Medieninformation vom 9. Februar 2026
Heißer Schlagabtausch in Rottweil / Wirtschaftsjunioren lassen Landtagskandidaten zu Digitalisierung, Bildung und Steuern antreten
Zwischen Boxring, Sandsäcken und Scheinwerferlicht wurde Politik in den Trainingshallen von Profiboxer Ardian Krasniqi ungewohnt nahbar: Die Wirtschaftsjunioren (WJ) Schwarzwald-Baar-Heuberg hatten anlässlich der Landtagswahl in Baden-Württemberg am 8. März zum politischen „Boxring“ geladen. Durch den Abend führten die beiden WJ-Mitglieder Arianna Pfau und Noa Hönig.
Nach der Begrüßung durch das Moderatorenteam richtete der frisch in den Vorstand der Wirtschaftsjunioren gewählte Sascha Vosseler als Stellvertreter von Kreissprecherin Katharina Raddatz ein Grußwort an das Publikum. Für die IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg sprach Wolf-Dieter Bauer und überbrachte die Grüße von Präsidentin Birgit Hakenjos und Hauptgeschäftsführer Thomas Albiez. Die Halle war bis auf den letzten Platz gefüllt – ein deutliches Zeichen für das Interesse an politischem Austausch in der Region.
Auf dem Podium
diskutierten Stefan Teufel (CDU, Wahlkreis Rottweil), Pia Fischinger (SPD, Zweitkandidatin Wahlkreis Rottweil), Niko Reith (FDP, Wahlkreis Tuttlingen/Donaueschingen), Artur Eichin (Bündnis 90/Die Grünen, Wahlkreis Rottweil) und Marius Dettki (VOLT, Wahlkreis Rottweil) über zentrale Zukunftsfragen für Baden-Württemberg. Im ersten Teil standen die Themen Digitalisierung und Infrastruktur, Bildung und Forschung sowie Steuern und Abgaben im Mittelpunkt. In teils kontroversen, aber jederzeit fair geführten Wortgefechten wurden unterschiedliche Lösungsansätze, aber auch gemeinsame Anliegen sichtbar.
Zwischen Boxring, Sandsäcken und Scheinwerferlicht wurde Politik in den Trainingshallen von Profiboxer Ardian Krasniqi ungewohnt nahbar. Von links: Moderator Noa Hönig, Pia Fischinger (SPD), Marius Dettki (VOLT), Artur Eichin (Grüne), Niko Reith (FDP), Profiboxer Ardian Krasniqi, Stefan Teufel (CDU) und Moderatorin Arianna Pfau.
Direkt vor der Pause landete der ehemalige Kreissprecher Andreas Schulik den entscheidenden Schlag: Mit knackiger Zusammenfassung der Podiumsrunde aus Zuschauersicht leitete er zum nächste Programmteil über.
Anschließend folgte der Höhepunkt: Im ‚Fragehagel‘ im Boxring startete Gastgeber Ardian Krasniqi mit Artur Eichin, den er zu Ehrenamtsförderung und Sport zusetzte. Anschließend stiegen nacheinander alle Kandidaten in den Ring: Pia Fischinger, Stefan Teufel, Marius Dettki und Niko Reith, konfrontiert von Moderatoren, Zuschauern und Krasniqi selbst. Die Runden blieben scharf in der Sache, respektvoll im Ton – ein fairer Argumente-Kampf, der alle Podiumsgäste einband.
Anschließend folgte der Höhepunkt: Im ‚Fragehagel‘ im Boxring startete Gastgeber Ardian Krasniqi mit Artur Eichin, den er zu Ehrenamtsförderung und Sport zusetzte. Anschließend stiegen nacheinander alle Kandidaten in den Ring: Pia Fischinger, Stefan Teufel, Marius Dettki und Niko Reith, konfrontiert von Moderatoren, Zuschauern und Krasniqi selbst. Die Runden blieben scharf in der Sache, respektvoll im Ton – ein fairer Argumente-Kampf, der alle Podiumsgäste einband.
Ardian Krasniqi berichtete von seinem eigenen Weg – von der Werkrealschule über das Studium des Wirtschaftsingenieurwesens in Furtwangen bis zum Profisport – und machte deutlich, wie sehr engagierte Familien, Vereine und ehrenamtliche Strukturen junge Menschen prägen können. Zugleich kritisierte er, dass Boxsport und viele andere Sportarten heute deutlich weniger öffentliche Aufmerksamkeit und Unterstützung erfahren als früher und appellierte an Kommunalpolitik und Landespolitik, Sportvereine stärker zu fördern und vor Ort präsent zu sein.
Die WJ Schwarzwald-Baar-Heuberg ziehen ein durchweg positives Fazit: Mit dem außergewöhnlichen Format im Boxring sei es gelungen, Politik greifbarer zu machen, neue Zielgruppen anzusprechen und die Stimme der jungen Wirtschaft hörbar zu platzieren. „Man kann nur etwas bewegen, wenn man sich einmischt und laut in Richtung Politik spricht – das haben wir gestern getan“, so das Orga-Team um Arianna Pfau, Noa Hönig und Katharina Raddatz.
Auf der Homepage der Wirtschaftsjunioren unter www.wj-sbh.de findet sich der Veranstaltungskalender, der fortlaufend um neue Events ergänzt wird. Die Jahresplanung ist in vollem Gange.
Über die Wirtschaftsjunioren
Die Wirtschaftsjunioren (WJ) Schwarzwald-Baar-Heuberg sind eine Vereinigung von jungen Unternehmern und Führungskräften mit 50 Mitgliedern aus allen Bereichen der Wirtschaft. Die WJ SBH gehören den Wirtschaftsjunioren Deutschland (WJD) an, die mit mehr als 10.000 aktiven Mitgliedern den größten Verband von Unternehmern und Führungskräften unter 40 Jahren bilden. Bundesweit verantworten die Wirtschaftsjunioren bei einer Wirtschaftskraft von mehr als 120 Mrd. Euro Umsatz rund 300.000 Arbeits- und 35.000 Ausbildungsplätze. Der Bundesverband WJD ist seit 1958 Mitglied der mehr als 100 Nationalverbände umfassenden Junior Chamber International (JCI). Bei den Wirtschaftsjunioren gilt das „One year to lead-Prinzip“. Somit wird der Vorsitz in der Regel für ein Jahr von der gleichen Person ausgeübt, um möglichst vielen Junioren die Gelegenheit zu bieten, zu lernen, was es bedeutet, Verantwortung zu übernehmen und zu führen.
Die Wirtschaftsjunioren (WJ) Schwarzwald-Baar-Heuberg sind eine Vereinigung von jungen Unternehmern und Führungskräften mit 50 Mitgliedern aus allen Bereichen der Wirtschaft. Die WJ SBH gehören den Wirtschaftsjunioren Deutschland (WJD) an, die mit mehr als 10.000 aktiven Mitgliedern den größten Verband von Unternehmern und Führungskräften unter 40 Jahren bilden. Bundesweit verantworten die Wirtschaftsjunioren bei einer Wirtschaftskraft von mehr als 120 Mrd. Euro Umsatz rund 300.000 Arbeits- und 35.000 Ausbildungsplätze. Der Bundesverband WJD ist seit 1958 Mitglied der mehr als 100 Nationalverbände umfassenden Junior Chamber International (JCI). Bei den Wirtschaftsjunioren gilt das „One year to lead-Prinzip“. Somit wird der Vorsitz in der Regel für ein Jahr von der gleichen Person ausgeübt, um möglichst vielen Junioren die Gelegenheit zu bieten, zu lernen, was es bedeutet, Verantwortung zu übernehmen und zu führen.
