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Net Zero Valley der EU stärkt den Nordwesten Im Mai startete das Net Zero Valley Nordwest Deutschland, das den Nordwesten zur EU-Schlüsselregion für die klimaneutrale Industrie machen will. Die Anerkennung nach dem „Net Zero Industry Act“ der EU öffnet auch dem Emsland Türen für Investitionen, Industrieansiedlungen und klimaneutrales Wachstum. Unsere IHK wirkte am Antrag mit. Für klimaneutrales Wachstum: Ministerpräsident Olaf Lies (r.) gab das Startsignal. Hier mit Nikolaus Jansen (l.) und Anke Schweda (IHK, M.). Links: Die Schlüssel- region Net Zero Valley Nordwest, mittig: RWE-Wasserstoffprojekt in Lingen. beeindruckend, wie viel Engagement für die Wirtschaft in der Ini- tiative stecke. Im Beisein von Ministerpräsident Olaf Lies und vie- len Vertretern der Regionen, Wirtschaft, IHKs und Politik brachte sie damit zum Ausdruck, dass die Erfolgsgeschichte jetzt erst rich- tig beginnt. Das Emsland bringt hervorragende Voraussetzungen mit: Die Re- gion ist Knotenpunkt im deutschen Wasserstoff-Kernnetz und weist eine hohe Dichte an innovativen Projekten in den Bereichen Solar- und Windenergie, Energiespeicherung sowie in der Netto- Null-Logistik- und Industrieinfrastruktur auf. Für das Valley hat das Emsland unter der Leitung von Martina Kruse, Leiterin der Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung beim Landkreis Ems- land, allein 20 Potenzial ächen mit über 1200 ha ausgewiesen, während das gesamte Valley 89 Flächen mit mehr als 6300 ha hat. Die Nutzung der Flächen verspricht beschleunigte Genehmigungs- verfahren sowie eine strategische Lage und Einbindung in das Cluster. Die Potenziale des Kompetenznetzwerks sollen zudem durch einen intensiveren Wissens- und Technologietransfer geho- ben werden. Zum einen durch die Unternehmen selbst. Zum anderen gefördert durch Forschun gs- und Bildungseinrichtungen sowie durch Netzwerke und Industrieinitiativen. (ami) OLDENBURG/ LINGEN | Regionen mit besonderem industriellem und energetischem Potenzial können den EU-Sonderstatus erhal- ten. Das Net Zero Nordwest Deutschland ist neben dem Net Zero Valley Lausitz das zweite von der EU anerkannte Valley in Deutsch- land. Der Vorteil für Unternehmen mit Netto-Null-Vorhaben ist, dass ihre Projekte künftig als von „überragendem öffentlichem Interesse“ gelten. Dies beschleunigt Genehmigungsverfahren, ver- einfacht den Zugang zu Förderprogrammen und bringt eine deut- lich höhere internationale Sichtbarkeit mit sich. Hinter der Aus- zeichnung steht ein Antrag, der von 13 Regionen, vier IHKs (darunter unsere IHK in Osnabrück) sowie zwei Ämtern für Regio- nalentwicklung unter der Leitung von Nikolaus Jansen, Leiter des Amtes für regionale Landesentwicklung Weser-Ems, erarbeitet wurde. In der Pipeline stehen 155 Netto-Null-Projekte mit einem Investitionsvolumen von 35 Mrd. Euro. Das Leitprinzip lautet: „In- dustrie folgt Energie“ – das heißt, Unternehmen siedeln dort an, wo Strom, Wasserstoff und Wärme verfügbar sind. „Niedersachsen ist ein bedeutendes Energieland. Das gilt besonders für das Emsland. Das Net Zero Valley ist ein wichtiges Element für erfolgreichen Strukturwandel und neue industrielle Cluster, die zu- sätzliche Arbeitsplätze und Wertschöpfung schaffen“, betonte Anke Schweda, IHK-Geschäftsbereichsleiterin Standortentwick- lung, Innovation und Umwelt: „Das macht die Region stark!“ Es sei ≥ Alle Infos: www.nzv-nw.de | 30 Osnabrück | Emsland | Grafschaft Bentheim | Juni 2026 AUS DEN REGIONEN Emsland

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