4 min
Lesezeit
Flexible Arbeitsplätze mit Fitnessraum und Disco-Toilette
Atmeo temp in Norderstedt sowie Hamburg und alfaSpace in Reinfeld bieten flexible Arbeitsplätze, eigene Büros, Meetingräume und Geschäftsadressen für Unternehmen, Selbstständige sowie Gründerinnen und Gründer.
Gerrit Schröder von Atmeo temp
„Arbeit nimmt für viele Menschen einen großen Teil ihrer Lebenszeit ein. Deshalb sollten Arbeitsorte mehr bieten als Schreibtische und schnelles Internet: Sie sollten Begegnung ermöglichen, Austausch fördern und gute Zusammenarbeit unterstützen“, sagt Gerrit Schröder, verantwortlich für Atmeo temp. Die zu Plambeck gehörende Marke ist derzeit an zwei Standorten in Norderstedt und Hamburg aktiv.
Die Idee entstand während der eigenen Unternehmenstransformation von Plambeck. Als sich das Unternehmen mit der Frage beschäftigte, wie künftig flexibler, vernetzter und moderner gearbeitet werden kann, wurde daraus ein Angebot, das nun auch anderen Unternehmen zugänglich ist. Atmeo temp bietet heute flexibel nutzbare Arbeitsplätze, Serviced Offices sowie Räume für Meetings, Workshops und Veranstaltungen. „Mich begeistert es, wenn aus Räumen, Service und der richtigen Atmosphäre eine Lösung entsteht, die den Arbeitsalltag wirklich besser macht“, betont Schröder.
Stylisch eingerichtet: die Atmeo Lounge
Gerade wachsende Unternehmen profitieren von professioneller Infrastruktur, kurzen Vertragslaufzeiten und Flächen, die sich flexibel an ihre Entwicklung anpassen lassen. Der Zusatz „temp“ ist dabei Programm: Die beiden aktuellen Standorte sind bewusst temporär angelegt und dienen zugleich als Reallabore. „Wir hören genau hin, was Unternehmen und ihre Mitarbeitenden wirklich brauchen.“ Diese Erfahrungen fließen in die Weiterentwicklung des Angebots und in den für 2027 vorgesehenen dauerhaften Atmeo-Standort ein. „Ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit ist dabei auch die Zusammenarbeit mit Gateway49. Mit unserem Satellitenstandort schaffen wir für Start-ups und Gründende aus dem Netzwerk eine zusätzliche Anlaufstelle in Norderstedt und verbinden flexible Arbeitsmöglichkeiten mit Austausch, Sichtbarkeit und regionaler Vernetzung“, so Schröder abschließend.
Platz um Ideen zu verwirklichen: ein Büroraum im alfaSpace in Reinfeld
„Schreibtische mit Zukunft“ bietet alfaSpace: In Reinfeld können sich Freelancer, Gründer und Pendler aus der Hansebelt-Region auf 500 Quadratmetern weiterentwickeln. Das Besondere bei alfaSpace: Der Space entstand nicht auf der grünen Wiese, sondern in einem sanierten Bestandsgebäude aus den 1940er-Jahren, das energetisch auf KfW-40-Standard gebracht wurde. Neben flexiblen Arbeitsplätzen, Meetingräumen und schalldichten Telefonboxen setzt das Konzept voll auf Lebensqualität im Arbeitsalltag. Eine Terrasse lädt zur Pause im Grünen ein. Das integrierte Fitnessstudio (alfaGym) mit barrierefreien Duschen ermöglicht Sport direkt vor Ort. Außerdem gibt es vier barrierefreie Unisex-Toiletten, die als Disco, Dschungel, Thronsaal und Industrie-Raum gestaltet sind.
Ein entscheidender Vorteil für die regionale Wirtschaft ist die Anbindung an den umliegenden alfaPark: „Wer bei uns klein startet, muss bei Wachstum den Standort nicht wechseln“, erklärt Geschäftsführer Armin Adib-Moghaddam. „Vom einzelnen Flex-Desk bis hin zu eigenen Büros, Lager- oder Produktionsflächen direkt auf demselben Gelände decken wir die gesamte Entwicklung ab.“ Ergänzt durch Angebote wie eine repräsentative Geschäftsadresse mit Postservice zeigt der alfaSpace, wie flexible Arbeitswelten auf dem Land funktionieren: unkompliziert, gut ausgestattet und mit einer Community, die sich gegenseitig unterstützt.
Ess- und Meetingecke im alfaSpace
Autor: Dr. Thorsten Philipps
Veröffentlicht: 3. August 2026
Kontakt
Benjamin Tietjen