Berufe A bis Z

Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik

Welche Arbeitsgebiete sind typisch für den Beruf?

Vor allem in Straßen- und Verkehrsverwaltungen der Bundesländer, in Bauämtern der Landkreise und Kommunen sowie in Ingenieurbüros und Bauunternehmen sind Fachkräfte für Straßen- und Verkehrstechnik beschäftigt.

Welche beruflichen Fähigkeiten werden erlangt?

Die Berufsausbildung gliedert sich in:
  1. Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht,
  2. Organisation des Ausbildungsbetriebes,
  3. Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit,
  4. Umweltschutz,
  5. Wirtschaftlichkeit,
  6. Arbeitsorganisation, Kommunikation und Mitgestalten von sozialen Beziehungen,
  7. Informationstechnik und -verarbeitung,
  8. Bautechnisches Zeichnen und Konstruieren,
  9. Bautechnisches Berechnen,
  10. Lage- und Höhenvermessungen,
  11. Baustoffe und Böden
  12. Verwaltungsabläufe im Straßen- und Verkehrswesen,
  13. Planen, Entwerfen und Konstruieren von Verkehrswegen und Ingenieurbauwerken,
  14. Erstellen von planungsrechtlichen, baurechtlichen und umweltrechtlichen Unterlagen,
  15. Vertragliche und technische Abwicklung von Baumaßnahmen,
  16. Betrieb, Erhaltung und Betreuung des Verkehrswegenetzes,
  17. Qualitätssichernde Maßnahmen.

Wie lange dauert die Ausbildung?

Die Regelausbildungszeit ist  3 Jahre (36 Monate).

Nach welcher Ausbildungsordnung wird ausgebildet?

Die Rechtsgrundlage ist die Verordnung über die Berufsausbildung zur Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik vom 21.2000
Inkrafttreten: 01.08.2000

Welche ist die zuständige Berufsschule?

Für Ausbildungsunternehmen in Landkreisen
Zuständige Berufsschule
Beschulungsform
Brandenburg a.d.H. (BRB)
Havelland (HVL)
Oberhavel (OHV)
Ostprignitz-Ruppin (OPR)
Potsdam (P)
Potsdam-Mittelmark (PM)
Prignitz (PR)
Teltow-Fläming (TF)
Meldeschule:
Kaufmännisches OSZ 2 Cottbus
Sandower Str. 19
03044 Cottbus

Wochenblock

Wie läuft die Prüfung ab?

Das Ergebnis der Zwischenprüfung dient der Ermittlung des Ausbildungsstandes und geht nicht in das Ergebnis der Abschlussprüfung ein.

Zwischenprüfung

Prüfungsfach Dauer und Art Gewichtung
Praktischer Teil mit Dokumentation
7 Stunden
Ermittlung des Ausbildungsstandes

Abschlussprüfung

Prüfungsfach Dauer und Art Gewichtung
Schriftlicher Teil
300 Minuten
Praktischer Teil mit Dokumentation
28 Stunden

Ablauf der mündlichen/praktischen Prüfung

Der Prüfling soll in Teil A der Prüfung in höchstens 28 Stunden eine projektorientierte praktische Aufgabe bearbeiten und schriftlich dokumentieren. Hierfür kommt insbesondere in Betracht:
Planen, Entwerfen und Konstruieren von Verkehrswegen oder Ingenieurbauwerken unter Einbeziehung der Vermessungsarbeiten sowie des Erstellens von planungs- und umweltrechtlichen Unterlagen. Die Ausführung der Aufgaben wird mit praxisbezogenen Unterlagen dokumentiert. Das Ergebnis ist in einem Gespräch mit dem Prüfungsausschuss zu erläutern. Das Gespräch soll nicht länger als 30 Minuten dauern. Durch die Ausführung der Aufgabe, deren Dokumentation sowie durch das Gespräch soll der Prüfling zeigen, dass er Arbeitsabläufe und Teilaufgaben kunden- und zielorientiert unter Beachtung wirtschaftlicher Vorgaben selbständig planen und umsetzen sowie Dokumentationen fachgerecht anfertigen und dabei qualitätssichernde Maßnahmen anwenden kann

Zusatzqualifikation

Laut Ausbildungsordnung ist keine Zusatzqualifikation möglich.

Wann findet die Prüfung statt?

Die Prüfungszeitpunkte sind in der Ausbildungsordnung geregelt:
Prüfungsteil Prüfungszeitpunkt
Zwischenprüfung
vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahr
Abschlussprüfung
am Ende der Berufsausbildung
Die Prüfungszeitpunkte werden durch die zuständige Stelle (IHK Potsdam) festgelegt. Die festgelegten Prüfungszeitpunkte werden mit Eintragungsbestätigung des Ausbildungsvertrages mitgeteilt.
Die schriftliche Prüfung findet an bundeseinheitlichen Terminen statt. Informationen zu Prüfungsterminen: Zentralstelle für Prüfungsaufgaben (IHK-ZPA)
Die Termine der mündlichen/praktischen Prüfung teilt die zuständige Stelle (IHK Potsdam) 4-6 Wochen vor Termin mit.

Wie ist der Berufsabschluss dem Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) zuzuordnen?

Dieser Abschluss ist im Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) dem Niveau 4 zugeordnet.

Welche Fortbildungsmöglichkeiten habe ich?

Fortbildung Einordnung im DQR
Gepr. Technische/-r Fachwirt/-in
DQR 6