Berufe A bis Z
Fertigungsmechaniker/-in
- Welche Arbeitsgebiete sind typisch für den Beruf?
- Welche beruflichen Fähigkeiten werden erlangt?
- Wie lange dauert die Ausbildung?
- Nach welcher Ausbildungsordnung wird ausgebildet?
- Welche ist die zuständige Berufsschule?
- Wie läuft die Prüfung ab?
- Wann findet die Prüfung statt?
- Wie ist der Berufsabschluss dem Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) zuzuordnen?
- Welche Fortbildungsmöglichkeiten habe ich?
Welche Arbeitsgebiete sind typisch für den Beruf?
Montieren von Bauteilen zu Baugruppen sowie Baugruppen zu Maschinen oder Gesamtprodukten, Demontieren von Baugruppen, Prüfen und Einstellen von Funktionen an Baugruppen oder Gesamtprodukten, Planen, Überwachen und Optimieren von Montage- und Demontageprozessen, Montieren von Leitungen, elektrischen und elektronischen Baugruppen, Anwenden von Schalt- und Funktionsplänen verschiedener Systeme, Einrichten und Warten von Maschinen und Technischen Systemen, Überwachen von Regelungs- und Steuerungskomponenten, Organisieren und Überwachen des Materialflusses, manuelles und maschinelles Herstellen von Bauteilen, Durchführen von qualitätssichernden Maßnahmen, Arbeiten im Team und Abstimmen mit vor- und nachgelagerten Bereichen.
Welche beruflichen Fähigkeiten werden erlangt?
Die Berufsausbildung gliedert sich in
Abschnitt A
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Berufsprofilgebende Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten:
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Unterscheiden und Zuordnen von Werk-, Hilfs- und Betriebsstoffen,
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Einrichten von Maschinen und technischen Systemen,
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Herstellen von Bauteilen,
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Herstellen von Fügeverbindungen,
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Montieren und Demontieren von Bauteilen und Baugruppen,
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Montieren, Anschließen und Prüfen von elektrischen und elektronischen Bauteilen und Baugruppen
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Überwachen und Optimieren von Montage- und Demontageprozessen,
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Anwenden von Steuerungstechnik,
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Prüfen und Einstellen von Funktionen an Baugruppen oder von Gesamtprodukten,
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Anschlagen, Sichern und Transportieren,
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Warten von Maschinen und technischen Systemen;
Abschnitt B
Integrative Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten:
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Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht,
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Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes,
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Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit,
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Umweltschutz,
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Betriebliche und technische Kommunikation,
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Planen und Organisieren der Arbeit,
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Durchführen von qualitätssichernden Maßnahmen
Wie lange dauert die Ausbildung?
Die Regelausbildungszeit ist 3 Jahre (36 Monate).
Nach welcher Ausbildungsordnung wird ausgebildet?
Die Rechtsgrundlage ist die Neufassung der Verordnung über die Berufsausbildung in den industriellen Metallberufen vom 31.Oktober 2006 (BGBl. I S. 2407)
Inkrafttreten: 01.08.2013
Ausbildungsordnung: BIBB / Informationen zu Aus- und Fortbildungsberufen
Welche ist die zuständige Berufsschule?
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Für Ausbildungsunternehmen in den Landkreisen
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Zuständige Berufsschule
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Beschulungsform
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Brandenburg a.d.H. (BRB)
Havelland (HVL)
Oberhavel (OHV)
Ostprignitz-Ruppin (OPR)
Potsdam (P)
Potsdam-Mittelmark (PM)
Prignitz (PR)
Teltow-Fläming (TF)
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Georg Schlesinger Schule - OSZ Maschinen und Fertigungstechnik
Kühleweinstr. 5
13409 Berlin
Tel.: 030-497906-0
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Blockunterricht
2 Wochen Rhythmus
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Wie läuft die Prüfung ab?
Die Prüfung findet in zwei zeitlich auseinanderfallenden Teilen, Teil 1 und Teil 2 statt.
Abschlussprüfung – Teil 1
Teil 1 geht zu 40% und Teil 2 zu 60% ins Endergebnis ein.
| Prüfungsfach | Dauer und Art | Gewichtung |
|---|---|---|
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Herstellen einer funktions-
Fähigen Baugruppe
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6,5 Stunden - praktisch
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50% der AP – Teil 1
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Schriftliche Aufgabenstellung
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90 Minuten - theoretisch
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50% der AP – Teil 1
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Abschlussprüfung Teil 2
Die Abschlussprüfung erstreckt sich auf die in der Anlage aufgeführten Fertigkeiten und Kenntnisse sowie auf den im Berufsschulunterricht vermittelten Lehrstoff, soweit er für die Berufsausbildung wesentlich ist.
Ablauf der Prüfung Teil 2
| Prüfungsfach | Dauer und Art | Gewichtung |
|---|---|---|
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Auftrags- u. Funktionsanalyse
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120 Minuten schriftlich
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10% des Endergebnisses
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Montagetechnik
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120 Minuten schriftlich
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10% des Endergebnisses
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Wirtschafts- und Sozialkunde
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60 Minuten schriftlich
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10% des Endergebnisses
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Montageauftrag und Situatives Fachgespräch
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7 Stunden - praktisch
20 Minuten - mündlich
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30% des Endergebnisses
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Zusatzqualifikation
Laut Ausbildungsordnung ist keine Zusatzqualifikation möglich.
Wann findet die Prüfung statt?
Die Prüfungszeitpunkte sind in der Ausbildungsordnung geregelt:
| Prüfungsteil | Prüfungszeitpunkt |
|---|---|
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Abschlussprüfung Teil 1
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vor Beendigung des zweiten Ausbildungsjahres
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Abschlussprüfung Teil 2
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am Ende der Ausbildungszeit (36 Monate)
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Die Prüfungszeitpunkte werden durch die zuständige Stelle (IHK Potsdam) festgelegt. Die festgelegten Prüfungszeitpunkte werden mit Eintragungsbestätigung des Ausbildungsvertrages mitgeteilt.
Die schriftliche Prüfung findet an bundeseinheitlichen Terminen statt. Informationen zu Prüfungsterminen: Prüfungsaufgaben- und Lehrmittelentwicklungsstelle (IHK-PAL)
Die Termine der praktischen Prüfung teilt die zuständige Stelle (IHK Potsdam) 4-6 Wochen vor Termin mit.
Wie ist der Berufsabschluss dem Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) zuzuordnen?
Welche Fortbildungsmöglichkeiten habe ich?
| Fortbildung | Einordnung im DQR |
|---|---|
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Industriemeister/-in (Gepr.)
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DQR 6
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Techniker/in
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DQR 5
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