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Online verkaufen im Ausland
Internationaler E-Commerce - auch Cross-Border E-Commerce genannt - ermöglicht sowohl die Erschließung von digitalen Absatzmärkten als auch die digitale Lieferantensuche in internationalen Beschaffungsmärkten.
Der grenzüberschreitende Online-Handel bietet deutschen Unternehmen enormes Wachstumspotenzial. Doch der Schritt sollte gut geplant und vorbereitet werden. Unterschiedliche rechtliche Rahmenbedingungen, Währungs- und Zahlungsanforderungen sowie logistische Herausforderungen müssen beachtet werden.
Der E-Commerce zwischen den EU-Mitgliedstaaten wird durch die Zollunion erleichtert und durch die EU-Richtlinien für Verbraucherschutz und Umsatzsteuer harmonisiert. Selbstverständlich müssen Verbraucherschutzvorschriften, Datenschutz und Umsatzsteuerregelungen berücksichtigt werden.
Außerhalb der EU kommen zusätzlich Einfuhrbestimmungen, die Logistik, steuerliche Aspekte, Markenrechte und Produkthaftungsrichtlinie - z. B. in den USA - hinzu.
Schritt für Schritt zum internationalen Online-Handel
- Zielmärkte identifizieren
- Währung und Bezahlsystem
- Internationale Steuern
- Zoll und Einfuhrbestimmungen
- Versandoptionen und Logistik
- Internationale Domain und SEO
- Sprache und Interkulturelles
- Marketingstrategie und Social Media
Die Industrie- und Handelskammern und die Handwerkskammern in Bayern zum Thema “E-Commerce im Ausland” zwei informative Praxisleitfäden herausgegeben.
Erschließung von Absatzmärkten durch internationalen E-Commerce
Digitale Lieferantensuche / Beschaffung im B2C- und B2B-E-Commerce
