Medieninformation vom 15. Oktober 2026

Handel bringt Anliegen aus der Praxis ein: Austausch von Vertretern des Handels und der IHK mit dem Landtagsabgeordneten Guido Wolf

Wie können Handel und Innenstädte wirksam gestärkt werden? Über diese Frage diskutierten Vertreter regionaler Handelsunternehmen und der IHK mit dem Landtagsabgeordneten Guido Wolf (CDU) bei einem Unternehmensbesuch beim Bettenfachgeschäft Traumform in Trossingen.
Im Mittelpunkt des Austauschs standen die rechtlichen Rahmenbedingungen für Sonntagsöffnungen, der Abbau bürokratischer Belastungen sowie die Auswirkungen von Leerständen auf die Attraktivität der Innenstädte.
„Der stationäre Handel braucht verlässliche und praxisnahe Rahmenbedingungen. Dazu gehört auch mehr Flexibilität bei Sonntagsöffnungen. Gerade für Innenstädte und Ortskerne sind solche Anlässe wichtige Frequenzbringer, von denen viele Betriebe profitieren“, betonte Thomas Weisser, Vorsitzender des IHK-Handelsausschusses und Inhaber vom Haus der 1000 Uhren in Triberg. Wie unternehmerische Zusammenarbeit Innenstädte stärken kann, schilderten die Gastgeber Benedikt und Simone Wagner gemeinsam mit Vanessa Hermann vom Klavierhaus Hermann anhand eines konkreten Beispiels.
Durch die g emeinsame Nutzung von Ausstellungsflächen entstand eine ungewöhnliche Verbindung aus Bettenhaus und Musikinstrumentenfachgeschäft. Ein Flügel in der Ausstellung von Traumform sorgt seitdem für Aufmerksamkeit und zeigt, wie Unternehmen gemeinsam neue Impulse für die Innenstadt setzen können. „Ein Bett und ein Flügel passen auf den ersten Blick nicht zusammen. Gerade solche ungewöhnlichen Ideen sorgen aber dafür, dass Menschen stehen bleiben, ins Gespräch kommen und unsere Innenstadt neu entdecken“, sagte Vanessa Hermann.
Diesen Ansatz hob auch der Landtagsabgeordnete Guido Wolf hervor: „Hier wird sichtbar, wie viel Kreativität und Engagement in unseren Unternehmen steckt. Solche Kooperationen stärken nicht nur die beteiligten Betriebe, sondern erhöhen auch die Attraktivität ganzer Innenstädte. Wo Unternehmen gemeinsam Verantwortung übernehmen, und neue Wege ausprobieren, entsteht ein echter Mehrwert für die Region.“ Im Gespräch wurde deutlich, dass lebendige Innenstädte sowohl engagierte Unternehmen als auch passende politische Rahmenbedingungen benötigen. Die IHK organisiert deshalb regelmäßig den direkten Austausch zwischen Wirtschaft und Politik, damit die Anliegen der regionalen Unternehmen in politische Entscheidungsprozesse einfließen können.