Stahl, Chemie, Maschinenbau und industrielle Zulieferer sichern tausende Arbeitsplätze. Die Industrie bildet das Fundament ganzer Wertschöpfungsketten. 12 Prozent der Unternehmen am Niederrhein gehören zum produzierenden Gewerbe. Deswegen braucht sie wettbewerbsfähige Energiepreise, ausreichende Flächen und politische Rückendeckung.
Während die Eisen- und Stahlproduktion gesunken ist, blieb die Anzahl der Beschäftigten weitestgehend konstant. In der sich abzeichnenden Krise folgt typischerweise die Anpassung der Beschäftigten etwas zeitverzögert.
Der Niederrhein verbraucht etwa 10 Prozent der bundesweiten Energie – deshalb benötigen wir eine ganzheitliche Entlastungsstrategie des Bundes bei den Energiekosten, um die industrielle Basis und den Mittelstand nachhaltig zu stärken.