IHK Ulm

Ungarn öffnet den Markt für Windkraft

Die neue ungarische Regierung setzt künftig auf Windenergie. Eine erste Ausschreibung für Netzkapazitäten läuft. Investoren kritisieren aber Vorgaben zur lokalen Beteiligung.
Nach Jahren des Stillstands soll die Windkraft den bisher stark auf Solarenergie ausgerichteten Ausbau der erneuerbaren Energien ergänzen. Dafür schreibt Ungarn Netzanschlusskapazitäten für neue Windkraftprojekte aus. Umstritten ist insbesondere die Vorgabe, nach der lokale Akteure die Möglichkeit erhalten müssen, eine Beteiligung an den Projektgesellschaften zu erwerben. Für deutsche Unternehmen ergeben sich Geschäftsmöglichkeiten bei Windkraftanlagen und Komponenten sowie bei Netztechnik, Batteriespeichern und Ingenieurleistungen. Die Bevorzugung von Technik aus der EU kann europäischen Herstellern den Zugang zum Markt erleichtern. Wie stark der Markt wächst, hängt jedoch auch vom Ausbau der Stromnetze und den Genehmigungsverfahren ab.
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Quelle: GTAI
Stand: Oktober 2026