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IHK-Bildungsportal reduziert Bürokratie Bei der Organisation der Ausbildungs- und Prüfungsprozesse hat sich viel verändert. Mit der Einführung des IHK- Bildungsportals im Jahr 2018 wurden Papier, Laufwege und zeitaufwendige Vorgänge durch digitale Prozesse ersetzt. Bundesweit nutzen mittlerweile über 30 IHKs diese Anwendung. Häkchen sind gesetzt: Die Abläufe im Bereich der IHK-Ausbil- dung sind digital und unnötige Bürokratie wird vermieden. nisse sind mit einem persönlichen Login online abrufbar. Zudem werden Zeugnisse nicht nur in Papierform ausgegeben, sondern ergänzend auch digital bereitgestellt. „Das IHK-Bildungsportal ist heute die digitale Schaltzentrale, über die Ausbildende, Azubis und IHK die Ausbildung verwalten, orga- nisieren und miteinander vernetzt kommunizieren“, sagt Juliane Hünefeld-Linkermann, die den IHK-Geschäftsbereich Aus- und Weiterbildung leitet. „Davon pro tieren in unserer Wirtschaftsre- gion 2500 Ausbildungsbetriebe, 10000 Auszubildende, 4000 Aus- bilderinnen und Ausbilder sowie 2500 Prüferinnen und Prüfer.“ „Für uns als Ausbildungsbetrieb ist das IHK-Bildungsportal eine große Erleichterung. Viele organisatorischen Schritte lassen sich online erledigen, und wir behalten jederzeit den Überblick über alle ausbildungsrelevanten Daten“, sagt Lars Schönball, Ausbilder bei der KME Germany GmbH in Osnabrück. Ganz konkret heißt das: „Automatische E-Mail-Benachrichtigungen erinnern rechtzeitig an anstehende Termine. Das spart Zeit und macht die Abläufe ef zi- enter und weniger fehleranfällig.“ Zuvor waren die Abläufe mit hohem Verwaltungsaufwand verbun- den: Berichtshefte mussten in Papierform eingereicht werden, alle Prüfungseinladungen wurden per Postweg zugestellt. Das heißt, dass allein im Rahmen der Sommerprüfung gleich mehrere Briefe an rund 4000 Prü inge verschickt wurden. Auch Prüferinnen und Prüfer erhielten ihre Einladungen auf dem Postweg. Ebenso wur- den Ausbildungsverträge überwiegend postalisch eingereicht und die Daten mussten anschließend manuell in die EDV übertragen werden. Heute laufen alle zentralen Prozesse digital ab: Berichts- hefte werden bei der Prüfungsanmeldung hochgeladen, Ausbil- dungsverträge online erstellt und die Daten automatisiert verarbei- tet. Prüfungseinladungen werden per E-Mail zentral über das Ausbildungsportal versandt und sind dort jederzeit abrufbar – für Auszubildende ebenso wie für Prüfende. Auch die Prüfungsergeb- Im Emsland informierte sich der Ausschuss unter anderem im H2-Hub in Haren (Ems) über Wasserstoffprojekte. serstoffprojekte des H2-Hub vorstellte und auf re- gulatorische Hürden hinwies. Zuvor konnten sich die Teilnehmer bei einer Besichtigung in Haren ein Bild von konkreten Anwendungen der Wasserstoff- infrastruktur machen. Martina Kruse (Landkreis Emsland) hob die strategische Entwicklung der Re- gion hervor, etwa durch Clusterstrukturen und die Anbindung an das Wasserstoffkernnetz. Einig war sich der Ausschuss: Für eine erfolgreiche Energie- wende braucht es neben wettbewerbsfähigen Ener- giepreisen vor allem schnellere Genehmigungen, mehr Planungssicherheit und größere unternehme- rische Freiräume. (wes) Nach dem Wahlsieg von Péter Magyar im April be ndet sich Un- garn in einer Phase der Neuorientierung. Für Unternehmen stellt sich die Frage, wie sich der politische Umbruch konkret auf den Wirtschaftsstandort Ungarn auswirken wird. Unsere IHK-Außen- wirtschaftsmitarbeierin Anastasija Daut hat nachgefragt bei Bar- Nach der Wahl: Ungarns Wirtschaft vor einem neuen Kapitel bara Zollmann, Hauptgeschäftsführerin der Deutsch-Ungarischen Industrie- un d Handelskammer in Budapest. Das Inter- view sowie weitere Informationen nden Sie online auf der IHK2 4-Website. ≥ www.ihk.mom/osnabrueck (Nr. 7065224) 23 |

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