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Mehr als Kontakte
Unternehmen erleben statt nur kennenlernen, Kontakte knüpfen statt Visitenkarten tauschen und Verantwortung im direkten Austausch mit Unternehmerinnen und Unternehmern greifbar machen – das prägte die vergangenen Veranstaltungen der Wirtschaftsjunioren (WJ) Fulda und machte deutlich, wie wertvoll starke Verbindungen für Wirtschaft und Gesellschaft sind.
Regionale Spezialität im Fokus
Den Startschuss gab das traditionelle Schwartenmagenkonvent, das sich längst als fester Bestandteil im WJ-Veranstaltungskalender etabliert hat. Im Flora-Klostercafé auf dem Frauenberg traten regionale Metzgereien im freundschaftlichen Wettbewerb gegeneinander an. Den Sieg sicherte sich die Metzgerei Robert Müller aus Flieden. Mit dem Erlös des Abends wurde das Projekt „Laubengang am Kloster“ unterstützt, das dem langfristigen Erhalt des Klosters Frauenberg dient.
Ein Tag auf dem Hessentag
Gast aus Wiesbaden: Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori
Ein besonderes Highlight war der Auftritt auf dem Hessentag. Für einen Tag durften die WJ den Stand der IHK Fulda und Region Fulda GmbH übernehmen und mit zahlreichen Besucherinnen und Besuchern aus ganz Hessen ins Gespräch kommen. Höhepunkt war der Besuch des hessischen Wirtschaftsministers Kaweh Mansoori, der sich Zeit für einen kurzen Austausch nahm und damit den Dialog zwischen Wirtschaft und Politik bereicherte. Am Nachmittag folgte ein spannender Talk mit Michael Konow und Nanno Jansen unter dem Titel „Wer übernimmt morgen eigentlich noch Verantwortung?“. Gemeinsam wurde diskutiert, wie junge Menschen für ehrenamtliches und unternehmerisches Engagement begeistert werden können. Den gelungenen Abschluss bildete ein WJ-Afterwork mit vielen guten Gesprächen.
Blick hinter die Kulissen
Exklusive Einblicke in die regionale Wirtschaft boten außerdem zwei Unternehmensbesuche. Bei der Kugelfabrik Fulda, Hauptsponsor der Bundeskonferenz 2027 (BuKo), erhielten die Teilnehmenden einen Blick hinter die Kulissen des weltweit führenden Herstellers von Präzisionskugeln. Eindrucksvoll wurde sichtbar, wie Präzision, Innovationskraft und technisches Know-how den Unternehmenserfolg prägen. Spannende Perspektiven eröffnete zudem der Besuch der Netzfabrik Rudolf Baumbach GmbH in Lauterbach. Das Familienunternehmen produziert seit mehr als 70 Jahren textile Netze „Made in Germany“ und verbindet Tradition mit Innovation. Geschäftsführerin Lea Baumbach gewährte Einblicke in den Generationswechsel und moderne Unternehmensführung im Mittelstand.
Damit griff die Veranstaltung zugleich das Jahresmotto der WJ Fulda auf: #eingewebe,dasträgt2026. Denn ebenso wie ein stabiles Netz erst durch das Zusammenspiel vieler Fäden entsteht, leben auch erfolgreiche Unternehmen von starken Verbindungen zwischen Menschen, Generationen und Ideen. Genau diese Verbindungen machen das Netzwerk der WJ Fulda aus und tragen die Gemeinschaft.
