Wirtschaft in Ostwürttemberg
Nr. 7138868
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Neuentwicklung eines ERP-Systems der tekies GmbH

Wenn Software versteht, wie Unternehmen arbeiten

Was wäre, wenn ein ERP-System nicht nur Daten verwaltet, sondern Zusammenhänge erkennt, Prozesse versteht und aktiv unterstützt? Wenn Engpässe sichtbar werden, bevor sie entstehen – und Software eigenständig Vorschläge macht? Genau dieser Gedanke steht hinter einer Neuentwicklung der tekies GmbH aus Ellwangen.
Hinter der Entwicklung stehen Simon und Maximilian Utz, geschäftsführende Gesellschafter des Technologieunternehmens. Die Idee entstand aus jahrelanger Projekterfahrung in IT und Prozessdigitalisierung für den Mittelstand – und aus einer Erkenntnis, die sich dort immer wieder bestätigte: Klassische ERP-Systeme verwalten zuverlässig, aber sie denken nicht mit.
"Wir haben immer wieder dieselben Kernprobleme gesehen",
sagt Maximilian Utz.
"Systeme, die für die Vergangenheit gebaut wurden. Unternehmen, die sich der Software anpassen müssen – statt umgekehrt. Das wollten wir grundlegend ändern."
Ihr Ansatz: Kein weiteres ERP-System auf Basis bewährter, aber veralteter Paradigmen – sondern ein Neustart auf Basis Adaptiver Intelligenz.
Adaptive Intelligenz als System-Kern
Das Herzstück des neuen Systems ist ein AI-Core: ein intelligenter, offener Systemkern, der sich dynamisch an das Unternehmen anpassen kann. Statt Abhängigkeit von einzelnen Large-Language-Models globaler Technologiekonzerne setzt die Plattform zusätzlich auf eine modulare Architektur: Komponenten können selbst aufgebaut, kombiniert oder gezielt extern integriert werden.
Im Fokus steht vollständige Datensouveränität. Unternehmen behalten jederzeit die Kontrolle über die Daten – ob lokal, hybrid oder extern. Das ist besonders für Produktionsunternehmen mit sensiblen Fertigungsdaten und schutzbedürftigen Prozessen von zentraler Bedeutung.
Das System analysiert Prozesse in Echtzeit, optimiert Workflows kontinuierlich und unterstützt operative Entscheidungen aktiv – ohne starre Module, ohne aufwendige Parametrisierung und vor allem ohne funktionale Sackgassen.
Minimale Einarbeitung, maximale Wirkung
Technologie allein entscheidet nicht über den Erfolg einer Software – die Akzeptanz im Alltag tut es. Deshalb ist das Oberflächendesign konsequent minimalistisch und rollenbasiert gestaltet. Mitarbeitende sehen nur, was für ihre Aufgabe relevant ist. Klare Prozessführung, kontextbezogene Assistenten und Echtzeit-Validierung von Eingaben reduzieren Fehler frühzeitig. Das Ergebnis: kürzere Einarbeitungszeiten, höhere Akzeptanz bei den Anwendern, geringere Fehlerquoten und ein reduzierter Supportaufwand. Ein System, das im Schichtbetrieb, mit wechselnden Teams oder in dynamischen Wachstumsphasen funktioniert.
Spitzentechnologie - erstmals für den Mittelstand
Funktionen, die bislang vor allem Großunternehmen vorbehalten waren, werden hier gezielt für kleine und mittelständische Betriebe zugänglich: selbstlernende Prozessanalyse, intelligente Entscheidungsunterstützung, adaptive Workflows und vollständig souveräne Datenarchitektur – als native Plattform, nicht als Add-on. Im Fokus stehen Industrie, produzierendes Gewerbe, Handwerk und Handel – Branchen, in denen operative Präzision, Ressourceneffizienz und Reaktionsfähigkeit entscheidend sind.
Mitgestalten statt abwarten
Die Plattform wird bewusst offen entwickelt. Die tekies GmbH lädt Unternehmen, Partner und strategische Investoren ein, aktiv mitzuwirken – als Entwicklungspartner, Pilotkunde oder Mitgestalter. "Wer heute mitentwickelt, gestaltet den Standard von morgen und sichert sich Vorsprung", ist Maximilian Utz überzeugt.
"Klassisches ERP war gestern. Jetzt beginnt ein Zeitalter, in dem Software endlich für Sie arbeitet, lernt und mitdenkt."
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