schwankungen, technologischer Umwälzungen und strukturellen Wandels war die Wirtschaft an Lahn und Dill bis 1914 tendenziell gewachsen und hatte der Region einen Wohlstand beschert, an dem in bescheidenem Maße auch die Arbeiterschaft Teil hatte. Diese Entwicklung wurde durch den Ausbruch des Ersten Weltkriegs im August 1914 jäh unterbrochen.
Folge II: Wirtschaftliche Entwicklung bis zum ersten Weltkrieg
Im Bann der Gruben
Bergbau und Eisenindustrie bestimmten die spannungsreiche und wechselvolle wirtschaftliche Entwicklung der Lahn-Dill-Region bis zum ersten Weltkrieg. Seit Jahrhunderten wurden dort Erze gefördert und verhüttet. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts prägte aber auch ein ganz anderer Zweig stark das Gesicht Wetzlars: die optische und feinmechanische Industrie.
Folge I: Region im Wandel
Auf dem Weg ins Industriezeitalter
Sie waren arm, die Menschen, die um 1815 das heutige Lahn-Dill-Gebiet bewohnten. Und sie bestritten tapfer ihre Existenz. Und dieser Existenzkampf, dem die kleinen Bauern täglich ausgesetzt waren, trug bereits den Keim der Veränderung in sich. Die besondere Energie, die das Lahn-Dill-Gebiet in nur 50 Jahren erfasste und nach vorne trieb - das waren die Anfänge der industriellen Revolution.