Berufe A bis Z
Ausbaufacharbeiter/-in (bis 31.07.2026)
Welche Arbeitsgebiete sind typisch für den Beruf?
Ausbaufacharbeiter und Ausbaufacharbeiterinnen sind vor allem in handwerklichen und industriellen Betrieben des Ausbaugewerbes, je nach Schwerpunkt z.B. Schwerpunkt Fliesen-, Platten- und Mosaikarbeiten, Trockenbauarbeiten, Wärme-, Kälte- und Schallschutzarbeiten, Stuckateurarbeiten, Zimmerarbeiten oder Estricharbeiten, tätig.
Welche beruflichen Fähigkeiten werden erlangt?
Die Berufsausbildung gliedert sich in:
Berufliche Qualifikationen:
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Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht,
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Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes,
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Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit,
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Umweltschutz,
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Auftragsübernahme, Leistungserfassung, Arbeitsplan und Ablaufplan,
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Einrichten, Sichern und Räumen von Baustellen,
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Prüfen, Lagern und Auswählen von Bau- und Bauhilfsstoffen,
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Lesen und Anwenden von Zeichnungen, Anfertigen von Skizzen,
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Durchführen von Messungen,
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Bearbeiten von Holz und Herstellen von Holzbauteilen,
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Herstellen von Bauteilen aus Beton und Stahlbeton,
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Herstellen von Baukörpern aus Steinen,
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Prüfen und Vorbereiten von Untergründen,
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Einbauen von Dämmstoffen für den Wärme-, Kälte-, Schall- und Brandschutz,
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Herstellen von Putzen und Stuck,
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Herstellen von Estrichen,
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Ansetzen und Verlegen von Fliesen und Platten,
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Herstellen von Bauteilen im Trockenbau,
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Qualitätssichernde Maßnahmen und Berichtswesen.
Auszuwählende Schwerpunkte:
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Zimmerarbeiten
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Fliesen-, Platten- und Mosaikarbeiten
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Estricharbeiten
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Wärme-, Kälte- und Schallschutzarbeiten
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Trockenbauarbeiten
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Stuckateurarbeiten
Überbetriebliche Ausbildungszeiten:
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1. Lehrjahr: 17-20 Wochen
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2. Lehrjahr: 11-13 Wochen
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3. Lehrjahr: 4 Wochen
Wie lange dauert die Ausbildung?
Die Regelausbildungszeit ist 2 Jahre (24) Monate).
Nach welcher Ausbildungsordnung wird ausgebildet?
Die Rechtsgrundlage ist die Verordnung über die Berufsausbildung in Bauwirtschaft vom 2. Juni 1999.
Inkrafttreten: 01. August 1999
Dieser Beruf wurde neu geordnet. Die neue Ausbildungsordnung tritt am 01.08.2026 in Kraft.
Welche ist die zuständige Berufsschule?
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Für Ausbildungsunternehmen in Landkreisen
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Schwerpunkt
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Zuständige Berufsschule
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Zimmerarbeiten
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OSZ "Gebrüder Reichstein"
Am Gallberg 4 14770 Brandenburg an der Havel |
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Stuckateurarbeiten
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OSZ "Gebrüder Reichstein"
Am Gallberg 4 14770 Brandenburg an der Havel |
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Fliesen-, Platten- und Mosaikarbeiten
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Eduard-Maurer-Oberstufenzentrum
Berliner Straße 78 D-16761 Hennigsdorf |
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Estricharbeiten
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Eduard-Maurer-Oberstufenzentrum
Berliner Straße 78 D-16761 Hennigsdorf |
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Wärme-, Kälte- und Schallschutzarbeiten
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OSZ "Gebrüder Reichstein"
Am Gallberg 4 14770 Brandenburg an der Havel |
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Trockenbauarbeiten
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Eduard-Maurer-Oberstufenzentrum
Berliner Straße 78 D-16761 Hennigsdorf |
Wie läuft die Prüfung ab?
Zur Ermittlung des Ausbildungsstandes ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Das Ergebnis der Zwischenprüfung dient der Ermittlung des Ausbildungsstandes und geht nicht in das Ergebnis der Abschlussprüfung ein.
Zwischenprüfung
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Praktische Arbeitsaufgabe
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6 Stunden
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Abschlussprüfung
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Praktische Arbeitsaufgabe
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8 Stunden
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Schriftliche Aufgaben
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240 Minuten
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Ablauf der praktischen Prüfung
Der Prüfling soll im praktischen Teil der Prüfung in insgesamt höchstens acht Stunden eine praktische
Aufgabe ausführen. Dabei soll der Prüfling zeigen, dass er die Arbeitsschritte selbständig festlegen, das Arbeitsergebnis kontrollieren sowie Maßnahmen zur Sicherheit und zum Gesundheitsschutz bei der Arbeit und zum Umweltschutz ergreifen kann. Für die praktische Aufgabe kommen insbesondere in Betracht:
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im Schwerpunkt Zimmerarbeiten:
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Herstellen eines Dachkonstruktionsteiles für ein Satteldach oder Walmdach,
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Herstellen einer Balkenlage mit Auswechslung oder
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Herstellen einer Fachwerkwand;
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im Schwerpunkt Stuckateurarbeiten:
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Herstellen einer Wand- oder Deckenfläche aus einer Kombination von Stuck-, Putz- und Trockenbauarbeiten;
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im Schwerpunkt Fliesen-, Platten- und Mosaikarbeiten:
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Verlegen von Bodenfliesen oder -platten im Dickbettverfahren einschließlich Vorbereiten des Untergrundes und Ansetzen von Sockelfliesen,
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Ansetzen von Wandfliesen oder -platten im Dickbettverfahren einschließlich Spritzbewurf und Verfugen oder
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Ansetzen von Wandfliesen und Verlegen von Bodenfliesen im Dünnbettverfahren und Verfugen;
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im Schwerpunkt Estricharbeiten:
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Herstellen eines Ausgleichestrichs mit verschiedenen Neigungen,
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Herstellen eines Verbundestrichs mit Hohlkehle oder Wandanschluss aus Estrich oder
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Verlegen eines Bodenbelages aus Bahnen oder Platten;
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im Schwerpunkt Wärme-, Kälte- und Schallschutzarbeiten:
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Anbringen von Dämmstoffen an Rohrleitungen sowie Herstellen und Montieren einer Ummantelung mit zwei Abwicklungen;
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im Schwerpunkt Trockenbauarbeiten:
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Herstellen einer Wand- und Deckenkonstruktion mit Spachtelarbeiten.
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Wann findet die Prüfung statt?
Die Prüfungszeitpunkte sind in der Ausbildungsordnung geregelt:
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Zwischenprüfung
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Am Ende des ersten Ausbildungsjahres
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Abschlussprüfung
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Am Ende der Berufsausbildung
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Die Prüfungszeitpunkte werden durch die zuständige Stelle (IHK Potsdam) festgelegt. Die festgelegten Prüfungszeitpunkte werden mit Eintragungsbestätigung des Ausbildungsvertrages mitgeteilt.
Die schriftliche Prüfung findet an bundeseinheitlichen Terminen statt. Informationen zu Prüfungsterminen:
Die Termine der praktischen Prüfung teilt die zuständige Stelle (IHK Potsdam) 4-6 Wochen vor Termin mit.
Wie ist der Berufsabschluss dem Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) zuzuordnen?
Welche Fortbildungsmöglichkeiten habe ich?
Nach dem zweijährigen Beruf (Stufe 1), kann mit der Absolvierung eines weiteren Jahres der dreijährige Beruf (Stufe 2), entsprechend dem vorherigen Schwerpunkt, erlangt werden.
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Zimmerer/in
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DQR 4
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Fliesen-, Platten- und Mosaikleger/in
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DQR 4
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Estrichleger/in
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DQR 4
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Stuckateur/in
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DQR 4
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Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer/in
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DQR 4
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Trockenbaumonteur/in
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DQR 4
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