Energie, Umwelt und Nachhaltigkeit

Vergangene Veranstaltungen zum Thema Energie

In den letzten Jahren hat das Thema deutlich an Bedeutung gewonnen. Immer mehr Unternehmen und Organisationen setzen auf energieeffiziente Technologien, erneuerbare Energien und ressourcenschonende Prozesse. Diese Maßnahmen schützen nicht nur das Klima, sondern steigern auch langfristig die Wettbewerbsfähigkeit. Um Sie auf diesem Weg zu unterstützen, bieten wir regelmäßig Informationsveranstaltungen rund um nachhaltige Energielösungen und aktuelle Entwicklungen im Energiesektor an. Hier finden Sie eine Übersicht der letzten Veranstaltungen.

Wasserstoff im Schwerlastverkehr - 25. März 2026

Der Schwerlastverkehr steht vor einem Umbruch – und Wasserstoff kann eine Alternative sein. Mit der neuen Förderkulisse des Bundesministeriums für Verkehr (BMV) eröffnen sich konkrete Chancen für Unternehmen, die Mehrkosten der Fahrzeuge weitgehend zu kompensieren. Wir lassen die Chancen aus verschiedenen Perspektiven beleuchten und laden Sie ein zu einem direkten Austausch mit unterschiedlichen Experten ein.
Gemeinsam mit der Businessmetropole Ruhr führten wir die Veranstaltung “Wasserstoff im Schwerlastverkehr” am 25. März 2026, 13:00 - 15:00 Uhr durch

Wasserstoff in der Anwendung? Herausforderungen der letzten Meile im Fokus - 22. Oktober 2025

Am 22. Oktober 2025 fand in Bergkamen die Fachveranstaltung „Wasserstoff in der Anwendung? Herausforderungen der letzten Meile im Fokus“ statt. Eingeladen hatten die Industrie- und Handelskammer zu Dortmund sowie die Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Unna in Kooperation mit der Wasserstoffallianz Westfalen. Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Netzbetreiberorganisationen diskutierten den aktuellen Stand des Wasserstoff-Kernnetzes, Importstrategien sowie regionale Perspektiven für Hamm und den Kreis Unna.
Im ersten Themenblock verdeutlichte Vereinigung der Fernleitungsnetzbetreiber Gas e. V., dass bereits rund 60 % der Umstellungsplanungen laufen und erste Projekte umgesetzt werden. Das Wasserstoff-Kernnetz entsteht jedoch schrittweise in Clustern und erfordert pragmatische Regulierung sowie eine enge europäische Einbindung. Zentrum für Brennstoffzellen-Technik GmbH ergänzte, dass Wasserstoff ein zentraler Klimaschutzbaustein sei, gleichzeitig aber hohe Anforderungen an Import, Speicherung und Verteilung stelle.
Open Grid Europe GmbH betonte, dass Klimaneutralität ohne Wasserstoff nicht erreichbar sei. Das Kernnetz bilde das Rückgrat einer geschlossenen Wertschöpfungskette, müsse aber durch lokale Verteilnetze ergänzt werden. Die Planfeststellungsunterlagen sind bereits eingereicht, Projekte wie HyCo Connect sollen künftig regionale Anbindungen erleichtern und unverbindliche Bedarfsmeldungen ermöglichen.
Aus kommunaler Perspektive erläuterte GSW Gemeinschaftsstadtwerke GmbH Kamen, Bönen, Bergkamen die rechtlich und technisch komplexe Umsetzung vor Ort. Pipelineinfrastruktur gilt als bevorzugte Lösung, während eine reine Zumischung von Wasserstoff keine ausreichende CO₂-Reduktion bewirkt. Mit dem entstehenden Wasserstoffzentrum der Stadtwerke Hamm GmbH sollen regionale Erzeugung und Nutzung künftig enger verzahnt werden. Die Veranstaltung zeigte klar: Wasserstoff ist unverzichtbar für Klimaschutz, Versorgungssicherheit und industrielle Wettbewerbsfähigkeit. Gleichzeitig fordern die regionalen Unternehmen Planungssicherheit und Verlässlichkeit von der Politik.

H2 - Vom Bedarf zur Umsetzung: Wasserstoffversorgung für die regionale Wirtschaft - 3. April 2025

Die Energiewende erfordert innovative Lösungen, um die Klimaziele der Bundesregierung zu erreichen. Wasserstoff ist dabei ein wichtiger Baustein und eröffnet insbesondere für das Ruhrgebiet aufgrund von bestehender Infrastruktur und möglichen Abnehmern in der Industrie weitreichende Möglichkeiten.
Ein zentraler Baustein für den Markthochlauf ist das geplante Wasserstoff-Kernnetz, das bis 2032 fertiggestellt werden soll. Es verbindet Produktionsstandorte, Speicher und Verbraucher und stellt eine Wasserstoff-"Autobahn" dar.
Was bedeutet das Wasserstoffkernnetz für Dortmund? Welche Überlegungen für die Wasserstoffversorgung gibt es in der Stadt und wer sind die richtigen Ansprechpartner, um darüber ins Gespräch zu kommen? Wo stehen wir in Dortmund bei der kommunalen Wärmeplanung und inwiefern kann Wasserstoff dabei eine Rolle spielen?
Antworten auf diese Fragen wurde am 3. April gemeinsam mit Experten von Open Grid Europe GmbH und der Dortmunder Netz GmbH beantwortet. Zudem erhalten man aus erster Hand Berichte über konkrete Use Cases sowie Hinweise zu Unterstützungsmöglichkeiten in der Region.

Engagierte Vordenker in puncto Energiewende

Mehrere Azubi-Teams haben bei den „IHK-Energie-Scouts“ ihre innovativen Effizienz-Projekte präsentiert. Die Teams der Flughafen Dortmund GmbH und Diagramm Halbach aus Schwerte setzen sich im IHK-Wettbewerb um Klimaschutz-Ideen durch.
Text: Die Teams der Flughafen Dortmund GmbH (1. Platz) und Diagramm Halbach GmbH & Co. KG aus Schwerte (2. Platz) hatten am Ende die Nase vorn. Sie wurden mit Medaillen und einem Pokal geehrt und dürfen in Berlin an der bundesweiten Bestenehrung teilnehmen: Die findet im Sommer im Rahmen der Jahresveranstaltung „Climate Champion“ des Unternehmensnetzwerks Klimaschutz statt, einer Plattform der IHK-Organisation. Begrünungs- und Heizkonzept Das Team der Flughafen Dortmund GmbH hat mit seinem Begrünungskonzept den ersten Preis gewonnen. Hintergrund sind Probleme mit Hitze und schlechter Luft im Terminal im Sommer sowie hohe Energiekosten. Die vielen ungenutzten Fassadenflächen, sowohl innen als auch außen, werden nun begrünt. Damit werden beispielsweise innen Raumklima und Akustik verbessert. Das Team Diagramm Halbach bekam seinen Preis für ein neues Heizkonzept für den Bereich Hochregallager und Logistik, in dem die mit Heizöl betriebene Lagerheizung durch effiziente und umweltfreundliche Infrarotstrahler ersetzt wird. Außer den beiden Erstplatzierten waren folgende Unternehmen mit Azubi-Teams vertreten: TRANSGAS Flüssiggas Transport und Logistik GmbH & Co. KG, TRD-Reisen Fischer GmbH&Co.KG, Sparkasse Hamm, REMONDIS Assets & Services GmbH & Co. KG, Jäckering Mühlen- und Nährmittelwerke GmbH, Murtfeldt Kunststoffe GmbH & Co. KG, ITS Informationstechnik Service GmbH, Bayer AG Standort Bergkamen, Schaeffler AG und WILO SE. Nächste Runde im September Bei der Challenge hatten die Teams acht Minuten Zeit für ihren Vortrag und wurden anhand verschiedener Kriterien bewertet. In der Jury saßen in diesem Jahr IHK-Hauptgeschäftsführer Stefan Schreiber, Dr. Nicole Freiberger (Effizienz-Agentur NRW, Projektkoordination), Prof. Dr. Udo Gieseler (Fachhochschule Dortmund, Organisationseinheit Elektrotechnik), Ilona Dierschke (Effizienz-Agentur NRW) und Tim Paul Broszio von der IHK zu Dortmund. Das EnergiescoutProjekt findet im Rahmen des bundesweiten „Unternehmensnetzwerk Klimaschutz – eine IHK-Plattform“ statt. Die IHK-Energie-Scouts starten voraussichtlich im September 2025 in die nächste Runde. Das Projekt umfasst ganztägige Workshops, in denen die Auszubildenden zu den Themen Energieeffizienz, Projektmanagement und Klimaschutz weitergebildet werden. Die Teilnahme ist kostenfrei und steht allen Mitgliedsunternehmen der IHK zu Dortmund offen.
Die Gewinner und Bilder der letzten Jahre finden Sie hier.

Abschluss des Netzwerks gr-EEN Westfalen Ruhr 3: Energieeffizienz und Klimaschutz im Fokus - 05.09.2024

Nach drei erfolgreichen Jahren endete am 5. September 2024 die dritte Runde des Netzwerks „gr-EEN Westfalen Ruhr 3“. Diese Initiative, die von der IHK zu Dortmund in Zusammenarbeit mit Green Navigation, den Unternehmensverbänden Dortmund und Umgebung sowie der Netzwerkmoderation durch das Leine-Kompetenzzentrum unterstützt wird, brachte zahlreiche Unternehmen aus der Region Westfalen Ruhr zusammen, um Herausforderungen und Lösungsansätze im Bereich Energieeffizienz und Klimaschutz zu diskutieren und voranzutreiben.
Weitere Informationen finden Sie hier.