Formulare und Informationen zum betrieblichen Auftrag

Industrieelektriker/-in

Hier finden Auszubildende aus Industrieelektroberufen und Unternehmen Informationen zur praktischen Prüfung.

Allgemeine Hinweise zum betrieblichen Auftrag

Ausbildungsberuf Durchführungszeit
Industrieelektriker/-in für Betriebstechnik 5 Stunden
Industrieelektriker/-in für Geräte und Systeme 5 Stunden

Phasen des Auftrags

  1. Vorbereitung (empfohlene Gewichtung 30 %)
    • Auftrag analysieren und Durchführung planen
    • Arbeitsabläufe (mit Kollegen) abstimmen
    • Mess- und Prüfmittel auswählen, beschaffen, Messplatz einrichten
    • Schaltungsunterlagen beschaffen (nur bei Anlagenprüfung)
    • Anerkannte Regeln der Elektrotechnik anwenden
  2. Prüfung der elektrischen Anlage (empfohlene Gewichtung 30%)
    • Auftrag analysieren und Durchführung planen
    • Arbeitsabläufe (mit Kollegen) abstimmen
    • Mess- und Prüfmittel auswählen, beschaffen, Messplatz einrichten
    • Schaltungsunterlagen beschaffen (nur bei Anlagenprüfung)
    • Anerkannte Regeln der Elektrotechnik anwenden
  3. Prüfung des elektrischen Geräts (empfohlene Gewichtung 10 %)
    • Erstprüfung gemäß DIN EN 50678 (VDE 0701):2021-02 „Allgemeines Verfahren zur Überprüfung der Wirksamkeit der Schutzmaßnahmen von Elektrogeräten nach der Reparatur“ durchführen
      oder
    • Wiederholungsprüfung gemäß DIN EN 50699 (VDE 0702):2021-06 „Wiederholungsprüfung für elektrische Geräte“ durchführen
  4. Auftragskontrolle (empfohlene Gewichtung 20 – 40 %)
    • System/Produkte übergeben
    • Fachauskünfte erteilen
    • Abnahmeprotokolle anfertigen
    • Arbeitsergebnisse und Leistungen dokumentieren und bewerten
    • Leistungen dokumentieren und bewerten
    • Leistungen abrechnen und Systemdaten und –unterlagen dokumentieren
Die einzelnen Phasen Ihres Auftrags sollen passend zum Auftrag benannt werden.
In jeder Phase beschreiben Sie die wichtigsten Arbeitsschritte und planen grob, wie viel Zeit Sie dafür brauchen. Die Zeitplanung tragen Sie bitte in die Anlage zum Genehmigungsantrag (nicht barrierefrei, PDF-Datei · 64 KB) ein. Die Anlage ist Pflicht und muss zusammen mit dem Antrag abgegeben werden.

Hinweise zur Antragsabgabe

Bevor Sie mit dem Auftrag beginnen, müssen Sie Ihren Antrag mit Zeitplanung über das Azubi-Infocenter digital einreichen.
Sobald die ihk.momn Zeitraum freigibt, erscheint dort auf der Startseite die Schaltfläche „Digitaler Projektantrag“.
Alle allgemeinen Information zur Onlineanwendung finden Sie hier: Digitale Projektanträge.

Bitte beachten Sie folgendes:

  • Der Antrag muss rechtzeitig eingereicht werden. Den Termin finden Sie ebenfalls im Azubi-Infocenter.
  • Bei verspäteter Abgabe ohne wichtigen Grund gilt die Prüfung als nicht bestanden.
  • Mit ärztlichem Attest kann die Prüfung beim nächsten Termin nachgeholt werden. Es gibt keine Nachholtermine.
  • Falls Sie noch nicht registriert sind und Ihren Aktivierungscode verloren haben, können Sie ihn unter dem folgenden Link erneut anfordern: Azubi-Infocenter Aktivierungscode anfordern

Hinweise zu den praxisbezogenen Unterlagen

Formaler und inhaltlicher Aufbau der praxisbezogenen Unterlagen plus Anlagen
  1. Deckblatt
    • Name und Vorname des Prüfungsteilnehmers
    • Name des Ausbildungsbetriebs
    • Ausbildungsberuf
    • Titel des betrieblichen Auftrags
    • (Die persönliche Erklärung erfolgt online und gehört nicht zu den Unterlagen.)
  2. Inhaltsverzeichnis
  3. Inhalt und Beschreibung des betrieblichen Auftrags
    • Maximal 3 Seiten in DIN A4 in normaler Schriftgröße
  4. Transparenzpflicht bei KI-Nutzung
    Wenn Sie KI-Tools für Ihre Dokumentation verwenden, müssen Sie dies offenlegen. Die Nutzung muss für den Prüfungsausschuss nachvollziehbar sein.
    Fügen Sie deshalb zu Beginn Ihrer Dokumentation einen zusätzlichen Abschnitt mit der Überschrift „Erklärung zur Nutzung von KI“ ein.
    Darin beschreiben Sie kurz:
    welche KI-Anwendung Sie genutzt haben, wofür Sie die KI eingesetzt haben (z. B. Formulierungshilfen, Strukturierung oder Rechtschreibprüfung), welche Inhalte von Ihnen selbst erstellt wurden.

    Wichtig: Sie bleiben für den gesamten Inhalt Ihrer Dokumentation verantwortlich. Alle Angaben müssen fachlich korrekt sein und auf Ihrem eigenen betrieblichen Auftrag beruhen.
  5. Literatur-, Quellen- und Abkürzungsverzeichnis
    Werden Inhalte, Formulierungen oder Informationen aus KI-Anwendungen übernommen, müssen diese ebenso wie andere Quellen kenntlich gemacht werden.
    Geben Sie daher die verwendeten KI-Tools und gegebenenfalls die verwendeten Eingaben (Prompts) in Ihrem Quellen- bzw. Literaturverzeichnis an. Die Dokumentation der KI-Nutzung muss für den Prüfungsausschuss nachvollziehbar sein.
Für jede Phase soll mindestens eine Seite erstellt werden. Alle Unterlagen und Anlagen fügen Sie zu einer PDF-Datei zusammen (max. 18 MB) und laden diese rechtzeitig im Azubi-InfoCenter hoch.

Hinweise zum Fachgespräch

Nach dem Auftrag führen Sie ein Fachgespräch von maximal 20 Minuten. Grundlage sind Ihre praxisbezogenen Unterlagen