Medieninformation vom 7. April 2026

IHK drängt auf eine Senkung der Energiesteuer

Die IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg fordert die vorübergehende Senkung der Energiesteuer, um die hohen Kosten für Diesel, Benzin, Gas und Heizöl abzumildern. Das merken beim Tanken an der Tankstelle, sowohl die Bürgerinnen und Bürger als auch die Unternehmen. Die Region ist besonders betroffen, da viele Betriebe hier stark energieabhängig und international vernetzt sind. Die anhaltend hohen Energiepreise stellen daher die heimischen Unternehmen vor große Herausforderungen. Auch die Neuregelung hinsichtlich der Benzinpreise an Tankstellen scheint eher ohne größeren Wert. Eine nachhaltige Senkung der Spritpreise ist nicht in Sicht.
Dazu sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Thomas Albiez: „Die stark gestiegenen Energiekosten erschweren vielen Unternehmen ihre wirtschaftliche Planung. Zusätzlich wirken sich globale Krisen und wachsende regulatorische Anforderungen weiter belastend aus. Um hier schnell Entlastung zu schaffen, sollen die Energiesteuern auf Diesel, Benzin, Gas und Heizöl auf das EU-Mindestniveau gesenkt werden. Dadurch könnten die Preise für Benzin um etwa 35 Cent und für Diesel um knapp 17 Cent pro Liter sinken. Gleichzeitig sollte auch die Stromsteuer dauerhaft und für alle auf das EU-Mindestniveau reduziert werden. Die Politik sollte das Zeitfenster bis zum Sommer nutzen, um spürbare Entlastungen im Energiebereich umzusetzen. Nur ein zügiges Handeln kann den Betrieben noch echte Erleichterung bringen.“
Steigende Energiepreise könnten die bereits angespannte Lage weiter verschärfen. Dies würde Unternehmen zusätzlich unter Druck setzen und könnte dazu führen, dass sie ihre Aktivitäten ins Ausland verlagern, wo häufig günstigere, schnellere und pragmatischere Rahmenbedingungen herrschen. Es ist daher aus Sicht der IHK besonders wichtig, den Unternehmen vor Ort verlässliche Perspektiven zu bieten.