Medieninformation vom 4. August 2026
Hohe Nachfrage nach ZIM-Förderung zeigt Innovationskraft des Mittelstands: IHK setzt sich für verlässliche Innovationsförderung ein
Der seit dem 7. Juli geltende Antragsstopp im Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) sorgt auch bei Unternehmen in der Region für Verunsicherung. Aufgrund der bundesweit stark gestiegenen Nachfrage werden derzeit keine neuen Anträge mehr angenommen. Für viele kleine und mittlere Unternehmen ist das ZIM jedoch ein wichtiger Baustein, um Forschungs- und Entwicklungsprojekte sowie Kooperationen mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen umzusetzen. Das Förderprogramm stand innovativen kleinen und mittleren Betrieben aus allen Wirtschaftsbereichen offen.
„Der Antragsstopp zeigt vor allem eines: Die Innovationsbereitschaft des Mittelstands ist ungebrochen. Gerade in unserer innovationsstarken Region wollen Unternehmen in neue Produkte, Verfahren und Technologien investieren. Diese Dynamik darf jetzt nicht ausgebremst werden“, sagt Dr. Mark Schoor, Technologietransfermanager bei der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg. „Die hohe Nachfrage nach dem Programm macht deutlich, wie wichtig das ZIM für die Wettbewerbsfähigkeit des Mittelstands ist. Deshalb braucht es schnellstmöglich wieder Planungssicherheit und eine ausreichende Ausstattung des Programms im Bundeshaushalt 2027.“
Die IHK habe sich daher an die Bundestagsabgeordneten der Region gewandt und appelliert, sich im Rahmen der Haushaltsberatungen für eine verlässliche Fortführung des ZIM einzusetzen. Aus Sicht der IHK sind eine auskömmliche Finanzierung, mehr Transparenz über verfügbare Fördermittel und die Vermeidung künftiger Antragsstopps entscheidend, um die Innovationskraft der regionalen Wirtschaft nachhaltig zu stärken.
