Fachkräfte selbst ausbilden
IHK – Ihr Partner in Sachen Ausbildung
Bilden Sie Ihre Nachwuchskräfte selbst aus und sichern Sie so die Zukunft Ihres Unternehmens!
Sie möchten in Ihrem Unternehmen ausbilden, wissen aber nicht, ob Sie überhaupt die Berechtigung haben? Oder welche Kosten auf Sie zukommen?
Kleinere Unternehmen, die nicht das gesamte Spektrum einer betrieblichen Ausbildung abdecken, können im Verbund mit anderen Betrieben Lehrstellen anbieten. Die IHKs bieten Unterstützung bei der Suche nach geeigneten Verbundpartnern.
Ausbildungsplätze veröffentlichen – Azubis finden
- Die IHKs stellen das Portal „Meine Ausbildung in Deutschland“ zur Verfügung, das Ausbildungsstellen von Unternehmen und Einrichtungen in Deutschland, bündelt. Ausbildungsangebote, die Arbeitgeber veröffentlichen – sei es auf ihrer Webseite oder bei der Bundesagentur für Arbeit – werden automatisiert ausgelesen. Interessierte Auszubildende können die Angebote dann im Portal finden.
- Unternehmen können in der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit kostenfrei ihre Stellenangebote für Ausbildungsplätze online veröffentlichen. Diese können von Interessierten dann in der Ausbildungsplatzsuche der Bundesagentur für Arbeit gefunden werden.
Angebote zur Berufsorientierung
Unternehmen können im Rahmen der Berufsorientierung Kontakte zu Schulen aufbauen und damit zu potenziellen Kandidaten/-innen für ihre Ausbildungsplätze. Durch die von der IHK begleiteten und unterstützten Projekte Bildungspartnerschaften und Ausbildungsbotschafter lernen Schülerinnen und Schüler Betriebe und Berufe frühzeitig kennen. Auch das Angebot von Praktikumsplätzen im Rahmen der Berufsorientierung an Schulen ist eine gute Möglichkeit, Kontakt zu interessierten Jugendlichen zu bekommen. Darüber hinaus unterstützen die IHKs mit zahlreichen Maßnahmen zur Berufsorientierung und Bewerbervermittlung.
- Leitfaden „Bildungspartnerschaften“ des DIHK (pdf) (nicht barrierefrei, PDF-Datei · 2691 KB)
- Leitfaden „Schülerpraktikum“ des DIHK (pdf)
- Aktuelles und Termine zur Berufsorientierung finden Sie auch im IHK-Portal zur Berufsorientierung in Baden-Württemberg. Dort finden Sie auch Ihre Ansprechpersonen.
Angebote für leistungsstarke Jugendliche und Studienabbrecher/-innen
Um besonders leistungsstarke Jugendliche für eine duale Ausbildung zu gewinnen bieten die IHKs in Baden-Württemberg zahlreiche attraktive Wege an. Von der Ausbildung plus Fachhochschulreife über Zusatzqualifikationen bis hin zur Verzahnung von Aus- und Weiterbildung ist alles dabei.
Und auch für Studienabbrecherinnen und -abbrecher gibt es spezielle Angebote, um sie für eine duale Ausbildung zu gewinnen. Hier greift die Studienabbruchsberatung der IHKs.
- IHK-Aktivitäten zur Gewinnung von leistungsstarken Jugendlichen für eine duale Ausbildung
- IHK-Aktivitäten zur Gewinnung von Studienabbrecher/-innen für eine duale Ausbildung
Lebenseinkommen von Berufsausbildung und Hochschulstudium im Vergleich
Der kumulierte Verdienst einer Person mit Ausbildung und anschließender Weiterbildung (zum Beispiel zum Meister, Fach- oder Betriebswirt) liegt am Ende des Erwerbslebens fast gleichauf mit dem von jemandem mit Hochschulabschluss, nämlich bei etwa 1,4 Millionen Euro. Jedoch haben erstere bis zum 60. Lebensjahr, und somit während des größten Teils ihres Berufslebens, finanziell gegenüber den Akademikern die Nase vorn. Die BWIHK-Studie aus dem Jahr 2019 „Lebenseinkommen von Berufsausbildung und Hochschulstudium im Vergleich“ (pdf) vergleicht die Verdienstmöglichkeiten einer Berufsausbildung und eines Studiums. Sie zeigt: Personen mit Berufsausbildung verdienen zwar rund 0,4 Millionen Euro weniger als Personen mit Studium, verfügen aber bis zu einem Alter von 35 Jahren über mehr Geld.
In der Neuauflage (pdf) von 2022 wurden die Ergebnisse der Vorgängerstudie aktualisiert und im Hinblick auf Erwerbsunterbrechungen und Geschlechterunterschiede vertieft.
Die Studien, die das Institut für Angewandte Wissenschaft (IAW) in Tübingen durchgeführt hat, zeigen, in welcher Altersphase welche Personengruppen mehr verdienen. Sie betrachten anders als bisherige Untersuchungen zum Thema, nicht nur den höchsten Bildungsabschluss einer Person, sondern die gesamte Bildungsbiografie und die Entwicklung des individuellen Lebenseinkommens. Insgesamt wurden dafür die Bildungswege von mehr als 12.000 Personen untersucht.
