Fachinformatiker/-in Systemintegration

(Verordnung 2020)

Hinweise zur Durchführung der betrieblichen Projektarbeit im Beruf „Fachinformatiker/-in Systemintegration“
  • Für die betriebliche Projektarbeit soll der Prüfling einen Auftrag oder einen abgegrenzten Teilauftrag ausführen. Im Rahmen der Projektarbeit hat der Prüfling nachzuweisen, dass er in der Lage ist, auftragsbezogene Anforderungen zu analysieren, Lösungsalternativen unter Berücksichtigung technischer, wirtschaftlicher und qualitativer Aspekte vorzuschlagen, Systemänderungen und -erweiterungen durchzuführen und zu übergeben, IT-Systeme einzuführen und zu pflegen, Schwachstellen von IT-Systemen zu analysieren und Schutzmaßnahmen vorzuschlagen und umzusetzen sowie Projekte der Systemintegration anforderungsgerecht zu dokumentieren.
  • Alle Informationen zur Prüfung finden Sie auf unserer Webseite unter dem Punkt Fachinformatiker und Prüfungen. Beachten Sie dazu die gesonderten Hinweise.
  • Die elektronische Prüfungsabwicklung erfolgt über das AZUBI-Infocenter in der Anwendung “Digitaler Projektantrag“.
  • Nach Anmeldeschluss werden die Prüfungsteilnehmer durch die Industrie- und Handelskammer über die konkrete Terminkette zur elektronischen Prüfungsabwicklung informiert.
  • Die Themen sind so zu wählen, dass mit der Realisierung erst nach der Genehmigung des Projektantrages begonnen wird.
  • Die Höchstdauer der betrieblichen Projektarbeit richtet sich nach der gültigen Ausbildungsverordnung. Sie liegt bei maximal 40 Stunden.
  • Die Dokumentation der betrieblichen Projektarbeit ist wie folgt zu gliedern und nach der DIN 5008 zu gestalten (siehe Pkt. 8):
  1. 1. Auftrag/Thema als Deckblatt mit Angaben
    Abschlussprüfung Sommer/Winter ............... im Beruf ............................
    Name des Prüflings und des Ausbildungsbetriebes
    ca. 1 Seite
    2. Inhaltsverzeichung/Gliederung (gesondertes Blatt) ca. 1 Seite
    3.
    Textteil
    • Problemstellung (projektrelevanter Hintergrund)
    • betriebliche Dokumentation der Ergebnisse
    • kundengerechte Dokumentation der Ergebnisse
    • Zusammenfassung/Schlussfolgerung (ca. ½ Seite)
    mindestens 10,
    maximal 20
    Seiten
    4. Literaturverzeichnis/Quellenangaben ca. 1 Seite
    5.
    • ggf. Abbildung-/Tabellenverzeichnis, Anlagenverzeichnis, Glossar
    • Stichwortverzeichnis
    ca. 1 Seite
    6. Erklärung des Prüflings ca. 1 Seite
    7. Angabe der Hilfsmittel für die Präsentation
    (als Anlage auf gesondertem Blatt)
    ca. 1 Seite
    Bitte beachten Sie dazu unbedingt die Handreichung für die Gestaltung der Dokumentation.
  2. Die Dokumentation ist fristgerecht, sowohl über das AZUBI-Infocenter, Anwendung „Digitaler Projektantrag“ hochzuladen als auch in 2-facher Ausfertigung in gebundener Form zu erstellen:

    a) 1 Exemplar zur Einreichung an die Industrie- und Handelskammer bis zum Abgabetermin siehe digitaler Einreichung
    b) 1 Exemplar für den Prüfungsteilnehmer, welches zum Fachgespräch vorzulegen ist
  3. Der ausgefüllte Nachweis über die Durchführung der betrieblichen Projektarbeit ist mit dem Exemplar der Projektarbeit zum angegebenen Termin bei der Industrie- und Handelskammer einzureichen.