Medieninformation vom 7. Juli 2026
Schulterschluss für einen starken Industriestandort: IHK-Spitze im Austausch mit Martina Braun MdL zur Zukunft der Region
Die Industrie sichert Wertschöpfung, Arbeitsplätze und Steueraufkommen. Für ländlich geprägte Räume ist sie nicht zu ersetzen und deshalb unbedingt zu unterstützen. Gerade am Standort Schwarzwald-Baar-Heuberg. Wie sich diese wirtschaftliche Stärke der Region weiterentwickeln und zukunftsfest gestalten lässt, stand im Mittelpunkt eines Austauschs zwischen der Landtagsabgeordneten Martina Braun (Grüne) und IHK-Präsidentin Birgit Hakenjos sowie IHK-Hauptgeschäftsführer Thomas Albiez im Haus der Wirtschaft in Villingen-Schwenningen.
Die Region vereine Innovationskraft, industrielle Kompetenz und unternehmerische Vielfalt, wie keine andere. Entscheidend sei nun, diese Stärken noch besser zu vernetzen, gemeinsam größer zu denken und klare Perspektiven für Unternehmen zu schaffen, war sich die Gesprächsrunde einig. Neben einer stärkeren Zusammenarbeit von Wirtschaft, Wissenschaft und Politik ging es vor allem um die Frage, wie politische Rahmenbedingungen verlässlicher, einfacher und wirksamer gestaltet werden können.
„Der Mittelstand kämpft an allen Fronten“, betonte Birgit Hakenjos. Mit Blick auf hohe Ener
giepreise, Bürokratiebelastung und zunehmend komplexe Förderstrukturen forderte sie mehr Pragmatismus und eine stärkere Bündelung von Maßnahmen. „Unternehmen brauchen Planungssicherheit und echte Unterstützung statt kleinteiliger Programme. Diejenigen, die jeden Tag Verantwortung übernehmen, dürfen nicht weiter ausgebremst werden“, so Hakenjos. Baden-Württemberg müsse seine Stimme stärker einbringen und seine wirtschaftlichen Interessen selbstbewusst vertreten. Das gelte für die Politik in Bund und Europa gleichermaßen. Die IHK-Präsidentin macht klar: „Wir brauchen endlich wieder ein klares Zukunftsbild für Deutschland“
Austausch im Haus der Wirtschaft in Villingen-Schwenningen. Von links: IHK-Präsidentin Birgit Hakenjos, Martina Braun MdL und IHK-Hauptgeschäftsführer Thomas Albiez.
Martina Braun betonte die besondere Stärke der Region als Ort des Machens: „Unsere Unternehmen stehen für Ideenreichtum, Tatkraft und ein hohes Maß an Verantwortung. Genau darauf können wir aufbauen.“ Entscheidend sei jetzt, schneller in die Umsetzung zu kommen, insbesondere beim Abbau bürokratischer Hürden und bei verlässlicheren Rahmenbedingungen. „Wir müssen die Kräfte bündeln, Zusammenarbeit neu denken und die Themen gemeinsam anpacken – und das über Branchen und Institutionen hinweg.“ Der Austausch habe gezeigt, dass dafür die Bereitschaft auf allen Seiten vorhanden ist. Nun gelte es, diese Ansätze konkret voranzutreiben und Schritt für Schritt Verbesserungen zu erreichen.
