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WEITERbilden – WEITERkommen - WEITERdenken
Aufbruchsstimmung im Kulturbahnhof Aalen: Beim Weiterbildungsforum 2026 kamen zahlreiche Vertreter aus Unternehmen, Bildungseinrichtungen, Politik und Institutionen zusammen, um die Zukunft der Arbeit in Ostwürttemberg aktiv zu gestalten. Das Forum knüpfte an die Entwicklung der Vorjahre an und verdeutlichte erneut: Weiterbildung ist der Schlüssel für eine gelingende Transformation.
Grußwort Heike Madan
Organisiert wurde die Veranstaltung vom Transformationsnetzwerk Ostwürttemberg. Federführend beteiligt waren die IG Metall Aalen, Schwäbisch Gmünd, Heidenheim, das Bildungswerk der Baden-Württembergischen Wirtschaft sowie die Berufsberatung im Erwerbsleben der Agentur für Arbeit Aalen.
Bereits in der Begrüßung setzte Heike Madan einen klaren Akzent: „Wir können die Transformation nur gemeinsam gestalten – mit starken Netzwerken, guter Qualifizierung und einem klaren Fokus auf die Beschäftigten.“
Keynote Stefan Baron
Keynote Stefan Baron
WEITERbilden: Zukunftskompetenzen im Fokus
Im ersten Teil der Veranstaltung wurde deutlich, welche Kompetenzen künftig eine zentrale Rolle spielen. Die Grundlage bildete die Studie „Future Skills 2030“, die zeigt, dass neben technologischen Fähigkeiten insbesondere überfachliche Kompetenzen wie Lernfähigkeit, Problemlösung, Kollaboration und digitale Souveränität an Bedeutung gewinnen. Keynote-Speaker Dr. Stefan Baron, Geschäftsführer der AgenturQ, unterstrich mit Blick auf die Future Skills 2030: „Die Studie zeigt klar: Wir brauchen nicht nur neue Kompetenzen, sondern vor allem Strukturen, die es ermöglichen, diese systematisch und kontinuierlich im Unternehmen aufzubauen.“
WEITERkommen: Lernkultur als Schlüssel
Fraunhofer IAO, Manuel Kaiser
Der zweite Teil des Forums wurde durch das Fraunhofer IAO gestaltet und stellte die praktische Umsetzung in den Mittelpunkt. Im Fokus stand dabei das Thema Lernkultur als entscheidender Hebel für erfolgreiche Weiterbildung.
Dr. Manuel Kaiser und Tim Beichter zeigten, wie Unternehmen Lernprozesse systematisch gestalten können – von strukturierten Lernpfaden bis hin zu einer Verankerung im Arbeitsalltag. Dabei wurde deutlich: Eine moderne Lernkultur bedeutet, Lernen als kontinuierlichen Prozess zu verstehen und fest in betriebliche Abläufe zu integrieren. Ein interaktiver Teil wurde besonders positiv aufgenommen. Der Austausch zeigte, wie groß das Interesse an praxisnahen Lösungsansätzen ist und wie wichtig es ist, konkrete Umsetzungsmöglichkeiten gemeinsam zu entwickeln.
WEITERdenken: Politik als Möglichmacher
Im politischen Teil diskutierten vier Landtagsabgeordnete der Region – Michael Kolb (CDU), Clara Resch (GRÜNE), Andreas Stoch (SPD) und Tim Bückner (CDU) – gemeinsam mit den Teilnehmenden zentrale Fragen der Weiterbildungspolitik.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der am Vormittag vorgestellten Koalitionsvereinbarung in Baden-Württemberg. Diese wurde nicht nur durch die Podiumsteilnehmenden eingeordnet, sondern auch intensiv mit dem Publikum diskutiert. Dabei wurde deutlich, dass Weiterbildung künftig noch stärker politisch priorisiert werden muss.
Polit Talk
Eine Plattform für Austausch und Zukunftsideen
Neben den inhaltlichen Impulsen bot das Weiterbildungsforum vielfältige Möglichkeiten zur Vernetzung. Der persönliche Austausch und die aktive Beteiligung der Teilnehmenden machten das Format zu einer lebendigen Plattform für die Region. Ostwürttemberg verfügt über starke Netzwerke, engagierte Akteure und die Bereitschaft, den Wandel aktiv zu gestalten.
Weiterbildungsforum 2027
Das Weiterbildungsforum wird voraussichtlich auch 2027 fortgesetzt. Denn eines ist klar: Zukunft entsteht dort, wo Lernen fester Bestandteil der Unternehmenskultur wird – und gemeinsam weiterentwickelt wird.
Das Weiterbildungsforum wird voraussichtlich auch 2027 fortgesetzt. Denn eines ist klar: Zukunft entsteht dort, wo Lernen fester Bestandteil der Unternehmenskultur wird – und gemeinsam weiterentwickelt wird.
Kontakt
Industrie- und Handelskammer Ostwürttemberg
Ludwig-Erhard-Straße 1
89520 Heidenheim
Tel. 07321 324-0
Fax 07321 324-169
zentrale@ostwuerttemberg.ihk.mom
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