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IHK plant Teilneubau
17. Januar 2025 | IHK plant Teilneubau
Die Oldenburgische Industrie- und Handelskammer plant an ihrem Sitz in der Moslestraße/Raiffeisenstraße in Oldenburg einen Teilneubau. Das Vorhaben umfasst einen Abriss des Gebäudes Raiffeisenstraße 38 und dort den Neubau eines Gebäudeteils, der mit dem Hauptgebäude in der Moslestraße verbunden ist. Außerdem ist eine Parkpalette vorgesehen.
kbg architekten: Entwurf des Teilneubaus.
Bei einem von der IHK ausgelobten Realisierungswettbewerb hat sich am 29. November 2024 der Entwurf des Oldenburger Büros kbg architekten bagge grothoff halupzok mit dem ersten Preis durchgesetzt. Im Wettbewerb waren die Entwürfe von zehn Architekturbüros.
Die Entscheidung traf ein zwölfköpfiges Preisgericht unter Vorsitz des Oldenburger Architekten Prof. Dr.-Ing. Volker Droste. Außerdem gehörten der Jury Mitglieder des Präsidiums, der Vollversammlung, der Hauptgeschäftsführer der IHK sowie Oldenburgs Stadtbaurätin Christine-Petra Schacht und drei auf dem Gebiet der Architektur höchst qualifizierte Fachpreisrichter an.
Zuständigkeiten, Aufgabenbereiche der IHK und Anzahl der Mitarbeitenden haben zugenommen und damit der Bedarf an zeitgemäßen Büros, Besprechungs-, Schulungs- und Seminarräumen. Die derzeit über fünf Gebäude (Moslestraße 4 und 6 sowie Raiffeisenstr. 38, 39 und 40) verteilten Nutzungen mit teils nicht mehr zeitgemäßen räumlichen Arbeitsbedingungen sollen in einem erkennbaren Gebäudeensemble zusammengefasst werden.
Nun folgt eine Detailplanung. Die Vollversammlung der IHK wird sich im Sommer 2025 erneut mit dem Bauvorhaben befassen. Eine zeitnahe Ausstellung aller Wettbewerbsarbeiten in den Räumlichkeiten der IHK ist in Vorbereitung.
9. September 2025 | Teilneubau auf den Weg gebracht
Einstimmiges Votum der IHK-Vollversammlung/ Fertigstellung bis 2029
Ein Haus der Wirtschaft an einem repräsentativen Standort mit mehr Fläche für gute und moderne Weiterbildungs- und Arbeitsbedingungen: Dieses Ziel verfolgt die Oldenburgische Industrie- und Handelskammer (IHK) mit dem Teilneubau an der Moslestraße/Ecke Raiffeisenstraße. Die IHK-Vollversammlung gab am Montag, den 08. September 2025 einstimmig grünes Licht für das Vorhaben. Anvisierter Baubeginn ist Mai 2026, 2029 soll der Neubau bezugsfertig sein.
Derzeit verteilt sich der IHK-Standort auf fünf Gebäude, zwei davon sind angemietet. Eines ist überdies baufällig und entspricht längst nicht mehr den Standards zu Brandschutz und Barrierefreiheit (Raiffeisenstraße 38). Der Plan: Das marode Gebäude wird abgerissen und durch den Teilneubau ersetzt. Der Neubau wiederum wird mit dem Bestandsgebäude an der Moslestraße 6 baulich verzahnt. Vorgesehen sind unter anderem mehr Schulungs-, Besprechungs- und Büroräume. „Wir wollen mit Reserve bauen, um für die Zukunft noch Luft zu haben“, sagte IHK-Präsident Jan Müller. Etwa in Hinblick auf den zunehmenden Personal- und Raumbedarf für Projekte, die die wirtschaftliche Selbstverwaltung betreffen, wie das Welcome Center. Sowie hinsichtlich der Übertragung neuer hoheitlicher Aufgaben durch die öffentliche Hand.
Die Architekten und Projektplaner errechneten „belastbare, angemessene und plausible“ Kosten von 15,943 Millionen Euro. Dennoch setzen die Bauexperten und die IHK auf einen zusätzlichen, 15-prozentigen Sicherheitsbetrag in Höhe von 2,39 Millionen Euro. Um so für eventuelle Zusatzkosten gewappnet zu sein. Die IHK-Vollversammlung gab mit ihrem einstimmigen Votum die Mittel in einer Gesamthöhe von 18.335.163 Millionen Euro frei.
Umgesetzt wird der durch einen Architektenwettbewerb ausgewählte Entwurf der Oldenburger „kbg architekten“. Die Projektsteuerung hat das Oldenburger Ingenieurbüro Zoeke inne.
Die Ergebnisse des hochbaulichen Realisierungswettbewerbs finden Sie hier.
24. Juli 2026 | Startschuss für den IHK-Neubau
Mit Umzug der Berufsbildung beginnt nächste Etappe des Bauprojekts
Bevor die Abrissbagger übernehmen, heißt es erst einmal: ausmisten, einpacken und umziehen. Die Oldenburgische Industrie- und Handelskammer (IHK) macht den nächsten Schritt auf dem Weg zu ihrem Teilneubau am Standort Moslestraße/Raiffeisenstraße. Bis Ende 2029 entsteht dort auf sechs Etagen ein Neubau mit mehr als 3000 Quadratmetern Fläche. „Bis Mitte November wird der Altbestand abgerissen. Anschließend beginnen wir mit dem Teilneubau“, sagt Thomas Müller, Leiter Zentrale Dienste der IHK und Projektverantwortlicher.
Zuvor müssen jedoch die Kolleginnen und Kollegen des Geschäftsbereichs Bildung – mit Ausnahme der Weiterbildung – ihre Kisten packen. Voraussichtlich ab dem 13. August ziehen sie für rund drei Jahre in ihr Übergangsquartier, den IHK-Workspace Emsstraße, in der Emsstraße 18 in Oldenburg. Bislang war dort das GlasWerk mit einem Co-Working-Space beheimatet. Nun wird die Berufsbildung die Räumlichkeiten beziehen. „Für uns ist das eine spannende Zeit. Natürlich freuen wir uns schon auf den Neubau, aber auch der Übergang in ein ehemaliges Co-Working-Space ist noch einmal eine ganz neue Erfahrung für uns“, sagt Stefan Bünting, Leiter des IHK-Geschäftsbereichs Bildung. „Auch wenn es am Anfang vielleicht ruckelig wird, können sich alle darauf verlassen, dass wir weiterhin 100 Prozent geben und für unsere Kundinnen und Kunden in gewohnter Weise ansprechbar sind.“
Bald ist das alte Gebäude an der Raiffeisenstraße 38 Geschichte und die Bagger rücken an: Projektleiter und Leiter Zentrale Dienste Thomas Müller sowie Projektmanagerin Sabrina Karalus freuen sich auf den Baustart.
Mit dem Bauprojekt schafft die IHK die Voraussetzungen, ihre derzeit auf fünf Gebäude – Moslestraße 4 und 6 sowie Raiffeisenstraße 38, 39 und 40 – verteilten Bereiche an einem modernen Standort zusammenzuführen.
Für Kundinnen und Kunden sowie die ehrenamtlich Engagierten gilt: Die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner des Geschäftsbereichs Bildung sind während der Bauzeit am IHK-Workspace Emsstraße persönlich erreichbar. Die telefonischen Erreichbarkeiten bleiben unverändert. Auch die Postanschrift ändert sich nicht: Post für die IHK geht weiterhin an die Moslestraße 6, 26122 Oldenburg, von wo aus sie zuverlässig an die zuständigen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner weitergeleitet wird.
Nicht vom Umzug betroffen sind die Abteilung Weiterbildung sowie alle übrigen Bereiche der IHK.
Und weil ein Umzug selten völlig geräuschlos über die Bühne geht, kann es während der Umzugs- und Bauphase vereinzelt zu Einschränkungen oder kurzen Verzögerungen kommen. Die IHK bittet hierfür um Verständnis und bedankt sich für die Unterstützung während der Bauzeit.