Fachkräfte finden und halten

Mit Ausbildungsmarketing Auszubildende finden

Viele Unternehmen finden nicht mehr genug Bewerberinnen und Bewerber für ihre Ausbildungsplätze. Gute Ausbildung allein reicht oft nicht mehr. Betriebe müssen sichtbar werden, junge Menschen direkt ansprechen und zeigen, was sie als Ausbildungsbetrieb besonders macht.
Das IHK-Projekt INA unterstützt Unternehmen dabei. Das Angebot der IHK Nord Westfalen gibt Betrieben Impulse für Ausbildungsmarketing und Azubi-Recruiting — von der klaren Ansprache bis zum besseren Auftritt im Netz.
Impulse zur Nachwuchsakquise" kurz erklärt:
Worum geht es?
Das Projekt unterstützt Unternehmen beim Ausbildungsmarketing und Azubi-Recruiting.
Für wen ist das wichtig?
Das Angebot richtet sich an Betriebe, die Ausbildungsplätze besetzen und junge Menschen besser erreichen möchten.
Wie können Unternehmen das Projekt Impulse zur Nachwuchsakquise" für sich nutzen?
Unternehmen können einen Beratungstermin buchen oder die IHK Nord Westfalen per E-Mail (impulse@ihk-nordwestfalen.de) kontaktieren.
Was bedeutet eigentlich INA?
INA ist die Abkürzung für „Impulse zur Nachwuchsakquise".

Ausbildungsplätze besser besetzen

Der Ausbildungsmarkt hat sich gedreht. Früher bewarben sich vor allem junge Menschen bei Unternehmen. Heute müssen sich auch Unternehmen bei jungen Menschen bewerben.
Dafür brauchen Betriebe eine klare Botschaft: Wer sind wir? Was bieten wir? Warum lohnt sich eine Ausbildung bei uns? Je konkreter ein Unternehmen diese Fragen beantwortet, desto besser kann es junge Menschen erreichen.
INA hilft Unternehmen, ihr Ausbildungsmarketing zu schärfen. Die IHK Nord Westfalen gibt erste Impulse, zeigt mögliche Wege und unterstützt Betriebe dabei, ihre Ausbildung sichtbarer zu machen.

Beratung zum Ausbildungsmarketing

Die IHK Nord Westfalen unterstützt Unternehmen mit ersten Impulsen zum Ausbildungsmarketing und Azubi-Recruiting.
Im Gespräch geht es zum Beispiel um diese Fragen:
  • Wie werden Ausbildungsangebote besser sichtbar?
  • Welche Zielgruppen möchte das Unternehmen erreichen?
  • Wie wirkt die Ausbildungsseite im Internet?
  • Wie sprechen Stellenanzeigen junge Menschen an?
  • Welche Rolle können Auszubildende im Recruiting übernehmen?

Erste Tipps für erfolgreiches Ausbildungsmarketing

Praxisnahe Ansätze helfen, junge Menschen anzusprechen und das Unternehmen als attraktiven Ausbildungsbetrieb zu positionieren.

Erzählen Sie Ihre Geschichte!

Viele Stellenanzeigen klingen austauschbar. Allgemeine Formulierungen sagen jungen Menschen wenig. Zeigen Sie stattdessen, was Ihr Unternehmen ausmacht.
Hilfreiche Fragen sind:
  • Was macht die Ausbildung bei Ihnen besonders?
  • Was unterscheidet Sie von anderen Betrieben?
  • Warum lohnt sich eine Bewerbung bei Ihnen?
  • Welche Menschen arbeiten bei Ihnen?
  • Welche Perspektiven haben Auszubildende nach der Ausbildung?
Bleiben Sie konkret. Junge Menschen wollen wissen, wie Ausbildung im Alltag aussieht.

Werden Sie sichtbar

Junge Menschen können sich nur für ein Unternehmen interessieren, das sie kennen. Betriebe sollten deshalb dort sichtbar werden, wo sie ihre Zielgruppe erreichen: in Schulen, auf Ausbildungsmessen, bei Berufsorientierungsangeboten, in sozialen Medien und auf der eigenen Internetseite.
Binden Sie auch Ihre Auszubildenden ein. Sie kennen die Fragen, Zweifel und Erwartungen der Zielgruppe oft am besten.

Machen Sie Ihre Website stark

Die Internetseite ist ein wichtiges Aushängeschild im Ausbildungsmarketing. Viele Jugendliche suchen online nach Ausbildungsberufen, Unternehmen und Orten.
Prüfen Sie deshalb:
  • Sind Ihre Ausbildungsangebote bei Google leicht zu finden?
  • Führt ein klarer Button direkt zu den Ausbildungsplätzen?
  • Sind Ausbildungsberufe, Aufgaben und Ansprechpartner gut erklärt?
  • Funktioniert die Seite auch auf dem Smartphone?
  • Können sich junge Menschen mit wenigen Klicks bewerben?
Wenn Nutzerinnen und Nutzer mehr als zwei oder drei Klicks bis zum Ausbildungsangebot brauchen, sollten Unternehmen die Nutzerführung prüfen.

Zeigen Sie, wen Sie suchen

Gutes Azubi-Recruiting beginnt mit einem klaren Bild der Zielgruppe. Unternehmen sollten genau beschreiben, welche Eigenschaften wirklich nötig sind — und wo Entwicklung möglich ist.
Hilfreiche Fragen sind:
  • Was muss eine Bewerberin oder ein Bewerber mitbringen?
  • Welche Aufgaben warten in der Ausbildung?
  • Was lernen Auszubildende Schritt für Schritt?
  • Welche Fähigkeiten sind zwingend nötig?
  • Wo kann das Unternehmen unterstützen?
So entstehen realistische Anforderungen. Das senkt Hürden und öffnet den Blick für mehr Bewerberinnen und Bewerber.

Planen Sie Zeit ein und regeln Sie Zuständigkeiten

Ausbildungsmarketing gelingt nicht nebenbei. Wer junge Menschen gewinnen möchte, braucht Zeit, klare Zuständigkeiten und eine Strategie, die zum eigenen Betrieb passt.
Warten Sie nicht, bis Ausbildungsplätze unbesetzt bleiben. Starke Ausbildungsbetriebe bauen früh Kontakt zu jungen Menschen auf — und bleiben sichtbar.

Häufige Fragen

Was ist INA?

INA steht für Impulse zur Nachwuchsakquise und Fachkräftesicherung. Das Angebot unterstützt Unternehmen beim Ausbildungsmarketing und Azubi-Recruiting.

Wie unterstützt die IHK Nord Westfalen beim Ausbildungsmarketing?

Die IHK Nord Westfalen gibt Betrieben erste Impulse, prüft mögliche Ansatzpunkte und zeigt Wege, wie Unternehmen junge Menschen besser erreichen können.

Wie finden Unternehmen mehr Bewerberinnen und Bewerber für Ausbildungsplätze?

Unternehmen sollten sichtbar werden, ihre Geschichte erzählen, ihre Internetseite verbessern und klar beschreiben, wen sie suchen.

Warum ist die Internetseite wichtig für das Ausbildungsmarketing?

Jugendliche suchen häufig online nach Ausbildungsberufen und Betrieben in ihrer Nähe. Ausbildungsangebote sollten deshalb leicht auffindbar, verständlich erklärt und mit wenigen Klicks erreichbar sein.

Wie können Unternehmen Kontakt aufnehmen?

Unternehmen können einen Beratungstermin buchen oder den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der IHK Nord Westfalen per E-Mail (impulse@ihk-nordwestfalen.de) schreiben.