International

Newsletter "Ostwestfalen International"

Der IHK-Newsletter "Ostwestfalen International" informiert monatlich kurz und prägnant über wichtige Entwicklungen und Aspekte im Außenwirtschaftsbereich. Die Inhalte des Newsletters reichen von Veranstaltungshinweisen über Ländernews bis hin zu detaillierten Infos zu Zoll und Verfahrensfragen. Interessante Außenwirtschafts-Publikationen werden ebenfalls aufgeführt. Der Versand erfolgt monatlich kostenlos - tragen Sie sich gerne in den Verteiler ein.

Ausgabe September 2026:

Internetadressen des Monats

Transportorganisation des Bundes: Netzwerk für deutsche Versorgungssicherheit

Eine Auswahl der leistungsstärksten, multimodal agierenden Transport- und Logistikunternehmen in Deutschland, die ihre Unterstützung in Krisenlagen zugesichert haben. Die Auswahl der Transport- und Logistikunternehmen für die TOB erfolgt durch das BALM anhand von Auswahlkriterien, die neben Transportkapazitäten und Transportkompetenzen/-fähigkeiten der Unternehmen auch nachweislich eine resiliente Unternehmensinfrastruktur umfasst. - Details

Die neue EU-Verpackungsverordnung PPWR

Diese Seite bietet einen kompakten Einstieg in die Erweiterte Herstellerverantwortung (EPR) in Europa. Sie erklärt praxisnah, welche Pflichten für Unternehmen bei Verpackungen, Elektrogeräten, Batterien und weiteren Produktgruppen entstehen können, und beantwortet typische Praxisfragen mit Beispielen aus verschiedenen europäischen Ländern. Details

Veranstaltungen

Quarterly Briefing Niederlande - online

Mit dem "Quarterly Briefing" bietet die IHK Aachen gemeinsam mit der AHK Niederlande ein kompaktes, digitales Format, das Sie viermal jährlich über aktuelle Entwicklungen, Trends und Geschäftschancen in den Niederlanden informiert. Am 8. September 2026 analysiert Günter Gülker, Geschäftsführer der Deutsch-Niederländischen Handelskammer, die Themen: Neue Industriepolitik, Verteidigungsbudget, Digitale Pflege und Wohnungsbau. Die Teilnahme ist kostenlos. - Details

ASEAN – Interkulturelle Kompetenz - online

Kulturelle Kompetenz ist in Südostasien kein „Nice-to-have" - sie ist Voraussetzung für Geschäftserfolg. Das Webinar der IHK Siegen bereitet Sie praxisnah und fundiert darauf vor. Dozent ist Thomas Brandt, Südostasien-Experten mit über 30 Jahren Praxis in der Region. Termin: 9. September 2026. Die Teilnahme ist kostenlos. - Details

Ägypten kompakt - online

Ägypten zählt zu den wichtigsten Wirtschaftspartnern Deutschlands in Nordafrika und bietet deutschen Unternehmen attraktive Geschäftschancen. Gleichzeitig verändern sich die wirtschaftlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen sowie die Anforderungen im internationalen Warenverkehr kontinuierlich. Erhalten Sie am 29. September 2026 online einen kompakten Überblick über Marktchancen und Entwicklungen in Ägypten. Neben Informationen zu Seeverkehr, CargoX und Zollabwicklung erwarten Sie praxisnahe Einblicke eines deutschen Unternehmens. Die Veranstaltung richtet sich an deutsche Unternehmen, die bereits in Ägypten tätig sind oder einen Markteintritt planen. Die Teilnahme ist kostenlos. - Programm und Anmeldung

Unternehmensreisen

Philippinen: Geschäftsreise - Fleisch und Fleischprodukte - Förderprogramm des BMLEH

Die Philippinen zählen zu den dynamischen Wachstumsmärkten für Fleisch- und Wurstwaren in Südostasien. Mit rund 120 Mio. Einwohnerinnen und Einwohnern sowie einer wachsenden Nachfrage nach hochwertigen Lebensmitteln bietet der Markt hervorragende Wachstumsperspektiven für deutsche Hersteller. Gleichzeitig ist das Land aufgrund der begrenzten heimischen Produktion im hohen Maße auf Fleischimporte angewiesen. Die Wiederöffnung des philippinischen Marktes für deutsches Schweinefleisch sowie die Aufhebung des vorübergehenden Einfuhrverbots für deutsches Rindfleisch schaffen günstige Voraussetzungen für einen erfolgreichen Markteintritt. Die Reise findet vom 26. bis 29. Oktober 2026 statt und ist Teil des Förderprogrammes des BMLEH. Zielgruppe sind vorwiegend kleine und mittelständische Unternehmen. - Details

Vereinigtes Königreich: Unternehmensreise - Möbel im Premium- und Luxussegment

Der britische Möbelmarkt gehört zu den größten Europas. Bis 2030 wird ein durchschnittliches jährliches Wachstum von etwa 4 % erwartet. Der Markt lässt sich in den Wohnbereich und den gewerblichen Objektbereich unterteilen. Insbesondere das Premium- und Luxussegment bietet attraktive Marktchancen. London weist eine starke Nachfrage nach hochwertigen, designorientierten und maßgefertigten Einrichtungslösungen auf. Treiber sind vor allem Luxuswohnprojekte sowie professionelle Einkäufer aus Architektur- und Designbüros. Die Reise richtet sich an Unternehmen des High-End-Möbelmarktes mit charakteristischen Nischenprodukten, die sich deutlich vom Massenmarkt abheben. Die Reise findet vom 24. bis 26.6.2027 statt. Sie wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert. - Details

Allgemeine Informationen

EU-Verordnung zur Entsorgung von Altfahrzeugen ist in Kraft getreten

Am 13. August 2026 traten neue Vorschriften für die Konstruktion, Herstellung, Sammlung und Entsorgung von Fahrzeugen in Kraft. Die EU will damit die Kreislaufwirtschaft im Automobilsektor stärken. Die Ressourceneffizienz soll verbessert, die Rückgewinnung und Wiederverwendung wertvoller Materialien wie Stahl, Aluminium und Kupfer gesteigert und die Umweltleistung von Fahrzeugen über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg erhöht werden. Die Verordnung (End-of-Life Vehicles (ELV) Regulation) findet nach einer Übergangszeit von zwei Jahren am 1. September 2028 Anwendung. - Details

Förderung von Zukunftstechnologien: Scaleup Europe Fonds nimmt Investitionen auf

Die Europäische Kommission hat die letzten rechtlichen Schritte zur Einrichtung des Scaleup Europe Fonds abgeschlossen. Mit einem Zielvolumen von 5 Milliarden Euro wird der Fonds dazu beitragen, dass Europas Scale-up-Unternehmen schneller wachsen und im globalen Wettbewerb bestehen können. Der Fonds ist nun in der Lage, mit voller Kapazität zu arbeiten und direkt in Europas führende Scale-up-Unternehmen zu investieren. - Details

Digitaler Produktpass: EU-Kommission startet zentrales DDP-Register

Die Europäische Kommission hat am Montag das Register für den digitalen Produktpass (DPP) gestartet. Der DPP wird Informationen zu verschiedenen Produkten enthalten. Dazu gehören deren Herkunft, Wiederverwendungsmöglichkeiten, Gebrauchsanweisungen oder die Einhaltung von Vorschriften. Diese Informationen sollen dann beispielsweise über einen QR-Code abrufbar sein. Die derzeitige Testphase wird dazu beitragen, eine reibungslose Einführung vor Ablauf der ersten Umsetzungsfrist am 18. Februar 2027 zu gewährleisten. Batterien sind die erste Produktgruppe, für die ein DPP in der Europäischen Union verpflichtend wird. Textilbekleidung sowei Eisen und Stahl werden folgen. - Details

Rückmeldungen zum Anwendungsbereich der EU-Stahlverordnung erbeten

Die EU-Kommission sammelt bis zum 28. September 2026 Rückmeldungen zum Anwendungsbereich der neuen Stahlverordnung und prüft, welche weiteren Produkte einbezogen werden sollen. Betroffen sind insbesondere Hersteller, Verarbeiter, Händler und Importeure. Ziel ist es, den EU-Stahlmarkt vor globalen Überkapazitäten zu schützen und die Regeln praxisnah weiterzuentwickeln. Unternehmen können ihre Erfahrungen einbringen und so Einfluss auf künftige Vorgaben nehmen. - Details

Intrahandelsstatistik: Entlastung der Unternehmen spürbar

Seit dem vergangenen Jahr müssen in Deutschland deutlich weniger Unternehmen als zuvor Meldungen zur Außenhandelsstatistik abgeben, wenn sie Waren innerhalb der Europäischen Union (EU) handeln. Dadurch waren im Jahr 2025 in Deutschland 40 % oder 29 400 Unternehmen weniger zur Intrahandelsstatistik meldepflichtig als noch 2021. Damit hat Deutschland nach Estland und Bulgarien die EU-weit dritthöchste Bürokratieentlastung im Intrahandel erreicht hat.

Länderinformationen

Australien verschärft Regeln gegen unfaire Handelspraktiken

gtai - Ab Juli 2027 gelten in Australien neue Regeln gegen manipulative Geschäftspraktiken, versteckte Kosten und intransparente Abo-Modelle. Unzulässig sind geschäftlichen Vorgänge, die darauf abzielen Verbraucher zu manipulieren oder in ihrer Entscheidungsfindung unangemessen beeinflussen. Besondere relevant sind die neuen gesetzlichen Regelungen für den Onlinehandel beziehungsweise Verkaufsangebote über digitale Plattformen. Die neuen gesetzlichen Regelungen bringen erhebliche Compliance-Anforderungen mit sich. In Australien geschäftlich tätig Unternehmen sollten daher ihre Prozesse frühzeitig überprüfen. - Details

Chinesische Unternehmen expandieren in den nächsten fünf Jahren weltweit

Lesen Sie die ausführlichen und immer weiter aktualisierten Artikel der AHK Greater Chinal, um zu erfahren, wie China die Globalisierung chinesischer Unternehmen in den nächsten Jahren vorantreiben wird und was dies für deutsche Unternehmen bedeutet. Der Policy Deep Dive bietet Einblicke in aktuelle wichtige politische Entwicklungen aus verschiedenen Bereichen und erläutert deren Auswirkungen und Chancen für deutsche Unternehmen. - Details

China: Deutsche Unternehmen auf der Suche nach Gegenstrategien in ASEAN und Lateinamerika

gtai - Nachdem China in den vergangenen zwei Jahrzehnten in den ASEAN-Staaten erhebliche Marktanteile in Bereichen wie Stahl, Zement, Chemikalien und Solarmodulen gewonnen hat, erobern chinesische Firmen nun auch weitere Teile der Wertschöpfungsketten. Vor allem liefern sie Konsumgüter in die Region – von Nahrungsmitteln und Getränken über Bekleidung, Kosmetika, Unterhaltungs-, Haushalts- und Kommunikationselektronik bis hin zu Möbeln und Fahrzeugen. Allein im Jahr 2025 legte der Wert der chinesischen Lieferungen nach Südostasien über 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu. In Lateinamerika sieht es ähnlich aus. Kaum ein lateinamerikanischer Haushalt kommt heute ohne Produkte aus China aus. Kleidung und Schuhe "Made in China" gehören vielerorts ebenso zum Alltag wie Smartphones von Huawei oder Computer von Lenovo. Über die Straßen rollen immer mehr chinesische Autos, Windturbinen aus der Volksrepublik liefern Strom, und auch in den Fabriken stammen zahlreiche Maschinen und Anlagen aus dem Reich der Mitte. Was bedeutet das für deutsche Unternehmen. Die GTAI berichtet: ASEAN und Lateinamerika.

Indien verbietet Importe aus Zwangsarbeit

gtai - Indien verschärft die Einfuhrvorschriften und untersagt künftig die Einfuhr von Waren, die ganz oder teilweise unter Einsatz von Zwangsarbeit hergestellt wurden. Als Zwangsarbeit gilt jede Arbeit oder Dienstleistung, die unter Androhung einer Strafe verlangt und nicht freiwillig erbracht wird. Für deutsche Exporteure bedeutet die neue Vorschrift, dass Nachweise über die Herkunft und die Produktionsbedingungen ihrer Waren bei Lieferungen nach Indien an Bedeutung gewinnen. Unternehmen sollten ihre Lieferketten entsprechend dokumentieren, um mögliche Anfragen indischer Behörden beantworten zu können.

Kanada baut Handelswege aus - Chancen für deutsche Unternehmen

gtai - U. a. in Montréal, Halifax, Vancouver und Prince Rupert entstehen Kapazitäten für Container-, Rohstoff- und Agrartransporte, die Kanadas Zugang zu internationalen Märkten verbessern sollen. Geschäftspotenziale finden sich vor allem dort, wo neue Infrastruktur ausgestattet, automatisiert, elektrifiziert oder an bestehende Logistikketten angebunden werden muss. Für deutsche Anbieter ergeben sich die interessantesten Chancen häufig nicht im Bau der Häfen oder Containerterminals selbst. Gefragt sind vielmehr technische Lösungen für den späteren Betrieb: Elektrifizierung, Automatisierung, Energieversorgung, digitale Steuerungssysteme oder moderne Umschlagtechnik. Gerade für deutsche Mittelständler könnten hier interessante Geschäftsmöglichkeiten entstehen. - Details

Norwegen will Stromnetz- und Kraftausbau deutlich beschleunigen

Die norwegische Regierung hat Anfang August ein umfassendes Maßnahmenpaket vorgestellt, um den Ausbau von Stromnetzen und erneuerbarer Stromerzeugung schneller voranzubringen. Das Ziel: Planungs- und Genehmigungsprozesse verkürzen, Bürokratie abbauen und neue Investitionen schneller umsetzen. Auch wenn es sich um einen nationalen Maßnahmenkatalog handelt, sind die angekündigten Maßnahmen auch für deutsche Unternehmen relevant. - Details

Ostafrika: Erneuerbare Energie - So werden Projekte finanzierbar

Ostafrikas Energiemärkte befinden sich im Wandel: Der Strombedarf steigt, gleichzeitig braucht es vielerorts verlässlichere und nachhaltigere Versorgungsstrukturen. Deutsche Unternehmen können gemeinsam mit lokalen Partnern dazu beitragen, erneuerbare Energien auszubauen und tragfähige Lösungen zu entwickeln. Ein Bericht des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie zeigt, worauf es ankommt: belastbare Geschäftsmodelle, geeignete Finanzierungsinstrumente und erfahrene lokale Partner. - Detail

USA: Wende auf dem Markt für Maschinen

gtai - Die deutschen Maschinenlieferungen in die USA wachsen aktuell in mehreren Sparten zweistellig. Die Talsohle scheint durchschritten. Die Gründe: Die US-Handelspolitik ist zumindest ein Stück berechenbarer geworden. An der effektiven Zollbelastung hat sich für europäische Lieferanten schon eine längere Zeit nicht viel geändert. Die Marktteilnehmer haben die Zölle eingepreist und gehen zur Tagesordnung über. Gleichzeitig zeigt sich, dass sich Befürchtungen deutscher Maschinenbauer, US-Kunden würden auf preiswertere Produkte aus China zurückgreifen, – zumindest in der Gesamtbetrachtung – nicht bewahrheitet haben. - Details

Ungarn stellt Weichen für milliardenschweres Bahnprogramm

gtai - Ungarn bringt ein zehnjähriges Programm zur Modernisierung seiner Eisenbahn auf den Weg. Der Ende Juli 2026 von der Regierung aufgesetzte Baross-Gábor-Plan sieht bis 2035 Investitionen von knapp 10 Milliarden Euro vor. Die Finanzierung soll vorrangig aus EU-Mitteln stammen. Geplant sind die Sanierung wichtiger Schienenstrecken, die Modernisierung großer Bahnhöfe und der Ausbau des Vorortverkehrs. Vorgesehen sind zudem neue Fahrzeuge für den Intercity- und den Budapester Vorortverkehr sowie Batterie- und Hybridzüge für nicht elektrifizierte Strecken. Chancen für deutsche Anbieter könnten sich insbesondere bei Leit- und Sicherungstechnik, Elektrifizierung sowie digitaler Fahrgastinformation ergeben.

Vereinigtes Königreich: Schutzmaßnahmenuntersuchung zu PET eingeleitet

Am 5. August 2026 teilte das Vereinigte Königreich dem WTO-Ausschuss für Schutzmaßnahmen mit, dass es am selben Tag eine Schutzuntersuchung zu Einfuhren bestimmter Polyethylenterephthalate (PET) eingeleitet hat. Eine Schutzmaßnahmeuntersuchung soll feststellen, ob erhöhte Importe eines Produkts einer inländischen Industrie ernsthaften Schaden zufügen oder zuzufügen drohen. Betroffen sind Einfuhren von Polyethylenterephthalat (PET), konkret Poly(ethylenterephthalat)-Harz, sei es aus Neuware hergestelltes Poly(ethylenterephthalat) (vPET) mit einer Viskositätszahl von 74 ml/g oder höher oder recyceltes Poly(ethylenterephthalat) im gleichen Viskositätsbereich. Die Ware wird in die folgenden KN-Codes eingereiht: 39 07 61 00 und 39 07 69 00. Alle Interessierten können sich bis zum 19. August 2026 um 23:59 Uhr britischer Zeit über den Trade Remedies Service für die Teilnahme an der Überprüfung anmelden und Kommentare abgeben. - Details

Zoll und Außenwirtschaftsrecht

EU-Mexiko-Abkommen: Änderungen ab November 2026

Das Abkommen zwischen der EU und Mexiko wurde aktualisiert. Im Zollbereich ergeben sich ab November 2026 u. a. folgende Änderungen:
  • „Präferenz-Ursprungsregeln“: Das Abkommen enthält großzügigere warenspezifische Ursprungsregeln. Exemplarisch sei das Kapitel 84 genannt. Waren aus diesem Kapitel müssen gemäß dem modernisierten Abkommen alternativ entweder den Positionswechsel oder eine großzügige Wertschöpfungsregel (meist 50 Prozent-Regel) erfüllen. - Details
  • „Präferenznachweis“: Die Warenverkehrsbescheinigung EUR.1 und damit die einzelfallbezogene Prüfung der Präferenz durch das Zollamt des Abgangslands wird vollständig abgeschafft. Statt dessen gilt als alleiniger Präferenznachweis die Ursprungserklärung auf der Rechnung, ab einem Wert von 6.000 Euro auszustellen von einem Registrierten Exporteur (REX). Unternehmen mit Exporten nach Mexiko, die noch nicht als REX registriert sind, sollten sich jetzt beim Zoll registrieren, um rechtzeitig vor Inkrafttreten der Änderung eine REX-Nummer zu erhalten.Antragsverfahren

Kanada: Import von Aluminiumprodukten ab Oktober 2026

Beim Import von Aluminiumprodukten müssen Importeure ab dem 1. Oktober 2026 in der integrierten Einfuhranmeldung (Integrated Import Declaration – IID) Folgendes angeben: Land der größten Schmelze und, wenn zutreffend, das Land der zweitgrößten Schmelze sowie das Land des letzten Gussvorgangs. Ohne diese Angaben ist ein Import nicht möglich. - Details

Kanada führt Zusatzzölle auf Holzmöbelimporte ein

gtai - Seit dem 31. Juli 2026 werden bestimmte nach Kanada eingeführte Holzschränke, aus Holz gefertigte Waschbecken sowie Unterbaugruppen von Schränken mit einem Zusatzzoll von 25  Prozent des Zollwerts belegt. Diese Maßnahme gilt vorerst für einen Zeitraum von 200 Tagen. - Details

EU-Import von Stahl – Schmelz- und Gießnachweise

Mit der DURCHFÜHRUNGSVERORDNUNG (EU) 2026/1963 hat die EU festgelegt, welche Nachweise bei der Einfuhr in die EU vorlegt werden müssen, um das Land des „Schmelzens und Gießens“ von den Zollbehörden geprüft werden können. Hintergrund der sogenannten „Stahlverordnung“ ist die Eindämmung der negativen handelsbezogenen Auswirkungen globaler Überkapazitäten auf den Stahlmarkt der EU. - Details 1 - Details 2

US-Zölle für Waren aus Kanada - Update

gtai - Die USA haben bestimmte kanadische Produkte mit Wirkung zum 22. August 2026 mit weiteren Zöllen belegt. In den Anhängen gelistete Waren (u. a. alkoholische Getränke und Milchprodukte), die am oder nach dem 22. August 2026 zum freien Verkehr abgewickelt oder aus einem Lager in den freien Verkehr überführt werden, unterliegen den zusätzlichen Einfuhrzöllen in Höhe von 50 Prozent.

Indonesien plant Vorversandkontrollen für Halalprodukte

gtai - Ohne Konformitätsbericht soll die Einfuhranmeldung für zahlreiche Waren künftig nicht mehr möglich sein. Stellungnahmen zum WTO-Entwurf sind bis 28. September 2026 möglich. Erfasst werden unter anderem Lebensmittel, Getränke, Arzneimittel, Kosmetika, chemische und biologische Erzeugnisse, Produkte der Gentechnik sowie weitere Konsumgüter. Die Vorgaben gelten zudem für Dienstleistungen entlang der Lieferkette. Dazu zählen Schlachtung, Verarbeitung, Lagerung, Verpackung, Vertrieb, Verkauf und Bereitstellung von Produkten. - Details

Zoll-Anmeldungen: Codierungen von Ausfuhrgenehmigungen

Das aktuelle "Handbuch Ausfuhrgenehmigungen, Genehmigungscodierungen, elektronische Abschreibung" wurde vom Zoll veröffentlicht. - Details

Zollkontingente: Vorlagezeitpunkt von Unterlagen im Windhundverfahren

Für die Gewährung eines Zollkontingents im Windhundverfahren müssen alle erforderlichen Unterlagen im Zeitpunkt der Annahme der Zollanmeldung vorgelegt werden. Die Vorlagepflichten zu Unterlagen sind in der Verfahrensanweisung ATLAS geregelt. In Abschnitt 3.1.2, insbesondere Absatz (5), wird die Vorlage von Unterlagen im Rahmen der Teilnehmereingabe geregelt. Die erforderlichen Unterlagen ergeben sich aus der jeweiligen EU-Verordnung und sind auch im EZT-Online, entweder in den „Bedingungen“ oder über die Verlinkung „Präferenzpapier“ in der Spalte „weitere Informationen, abgebildet. - Details

Neue Produktkodierungen bei der Einfuhr ab November 2026

Mit der ATLAS-Teilnehmerinformation 0984/26 wurden die zusätzlichen Kodierungen zu ATLAS-Einfuhr veröffentlicht, die ab dem 1. November 2026 für jede Warenposition, die im Fernverkauf importiert werden, zu verwenden sind bei der ATLAS-Zollbehandlung und ATLAS-IMPOST. - Details

Vereinigtes Königreich: UK schafft 2028 Zollfreigrenze für Kleinsendungen ab

Die britische Regierung plant die Abschaffung der bisherigen Zollfreigrenze für Sendungen mit einem Warenwert von bis zu 135 GBP. Die neuen Regelungen sollen spätestens ab Oktober 2028 in Kraft treten. Unternehmen, die Waren nach Großbritannien liefern, sollten die weiteren Entwicklungen aufmerksam verfolgen. Erste Informationen hierzu hat die britische Regierung veröffentlicht. Zusätzlich plant die Regierung eine Verschärfung der Einfuhrkontrollen, um die Überwachung von Warenströmen zu verbessern und die Einhaltung geltender Vorschriften sicherzustellen.

Das elektronische Ursprungszeugnis hat sich erfolgreich etabliert

92 % der Unternehmen, die im IHK-Bezirk Ostwestfalen Ursprungszeugnisse ausstellen müssen, nutzen dafür bereits das elektronische Ursprungszeugnis (eUZ). Damit hat sich das eUZ als effizienter Standard etabliert und ermöglicht eine schnellere, papierlose und rechtssichere Abwicklung des Antragsverfahrens. Details zur Teilnahme am eUZ. Sie möchten sich ausführlich über IHK-Urprungszeugnisse informieren? Am 16. September 2026 besteht hierzu die Möglichkeit - Programm und Anmeldung

EU-Antidumpingmaßnahmen – Sonderzölle bei der Einfuhr

Für die nachstehend aufgeführten Waren aus den angegebenen Ländern erhebt die EU bei der Einfuhr Zusatz-Zölle. Die Verordnungen (EU-VO) sind einsehbar in den EU-Amtsblättern C bzw. L.
EU-Verordnung 2026/1904 - Terephthalsäure/Republik Korea, Mexiko
EU-Verordnung 2026/90685 - Adipinsäure/Volksrepublik China

Messen

NRW-Gemeinschaftsstand auf dem Mobile World Congress 2027 in Barcelona

Die weltweit führende Messe für Mobilfunk, Konnektivität und digitale Innovationen findet vom 1. bis 4. März 2027 in Barcelona statt. NRW.Global Business bietet Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen die Möglichkeit, sich unter dem Dach des Landes auf dem offiziellen NRW-Landesgemeinschaftsstand zu besonders attraktiven Konditionen zu präsentieren, wertvolle Kontakte zu knüpfen und neue Geschäftschancen zu erschließen. - Details

Publikationen

Algerien: Investitionsleitfaden für grünen Wasserstoff und Power-to-X

Entdecken Sie den neuen umfassenden Investitionsführer für grünen Wasserstoff und Power-to-X (Pt-X) in Algerien. Ein strategisches Instrument zu Rahmenbedingungen, Investitionsgesetz, Steuerrecht und Geschäftschancen für Ihren Markteintritt. Dieses Dokument bietet Entscheidungsträgern, Investoren und Experten eine praktische Orientierungshilfe zur erfolgreichen Umsetzung von Industrie- und Energieprojekten in Algerien. - kostenloser Download

China: Arbeitsmarkt- und Gehaltsbericht 2026/2027 der Deutschen Handelskammer in China

Die Deutsche Handelskammer in China hat die 19. Ausgabe ihres Arbeitsmarkt- und Gehaltsberichts veröffentlicht , einer umfassenden Vergleichsstudie zu den Löhnen deutscher und internationaler Unternehmen in China. Der Bericht zeigt, dass Unternehmen bei der Gehaltsplanung einen konservativen Ansatz verfolgen und in ihren Personalstrategien den Fokus verstärkt auf Kostenkontrolle legen. Obwohl der Einsatz von KI in der Praxis noch nicht weit verbreitet ist, nutzen deutsche Unternehmen in China KI vorwiegend als Instrument der Personalentwicklung und weniger als Ersatz für bestehende Mitarbeiter. - Details