IHK Ulm

Nordafrikas Pharmamärkte verlangen individuelle Strategien

Algerien setzt auf Importsubstitution, Marokko bietet Produktionspartner und Tunesien kämpft mit Finanzierungslücken.
Die drei Länder verfolgen unterschiedliche Ansätze bei der Arzneimittelversorgung und der Entwicklung ihrer Pharmaindustrie. In Algerien ist die lokale Herstellung häufig Voraussetzung für den Marktzugang, während neue Importeure mit hohen Zulassungshürden konfrontiert sind. Marokko bietet deutschen Unternehmen vergleichsweise gute Absatzmöglichkeiten und etablierte Partner für die Produktion und den Weiterexport nach Afrika. Tunesien verfügt über eine erfahrene Generikaindustrie, allerdings erschweren lange Zahlungsfristen den Marktzugang. Für deutsche Pharmaunternehmen kommt es deshalb darauf an, ihre Vertriebs- und Produktionsstrategie an die jeweiligen Bedingungen vor Ort anzupassen.
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Quelle: GTAI
Stand: Oktober 2026