ihkmagazin-IHK_06_26
Menke Gruppe aus Haren richtet sich neu aus Schlosserei zum Partner für Industrie-, Gewerbe- und Landwirt- schaftsbauten entwickelt. Heute stellt sich die Gruppe strategisch neu auf. Künftig bündelt das Unternehmen seine Leistungen unter drei eigenständigen Marken, um Kompetenzen abzugrenzen. Unter der Marke Menke Industry realisiert das Unterneh- men anspruchsvolle Projekte im Stahl- und Hallenbau für Industrie und Gewerbe. Menke Systems steht für Hallen- bauprojekte, Erweiterungen sowie die Sanierung bestehen- der Hallen mit allen Dienstleistungen von der Statik bis zur Montage. Mit Menke CubeTec erweitert die Unternehmens- gruppe ihr Portfolio um modulare Sonderlösungen für in- dustrielle Anwendungen. „Unsere Stärke liegt in der Ver- bindung aus Erfahrung, technischem Know-how und Projektabwicklung“, sagt Geschäftsführer Bernold Menke. „Mit der neuen Struktur können wir unsere Kompetenzen noch klarer darstellen und gezielt auf die Anforderungen unserer Kunden eingehen.“ HAREN (EMS) | Die Wurzeln der Menke Gruppe aus Haren (Ems) führen zurück ins Jahr 1960 und der Gründung durch Bernhard Menke. Seither hat sich das Familienunternehmen von einer kleinen Recycling braucht Raum – und Struktur Die van der Ahe Tiefbau - und Sandgruben GmbH setzt auf ein Thema, das für die Bauwirtschaft immer wichtiger wird: Sortenreine Baustoffe und deren Wiederverwertung. Auf dem Betriebsgelände in Haselünne zeigt sich schon heute, wie das in der Praxis aussehen kann – strukturiert, übersichtlich und mit klar getrennten Materialströmen. tungsquote erheblich steigern und zugleich Transport- und Ent- sorgungskosten reduzieren“, so der Unternehmer. Mit der seit 2023 geltenden Ersatzbaustoffverordnung gibt es bun- desweit klarere Vorgaben für den Einsatz von Recyclingmateriali- en. Für Betriebe wie den in Haselünne bestätigt sich damit ein Weg, der schon vor Jahren eingeschlagen wurde: Durch die frühzeitig aufgebaute Struktur und die zusätzliche Fläche verfügt das Unter- nehmen heute über eine starke Ausgangsposition. (lah) HASELÜNNE | Was früher häu g als Abfall galt, wird heute zunehmend zum Rohstoff: Betonreste, Ziegel oder Bodenaushub lassen sich aufbereiten und etwa im Stra- ßen- oder Wegebau wieder einsetzen. Voraussetzung ist allerdings eine konsequente Trennung und hochwertige Aufbereitung der Materialien. Genau darauf hat sich Geschäftsführer Norbert van der Ahe spezialisiert. Mit rund 18 Mitarbeitenden bereitet das 2005 gegründete Unternehmen Bauschutt auf dem eigenen 45000 qm großen Betriebsgelände auf und führt Wertstoffe dem Kreislauf zurück. „Ordnung und klare Strukturen sowie die getrennte Lagerung der Ma- terialien bilden die Grundlage für die hohe Qualität unserer Recyclingbaustoffe“, sagt van der Ahe. Um die- se Prozesse weiter zu optimieren, braucht es daher mehr Platz. Den konnte das Unternehmen inzwischen durch den Zukauf an- grenzender, bisher landwirtschaftlich genutzter Grundstücks ä- chen, hinzugewinnen. Nach Abschluss der bauleitplanerischen Verfahren sollen die zusätzlichen 40000 qm künftig für den Recy- clingbetrieb genutzt werden. Ziel ist es, Abläufe zu entzerren, Materialien noch präziser zu sortieren und die Wiederverwertung weiter zu verbessern. „Dadurch können wir die Wiederverwer- Unternehmenserweiterung: Das Foto zeigt die aktuelle Betriebsfläche mit Lagerplatz (mittig) und der Erweiterungsfläche (linker Bildrand). „Kompetenz-Bündelung unter drei eigenständigen Marken“: Geschäfts- und Vertriebsleitung der Menke Gruppe mit Bernold Menke (2. v. l.). 33 |
Made with FlippingBook
RkJQdWJsaXNoZXIy NzM2NDYw