Nr. 5675034
IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg

Publikationen und Umfragen

In den nachfolgenden Veröffentlichungen werden die wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen zu unterschiedlichen Themen der Energie- und Rohstoffpolitik in kompakter und verständlicher Form zusammengefasst. Wir versuchen diese außerdem regelmäßig zu aktualisieren. Diese Papiere richten sich in ersten Linie an Unternehmen und die interessierte (Fach-) Öffentlichkeit.

Energiewendebarometer

Nach dem Negativ-Rekord im vergangenen Jahr verfestigt sich die pessimistische Stimmung: Viele Unternehmen, vor allem in der Industrie, fehlt weiterhin die Planungssicherheit, bezahlbare Preise und eine belastbare Infrastruktur.

Das Vertrauen der deutschen Wirtschaft in die Energiepolitik ist auf einen Tiefpunkt gesunken: nie waren die Sorgen um die eigene Wettbewerbsfähigkeit größer. Weite Teile unserer Wirtschaft treiben die Sorge um eine mittel- und langfristig mangelhafte Energieversorgung stark um.

Ja zu mehr Klimaschutz, aber mit umfassendem Emissionshandel: Im Jahr der Bundestagswahl sehen die Unternehmen politischen Handlungsbedarf in vielen Feldern, um die Energiewende sicher, bezahlbar und umweltverträglich zu gestalten. 77 Prozent empfehlen der Politik, mehr für das Erreichen der Klimaschutzziele zu tun.

Strompreise drücken auf die Stimmung: Die Unzufriedenheit über den Status quo der Energiewende und die Unsicherheit über ihre Entwicklung spiegeln sich erneut in den Ergebnissen des Energiewendebarometers 2019 wider.

Die Skepsis nimmt wieder zu: Die Versorgung mit Strom und Energie ist für die weit überwiegende Zahl der Unternehmen weiter eher kein Problem. Dennoch hatte bereits etwa jedes vierte Unternehmen in den letzten zwölf Monaten mit konkreten Problemen bei der Versorgungssicherheit zu kämpfen. Tendenziell ist die Industrie durch mehr Störungen beeinträchtigt, mit zunehmendem Trend.

Stromzusatzkosten senken: Die Energiewendeziele im Verkehrssektor für 2020 werden voraussichtlich nicht erreicht: Allerdings ist 2017 bei alternativen Antrieben im Verkehrsbereich viel Bewegung in den Verkehrsbereich gekommen. Die Zulassungszahlen für Elektrofahrzeuge zeigen – auf niedrigem Niveau – hohe Wachstumszahlen.

Weiter auf steinigem Weg: Zum ersten Mal seit Start des Energiewende-Barometers 2012 bewertet die deutsche Wirtschaft die Auswirkungen der Energiewende auf das eigene Geschäft minimal positiv. Ausnahmen sind insbesondere große Industriebetriebe.

Anpassung statt Aufbruch: Insgesamt bewertet die deutsche Wirtschaft die Energiewende deutlich weniger kritisch als 2014, wenngleich nach wie vor die negativen Auswirkungen überwiegen. Zur besseren Bewertung haben einerseits die Atempause beim Anstieg der Strompreise und die niedrigen Preise für Öl und Erdgas an den Weltmärkten beigetragen.

Mehr Verlierer - weniger Gewinner: Insgesamt bewertet die deutsche Wirtschaft die Energiewende negativer als 2012 und 2013, das gilt in erster Linie für die Industrie. Lediglich für das Baugewerbe halten sich positive und negative Aspekte die Waage.

Faktenpapiere

In seinem Faktenpapier die DIHK die Kosten, Einsatzmöglichkeiten, Herstellungsarten sowie Chancen, aber auch Hemmnisse, beim Einsatz und der Herstellung von Wasserstoff. Außerdem wird ein Blick auf die Strategien anderer Länder geworfen, nachdem die Bundesregierung die Nationale Wasserstoffstrategie veröffentlicht hat.

Das Merkblatt des DIHK bietet eine Handreichung und Einleitung in das Thema Strombeschaffung und Stromhandel und zeigt Möglichkeiten zur Individualisierung der Strombeschaffung auf.

Wie deutsche Städte europäische Luftqualitätsstandards ohne Fahrverbote einhalten können

Die atypische Netznutzung ist zu Unrecht in Misskredit geraten, hilft sie Unternehmen doch bei einem wesentlichen Beitrag für eine erfolgreiche Energiewende: Der Flexibilisierung.

Apoorva Anil
Geschäftsbereich: Energie und Umwelt
Position: Referentin Energie und Umwelt