Tesla-Tempo auch beim Bau öffentlicher Infrastruktur machbar
IHK Ostbrandenburg zur Inbetriebnahme des Bahnhofs Fangschleuse
„Weniger als sieben Jahre dauerte es von der ersten Planung bis zur Inbetriebnahme des neuen Bahnhofs Fangschleuse. Unter dem rollenden Rad, ohne dauerhafte Vollsperrung, ist das eine großartige Leistung. Also ist auch beim Ausbau der öffentlichen Infrastruktur Tesla-Tempo möglich“, sagt Robert Radzimanowski, Leiter Regionalpolitik bei der IHK Ostbrandenburg, anlässlich der Inbetriebnahme des neuen Bahnhofs Fangschleuse.
Bei dem Neubau ergänzen sich private und öffentliche Investitionen: Neben dem Bahnhof wurden auch ein Parkhaus, Bushaltestellen, Radwegeanbindungen und mehr errichtet. Die Bauarbeiten sind im Zeitplan und verliefen reibungsarm. Nicht zuletzt wird der Bahnhof Fangschleuse die Mobilität der Tesla-Mitarbeiter sowie der Pendler aus der gesamten Region verbessern.
„Das schafft beste Voraussetzungen für die Mobilitätswende. Wünschenswert ist, dass auch zukünftige Bahnprojekte, wie der Ausbau der RE1-Strecke ab 2029, von einem ähnlich gelungenen Zusammenspiel aus Weitblick, Investitionen und effizienter Bauausführung geprägt werden“, sagt Robert Radzimanowski.
Hintergrund: Die gesamte RE1-Strecke wird belastbarer durch zusätzliche Gleisanlagen. Zwei neue 740 Meter lange Überholgleise wurden gebaut. Weitere neue Gleise dienen dem Beladen und Rangieren von Güterzügen. Somit können am Tag bis zu 24 Güterzüge vor Ort zusätzlich zusammengestellt werden. Diese ersetzen etwa 2.400 Lkw-Fahrten. Das entlastet die Straßen um Grünheide und schont Anwohner und Umwelt.
Am Bahnhof Fangschleuse werden täglich bis zu 16.300 Reisende erwartet. Die Bahnsteiglängen mit 220 Metern sind für die achteiligen Züge des RE1 ausgelegt. Breite Bahnsteige von über 13 Metern sowie die 16,50 Meter breite und 60 Meter lange Personenunterführung ermöglichen komfortable Wege für die Reisenden. Der Fußgängertunnel in Fangschleuse ist somit der breiteste in Brandenburg und löst damit den Spitzenreiter am S-Bahnhof Schönefeld (ca. zwölf Meter) ab.
Die IHK Ostbrandenburg ist die größte Interessenvertretung der Wirtschaft zwischen Schwedt und Eisenhüttenstadt, zwischen Berlin und der Oder.
