Medieninformation vom 29. Mai 2026
Mittelstand im Dialog: Vertreter der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg besuchten Bundeskanzleramt
Unternehmerinnen und Unternehmer aus der Region haben Thorsten Frei, Chef des Bundeskanzleramts und Abgeordneter für den Schwarzwald-Baar-Kreis, besucht. Am Rande des IHK-Tages in Berlin nutzte IHK-Hauptgeschäftsführer Thomas Albiez die Gelegenheit, gemeinsam den mit Mitgliedern der IHK-Vollversammlung, Thomas Weisser (Haus der 1000 Uhren, Triberg), Thomas Angst (ADT Angst Drehteile GmbH & Co. KG, Frittlingen) und Ingrid Hölderle (Gaststätte Im Kuhstall), das Bundeskanzleramt zu besuchen. Es folgte ein offenes Gespräch mit Thorsten Frei.
„Der Besuch hat gezeigt, dass der Dialog zwischen Wirtschaft und Politik funktioniert und dass es diesen direkten Draht braucht, um die Realität des Mittelstands in die politische Debatte zu tragen", sagte Hauptgeschäftsführer Th
omas Albiez. „Nur so können die richtigen Weichen für die Zukunft des Standorts Deutschland gestellt werden."
Im Dialog der regionalen Wirtschaft mit der Politik im Bundeskanzleramt: Von links: Thomas Angst, Thomas Weisser, Ingrid Hölderle, Thorsten Frei und Thomas Albiez.
Im Mittelpunkt des Gesprächs stand die Frage, wie die wirtschaftspolitischen Vorhaben der Bundesregierung konkret bei den Unternehmen in der Region ankommen. Die Teilnehmer machten deutlich: Bürokratieabbau, bezahlbare Energiepreise, steigende Sozialversicherungsbeiträge und der Fachkräftemangel seien keine abstrakten Debatten; sie seien tägliche Begleiter der Unternehmen in der Region. Hinzu kämen regionale Infrastrukturthemen wie der Lückenschluss der B523 und der längst überfällige Ausbau der Gäubahn, die für die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts entscheidend seien.
„Die Herausforderungen, vor denen der Mittelstand steht, sind groß. Viele Betriebe arbeiten an der Grenze ihrer Belastbarkeit. Was sie brauchen, sind Verlässlichkeit und mehr Wettbewerbsfähigkeit bei den zentralen Themen Energie, Infrastruktur und Genehmigungsverfahren. Vertrauen entsteht nicht durch große Worte, sondern durch nachvollziehbare Schritte", sagte Thorsten Frei. Für Albiez bestätigt genau das den Wert solcher Besuche: Der direkte Draht zwischen Wirtschaft und Politik ist keine Selbstverständlichkeit, er muss gepflegt werden.
Unternehmen aus der Region, die sich zu wirtschaftspolitischen Themen einbringen oder informieren möchten, können sich an die IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg wenden. Weitere Informationen gibt es unter www.ihk.mom/sbh.
