Veranstaltung der IHK-Exportakademie am 22.09.2026
Chancen und Herausforderungen für zivile Zulieferer der internationalen Rüstungsindustrie
Zivile Unternehmen und Forschungseinrichtungen rücken zunehmend als Zulieferer und Kooperationspartner in den Fokus der internationalen Rüstungsindustrie. Geopolitische Spannungen, höhere Verteidigungsbudgets und neue Sicherheitsprogramme führen dazu, dass klassische „Non Defence Unternehmen“ plötzlich mit rüstungsrelevanten Gütern, Technologien und Projekten befasst sind.
Gerade für die Automobil(zulieferer-)industrie könnte eine Zusammenarbeit mit Defence-Start-ups eine Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit durch Innovationspartnerschaften bieten, denn hier könnten wertvolle Ressourcen und langjährig aufgebaute Expertise mit Skalierbarkeit der Produktion genutzt werden.
Das Seminar vermittelt einen kompakten Überblick über die aktuellen exportkontrollrechtlichen Anforderungen, typische Risikofelder und praktische Handlungsoptionen für ein rechtssicheres Geschäft im Defence Umfeld.
Die Teilnehmenden sollen sicher zwischen Dual-Use-Gütern, sonstigen Rüstungsgütern und Kriegswaffen unterscheiden können, zentrale exportkontrollrechtliche Risiken wie militärische Endverwendung oder Umgehungsgeschäfte erkennen, die aktuelle Genehmigungspolitik inklusive privilegierter Güter/Länder und Allgemeiner Genehmigungen einordnen sowie die Besonderheiten des Technologietransfers und der Beschäftigung von Nicht-Deutschen im Defence-Bereich verstehen.
Die Zielgruppe umfasst Führungskräfte und Verantwortliche in Industrie‑, Technologie‑ und Forschungsunternehmen, die mit sicherheits- oder rüstungsnahen Projekten befasst sind. Angesprochen sind insbesondere Mitarbeitende aus Vertrieb, Einkauf, Projektmanagement, Compliance, Recht, Zoll sowie Forschung und Entwicklung.
Das Seminar der IHK-Exportakademie findet am 22. September 2026 von 09:30 bis 12:30 Uhr online statt.
Ausführliche Informationen und eine Anmeldemöglichkeit finden Sie auf der Homepage der IHK-Exportakademie.