1 min
Lesezeit
STEEL.DAY in Gelsenkirchen: Austausch über Circular Economy
Wie kann eine erfolgreiche Kreislaufwirtschaft in Bau und Industrie gelingen? Dieser Frage widmete sich der STEEL.DAY 2026, zu dem ArcelorMittal Steligence®, Welser Profile und die ZINQ Gruppe am 26. Juni an den ZINQ Standort Gelsenkirchen eingeladen hatten. Mehr als 100 Teilnehmende aus Industrie, Bauwirtschaft, Wissenschaft und Politik diskutierten über zirkuläres Bauen, zirkuläre Produkte und die Rolle von Stahl in funktionierenden Wertstoffkreisläufen.
Über 100 Teilnehmende aus Industrie, Bauwirtschaft, Wissenschaft und Politik tauschten sich beim STEEL DAY in Gelsenkirchen aus.
Zirkularität ist kein Nischenthema
Eröffnet wurde die Veranstaltung von NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach mit einer Keynote zur Bau- und Ressourcenwende. Deutlich wurde: Zirkularität ist kein Nischenthema, sondern ein entscheidender Faktor für Ressourcensicherung, Wettbewerbsfähigkeit und industrielle Souveränität. Impulse unter anderem von Prof. Dr. Michael Braungart sowie Praxisbeispiele aus Bau und Industrie zeigten, dass zirkuläre Lösungen bereits heute möglich sind – etwa durch rückbaubare Konstruktionen, digitale Produktpässe, Materialkataster und neue Geschäftsmodelle.
Lars Baumgürtel, CEO der ZINQ Group, im Gespräch mit NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach.
Zusammenarbeit entlang der Wertschöpfungskette
Besondere Aufmerksamkeit erhielt die ZINQ Gruppe, die 2025 mit dem Deutschen Umweltpreis für ein konsequent zirkuläres Geschäftsmodell ausgezeichnet wurde. Der STEEL.DAY machte deutlich: Kreislaufwirtschaft braucht Zusammenarbeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von der Werkstoffentwicklung über Planung und Beschaffung bis zur Wiederverwendung. Zum Abschluss diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik über Rahmenbedingungen, damit zirkuläre Produkte breiter in die Anwendung kommen.
Kontakt
Redaktion Wirtschaftsspiegel
