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Allgemeine Infos/EU-News
- EU-Verordnung zur Entsorgung von Altfahrzeugen ist in Kraft getreten
- Förderung von Zukunftstechnologien: Scaleup Europe Fonds nimmt Investitionen auf
- Digitaler Produktpass: EU-Kommission startet zentrales DDP-Register
- Rückmeldungen zum Anwendungsbereich der EU-Stahlverordnung erbeten
- Intrahandelsstatistik: Entlastung der Unternehmen spürbar
EU-Verordnung zur Entsorgung von Altfahrzeugen ist in Kraft getreten
Am 13. August 2026 traten neue Vorschriften für die Konstruktion, Herstellung, Sammlung und Entsorgung von Fahrzeugen in Kraft. Die EU will damit die Kreislaufwirtschaft im Automobilsektor stärken. Die Ressourceneffizienz soll verbessert, die Rückgewinnung und Wiederverwendung wertvoller Materialien wie Stahl, Aluminium und Kupfer gesteigert und die Umweltleistung von Fahrzeugen über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg erhöht werden. Die Verordnung (End-of-Life Vehicles (ELV) Regulation) findet nach einer Übergangszeit von zwei Jahren am 1. September 2028 Anwendung.
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Förderung von Zukunftstechnologien: Scaleup Europe Fonds nimmt Investitionen auf
Die Europäische Kommission hat die letzten rechtlichen Schritte zur Einrichtung des Scaleup Europe Fonds abgeschlossen. Mit einem Zielvolumen von 5 Milliarden Euro wird der Fonds dazu beitragen, dass Europas Scale-up-Unternehmen schneller wachsen und im globalen Wettbewerb bestehen können. Der Fonds ist nun in der Lage, mit voller Kapazität zu arbeiten und direkt in Europas führende Scale-up-Unternehmen zu investieren.
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Digitaler Produktpass: EU-Kommission startet zentrales DDP-Register
Die Europäische Kommission hat am Montag das Register für den digitalen Produktpass (DPP) gestartet. Der DPP wird Informationen zu verschiedenen Produkten enthalten. Dazu gehören deren Herkunft, Wiederverwendungsmöglichkeiten, Gebrauchsanweisungen oder die Einhaltung von Vorschriften. Diese Informationen sollen dann beispielsweise über einen QR-Code abrufbar sein. Die derzeitige Testphase wird dazu beitragen, eine reibungslose Einführung vor Ablauf der ersten Umsetzungsfrist am 18. Februar 2027 zu gewährleisten. Batterien sind die erste Produktgruppe, für die ein DPP in der Europäischen Union verpflichtend wird. Textilbekleidung sowei Eisen und Stahl werden folgen.
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Rückmeldungen zum Anwendungsbereich der EU-Stahlverordnung erbeten
Die EU-Kommission sammelt bis zum 28. September 2026 Rückmeldungen zum Anwendungsbereich der neuen Stahlverordnung und prüft, welche weiteren Produkte einbezogen werden sollen. Betroffen sind insbesondere Hersteller, Verarbeiter, Händler und Importeure. Ziel ist es, den EU-Stahlmarkt vor globalen Überkapazitäten zu schützen und die Regeln praxisnah weiterzuentwickeln. Unternehmen können ihre Erfahrungen einbringen und so Einfluss auf künftige Vorgaben nehmen.
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Intrahandelsstatistik: Entlastung der Unternehmen spürbar
Seit dem vergangenen Jahr müssen in Deutschland deutlich weniger Unternehmen als zuvor Meldungen zur Außenhandelsstatistik abgeben, wenn sie Waren innerhalb der Europäischen Union (EU) handeln. Dadurch waren im Jahr 2025 in Deutschland 40 % oder 29 400 Unternehmen weniger zur Intrahandelsstatistik meldepflichtig als noch 2021. Damit hat Deutschland nach Estland und Bulgarien die EU-weit dritthöchste Bürokratieentlastung im Intrahandel erreicht hat.
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Andrea Henning
